Tölzer Knabenchor konzertiert unter Enoch zu Guttenberg
Der Tölzer Knabenchor fĂĽhrt mit der Chorgemeinschaft Neubeuern, dem Orchester KlangVerwaltung und weiteren Solisten unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg die “Matthäuspassion” von Johann Sebastian Bach auf und eröffnet damit den Zyklus 2010 der “Konzerte in Gengenbacher Kirchen”.
Ein besonderes geistliches und musikalisches Ereignis steht am Samstag, 20. März 2010, in der Stadtpfarrkirche St. Marien auf dem Programm. Anlässlich der ersten AuffĂĽhrung in 2010 der Reihe “Konzerte in Gengenbacher Kirchen” wird Johann Sebastian Bachs “Matthäuspassion” von hochkarätigen Ensembles, wie dem Tölzer Knabenchor (Foto: Tölzer Knabenchor), der Chorgemeinschaft Neubeuern, dem Orchester KlangVerwaltung und weiteren Solisten interpretiert. Die Leitung des Konzertes liegt bei Enoch zu Guttenberg. mehr
Kein Rostropowitsch
Capuçon spielt Tschaikowsky und Prokofjew
Von Teresa PieschacĂłn Raphael
Wie Johnny Depp gibt er sich auf dem Cover, der Blick grimmig, hinter schwarzen kinnlangen Haarsträhnen versteckt; an der Hemdmanschette die Initialen GC. Wir hätten Gautier Capuçon auch so erkannt. Der französische Cellist ist nach St. Petersburg gekommen um unter Ägide von Valery Gergiev Prokofjews selten gespielte Sinfonia Concertante op. 125 aufzunehmen, seinerzeit Mstislaw Rostropowitsch gewidmet, der das Werk 1952 zur Uraufführung brachte. mehr
Künstlergespräch mit Ks. B. Fassbaender
“Ich weiĂź, was man durchmacht, wenn man auf der BĂĽhne steht.”
Ein umfangreiches Repertoire an Opern, Konzerten und Liederabenden führte die vokal wie darstellerisch überzeugende Ausnahmesängerin im Verlauf ihrer langen Karriere an alle großen Opernhäuser und die bedeutendsten Konzertsäle der Welt.
Nach ihrer aktiven Laufbahn als Sängerin widmete sie sich der pädagogischen Arbeit, machte sich als Regisseurin einen Namen und leitet seit nunmehr über zehn Jahren das Tiroler Landestheater in Innsbruck. Beim Richard-Strauss-Festival Garmisch-Partenkirchen, dem Fassbaender seit 2009 vorsteht, und als Vorsitzende der Richard-Strauss-Gesellschaft München setzt sie sich für den von ihr geschätzten Komponisten ein. mehr
International Week in Graz
Auf Einladung der Kunstuniversität Graz (KUG) sind vom 15. bis 18. März 2010 junge MusikerInnen aus Montclair, NJ (USA) und Ljubljana (SLO) zu Gast in der steirischen Landeshauptstadt.
Mit vier Konzerten präsentieren sich bei der “International Week 2010 - 37. Woche der Begegnung” Studierende der John J. Cali School of Music der Montclair State Universiy und der Ljubljana Akademija za Glasbo, gemeinsam mit ihren KollegInnen der KUG.
Die “International Week” oder “Woche der Begegnung” ist ein Treffen ausländischer Musikuniversitäten, das bereits seit 1974 alljährlich im März an der KUG stattfindet. Bisher waren schon Musikakademien aus mehr als 70 Städten - einige davon mehrmals - zu Gast in Graz. mehr
Muhai Tang wird Chefdirigent in Belgrad
Der seit Jahrzehnten in Europa ansässige Chinese Muhai Tang, Chefdirigent des Shanghai Philharmonic Orchestra und noch bis 2011 des Zürcher Kammerorchesters, wurde zur Belgrader Philharmonie berufen.
