Braunfels setzt Braunfels ins Bild

Stararchitekt Stephan Braunfels in Gera; Foto: Stephan Walzl
Im Mittelpunkt der auf Charles de Costers populärem Roman „Thyl Ulenspiegel“ basierenden Oper steht der Freiheitskampf der Flamen gegen die spanische Unterdrückung in der Zeit des Achtzigjährigen Krieges (1568 bis 1648). Till Eulenspiegel wird zu einem Anführer des Widerstands, dem seine Geliebte Nele zum Opfer fällt.
Walter Braunfels (1882-1954) war Anfang des 20. Jahrhunderts einer der bedeutendsten Komponisten Deutschlands. Die Uraufführung seiner Oper „Die Vögel“ 1920 in München wurde ein überwältigender internationaler Erfolg. Doch mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten verlor Braunfels als „Halbjude“ alle seine Ämter und erhielt Aufführungsverbot.
Theater&Philharmonie Thüringen setzt damit seine vielbeachtete Reihe von Opernwiederent-deckungen fort. Regie führt Generalintendant Matthias Oldag.
Premiere ist am 28. Januar 2011, 19.30 Uhr im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera.
Weitere Vorstellungen in Gera: 4.2., 5.3., 24.4.2011
Weitere Informationen finden Sie unter www.tpthueringen.de
Stephan Braunfels wurde 1950 in Überlingen am Bodensee geboren. Der Enkel des Komponisten Walter Braunfels gilt als einer der bedeutendsten Architekten Deutschlands. Stephan Braunfels studierte an der Technischen Universität München Architektur. 1978 gründete er in München ein eigenes Architekturbüro, 1996 in Berlin. 2004 folgte er einer Berufung zum Professor für Städtebau an die Technische Fachhochschule Berlin (TFH Berlin).
Braunfels entwarf Bühnenbilder für die Inszenierung des „Fidelio“ an der Deutsche Oper am Rhein (Regie Amélie Niermeyer) und für „Lohengrin“ im Festspielhaus Baden-Baden in Kooperation mit der Mailänder Scala (Regie Nikolaus Lehnhoff).
Weitere Informationen finden Sie unter www.braunfels-architekten.de









Einen Kommentar schreiben