Kein Lampenfieber: das Bühnentier René Pape
Wo andere vor Aufregung schlottern, blickt er gelassen drein. Als Sing-Schauspieler weiß man eben, wie sich aus dem Wechselspiel zwischen Alltag und Bühne Energie für den Auftritt gewinnen lässt.
Ich habe mich immer als Bühnenmensch empfunden, schon als kleiner Junge im Dresdner Kreuzchor. Ab meinem neunten Lebensjahr war ich dort und blieb sieben Jahre lang, habe praktisch meine ganze Jugend dort verbracht. Wir lebten in einem regelrechten Internat und beschäftigten uns von früh an bis abends mit Musik. Mein allererster Auftritt war als Kruzianer in der Dresdner Kreuzkirche, da war ich neun oder zehn. Ich war ziemlich aufgeregt, als wir in der Schlange standen und auf unseren Auftritt warteten. mehr
Top Acts von Schubert bis Schygulla
Dass das kulturelle Angebot in Luxemburg überregionale Anziehungskraft besitzt, zeigt sich besonders zwischen Anfang Oktober und Ende November 2008.
Von Hannah Glaser
Luxemburg ist nicht nur ein Finanzplatz und neben Brüssel und Straßburg dritter Regierungssitz der Europäischen Union, die Hauptstadt des gleichnamigen Großherzogtums entwickelt sich auch zum Zentrum eines neuen Kultur-Tourismus. Jüngste Attraktion: Das “Luxembourg Festival”, das zum zweiten Mal stattfindet und bis Ende November spartenübergreifend mit nationalen und internationalen Produktionen in den Bereichen Tanz, Oper und Konzert lockt. mehr
Folge3: crescendo-Leser singen – Gabriela Montero improvisiert dazu!
Kommt, spielt mit mir! Folge3
crescendo-Leser sangen ihre Vereinshymne, ihren Lieblingssong oder die Melodie, zu der sie sich verliebt haben auf unseren Anrufbeantworter – und Gabriela Montero improvisierte darauf. Diesmal: Billy Joel
Die dritte und letzte Folge sehen Sie jetzt als Video hier:
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Folge2: crescendo-Leser singen – Gabriela Montero improvisiert dazu!
Kommt, spielt mit mir! Folge2
crescendo-Leser sangen ihre Vereinshymne, ihren Lieblingssong oder die Melodie, zu der sie sich verliebt haben auf unseren Anrufbeantworter – und Gabriela Montero improvisierte darauf.
Das zweite der drei ausgewählten Stücke sehen Sie jetzt als Video hier:
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crescendo-Leser singen – Gabriela Montero improvisiert dazu!
16. September 2008
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Kommt, spielt mit mir!
crescendo-Leser sangen ihre Vereinshymne, ihren Lieblingssong oder die Melodie, zu der sie sich verliebt haben auf unseren Anrufbeantworter – und Gabriela Montero improvisierte darauf.
Das erste der drei ausgewählten Stücke sehen Sie jetzt als Video hier:
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Editorial: Der Auftakt
Auf den Tag genau vor zehn Jahren erschien die erste crescendo-Ausgabe. Zehn Jahre, in denen sich die Welt neu erfunden hat: Handy, email und Internet hatten 1998 nur einige wenige Geschäftsleute und Technikfreaks. Die meisten Menschen konnten sich noch nicht einmal vorstellen, was man mit diesen Innovationen anfangen sollte. In den vergangenen zehn Jahren hat sich so viel verändert, wie früher in einem ganzen Jahrhundert.
Auch die Klassikwelt hat sich weitergedreht: Die aktuellen Bestseller wie Anna Netrebko, Rolando Villazón und Lang Lang kannte man 1998 noch nicht. Die Klassik kehrt aus ihrem elitären Elfenbeinturm wieder in die Mitte der Gesellschaft zurück. Bestes Beispiel: die TV-Unterhaltungsshows: Immer öfter sitzt zwischen Promis und Hollywood-Stars ein Klassikkünstler. Und das ist gut so. Klassik ist en vogue. Sie steht für Tradition, Qualität und Leidenschaft. Und dafür steht auch crescendo. mehr
Die hoffentlichen Höhepunkte des Opern-, Tanz- und Konzertjahres 08/09
Kritiken sind subjektiv. Und Hoffnungen erst recht. Nichtsdestoweniger gibt es Erwartungshaltungen, die von Theatern und Orchestern entweder eingelöst oder enttäuscht werden. Kontroversen gehören zur Kunst. Im allerschlimmsten Fall langweilt sich das Publikum nur. Damit dies nicht passiert, bieten folgende Empfehlungen eine Orientierungshilfe.
Vorgestellt und kommentiert von Manuel Brug
Ausgerechnet ein Hort der orchestralen Tradition, wo viele, anderswo längst durchgesetzte Stücke des 20. Jahrhunderts immer noch Erstaufführungen sind, setzt sich diese Saison an die Spitze der Moderne. mehr
Sol Gabetta: Wenn man oft umzieht, lernt man, die Dinge zu relativieren.
5. September 2008
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Sie ist 27 Jahre jung, hat Preise bei internationalen Wettbewerben in Hülle und Fülle abgeräumt und spielt weit über 200 Konzerte pro Jahr. Für uns lüftet die Cellistin Sol Gabetta ihr Erfolgsgeheimnis: die richtige Einstellung – darauf kommt es an.
crescendo: Was bedeutet für Sie ein Auftakt?
Gabetta: Der Beginn, der erste Schritt und damit auch ein Risiko, weil man nicht weiß, was passiert. Wie es weitergeht.
crescendo: Auftakt zum Leben: Sol (Spanisch für Sonne) nannte man Sie.
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