Mit einem auf vorerst drei Jahre befristeten Vertag tritt er das Amt des Chefdirigenten im kommenden Herbst an, wobei er in der ersten Saison sechs und nachher mindestens acht Konzerte leiten wird. “Ich bin vom Potenzial und Arbeitswillen dieses mehrheitlich aus jungen Mitgliedern bestehenden Orchesters ausserordentlich angetan”, sagt Tang aufgrund von zwei Gastdirigaten. mehr
Brillante Konfusion
Ewa Kupiec spielt Chopin und Schubert
Von Christoph SchlĂĽren
Die polnische Pianistin Ewa Kupiec verfĂĽgt ĂĽber feine Klangkultur, was auch tontechnisch sehr gut dokumentiert ist. Woran es fehlt, ist das organische Erfassen der Musik.
Bei Schuberts später G-Dur-Sonate steht immer wienerndes Freistil-Rubato der zusammenhängenden Gestaltung des Rhythmischen und Melodischen (ganz zu schweigen von der harmonischen Progression) im Wege, und besonders das Finale bleibt ganz fremd. mehr
Vom Barock zur Moderne
Die neue Veranstaltungsreihe in der Pinneberger Drostei, “Vom Barock zur Moderne”, schlägt eine BrĂĽcke von Alter Musik zu zeitgenössischen Kompositionen.
Den Auftakt gestaltet das Hamburger Ensemble Obligat (Foto: Andreas Hübner) am 20. März mit Kammermusik für Flöte, Viola und Harfe. Barocke Werke von Jean-Marie Leclerc und Johann Sebastian Bach werden Kompositionen von Jaques Ibert, Claude Debussy und Sofia Gubaidulina gegenüber-gestellt.
Das Programm voller Klangvielfalt und Farbenreichtum ist nach dem Trio “Garten von Freuden und Traurigkeiten” der 1931 geborenen russischen Komponistin Sofia Gubaidulina benannt. Es ist die modernste Komposition des Abends. mehr
Eine Wahre Rarität
Hindemiths L´Orfeo
Von Teresa PieschacĂłn Raphael
Paul Hindemith und Nikolaus Harnoncourt: Als sie Anfang der FĂĽnfziger einander begegneten war Hindemith ein etablierter Komponist und Dirigent ĂĽber sechzig und Harnoncourt ein junger ungestĂĽmer Cellist der Wiener Symphoniker, der alles dran setzte, die Musikwelt aus den Angeln zu heben. Beide verband die Liebe zur Alten Musik und den historischen Instrumenten, die Harnoncourt leidenschaftlich sammelte, weshalb man gleich zu ihm ging, als es hieĂź, Hindemith wolle in Wien “L’ Orfeo” produzieren. mehr
Die groĂźe Welt der Filmmusik
DEAG & Klassik Radio präsentieren Tournee mit dem Klassik Radio Pops Orchestra, Nic Raine und Holger Wemhoff
Was haben West Side Story, Superman, Star Trek, Robin Hood, Der WeiĂźe Hai, Der Rosarote Panther und Der Seltsame Fall des Benjamin Button gemeinsam? Die Musik all dieser einzigartigen Filme wird im FrĂĽhjahr 2010 live in den Philharmonien und Konzertsälen der Republik zu erleben sein. DEAG Classics und Klassikradio präsentieren “Die groĂźe Welt der Filmmusik”, die schon in den vergangenen Jahren fĂĽr BegeisterungsstĂĽrme beim Publikum gesorgt hat. mehr
Wagner fĂĽrs neue Jahrhundert
Spektakulärer Ring auf DVD
Von Benjamin-Gunnar Cohrs
Zubin Mehta hat jahrelang vergeblich versucht, Produzenten für eine Verfilmung von Wagners „Ring„ zu gewinnen. Der spektakuläre Zyklus, den Mehta anregte und 2007 in Valencia dirigierte, erschien nun auf 4 Doppel-DVDs und macht diese Idee überflüssig: Diese Produktion birst geradezu vor Spannung und wäre es mehr als wert, im Kino gezeigt zu werden! Hinzu kommen vier spannende „Making of„-Features.
Die Theatertruppe La Fura dels Baus und Video-Designer Franc Aleu lassen Darstellungsebenen auf atemberaubende Weise ĂĽberlagern. mehr