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	<title>crescendo - das KlassikMagazin &#187; crescendo 2008-05</title>
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		<title>Kein Lampenfieber: das Bühnentier René Pape</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 11:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[crescendo 2008-05]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo andere vor Aufregung schlottern, blickt er gelassen drein. Als Sing-Schauspieler weiß man eben, wie sich aus dem Wechselspiel zwischen Alltag und Bühne Energie für den Auftritt gewinnen lässt. Ich habe mich immer als Bühnenmensch empfunden, schon als kleiner Junge im Dresdner Kreuzchor. Ab meinem neunten Lebensjahr war ich dort und blieb sieben Jahre lang, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/renepape_c_mathias-bothor_dg.jpg" alt="René Pape; (c) Mathias Bothor/DG" />Wo andere vor Aufregung schlottern, blickt er gelassen drein. Als Sing-Schauspieler weiß man eben, wie sich aus dem Wechselspiel zwischen Alltag und Bühne Energie für den Auftritt gewinnen lässt.</strong></p>
<p>Ich habe mich immer als Bühnenmensch empfunden, schon als kleiner Junge im Dresdner Kreuzchor. Ab meinem neunten Lebensjahr war ich dort und blieb sieben Jahre lang, habe praktisch meine ganze Jugend dort verbracht. Wir lebten in einem regelrechten Internat und beschäftigten uns von früh an bis abends mit Musik. Mein allererster Auftritt war als Kruzianer in der Dresdner Kreuzkirche, da war ich neun oder zehn. Ich war ziemlich aufgeregt, als wir in der Schlange standen und auf unseren Auftritt warteten.<span id="more-1943"></span> Von den Älteren wurden wir Kleinen hin und her geschubst, nach dem Auftritt bin ich dann auch noch falsch abgegangen. Das vergisst man nie.</p>
<p>Damals war ich noch ein Knabensopran, später dann bin ich in den Alt gewechselt und danach ging es in eine immer tiefere Stimmlage. Mein erster solistischer Auftritt war in Dresden mit zwölf, ich hatte meine erste Bühnenrolle im Musical &#8220;Cabaret&#8221;. Da war ich eigentlich nicht nervös, eher freudig erregt. Ich merkte schon damals, ich mag auf der Bühne spielen, ich mag Charaktere darstellen, und je länger man die Rolle spielt, umso mehr wächst sie durch eigene Erfahrungen.</p>
<p>In jungen Jahren hatte ich natürlich noch nicht die Erfahrung, dafür aber eine gewisse Unbefangenheit. Mit 24 Jahren war ich schon an der Deutschen Staatsoper in Berlin engagiert. Viele Rollen kamen sehr früh, das lag natürlich an meinem Stimmfach, mit dem man mehr auf autoritätsgeladene Persönlichkeiten und Figuren, Väter und Priester, abonniert ist. Und mit 25 Jahren war ich schon Vater, auch im echten Leben. Dann ging die Reiserei los. Das war nicht immer einfach. Wenn ich jetzt zurückblicke, dann denke ich, ich hätte das eine oder andere eventuell auch später machen können. Aber eigentlich bin ich zufrieden mit dem, was ich geworden bin.</p>
<p>Eine meiner ersten Partien war der Gremin aus &#8220;Eugen Onegin&#8221; von Peter Tschaikowsky. Da hatte ich eine weiße Perücke auf und bin ein bisschen krumm gelaufen. Natürlich klang die Stimme sehr jung. Ich bin oft angegriffen worden, ich hätte eine zu junge Stimme für eine Partie wie Rocco oder den Sarastro. Ich habe aber immer gesagt: &#8220;Es ist besser mit zwanzig den Vater zu spielen als mit sechzig den jugendlichen Liebhaber.&#8221;</p>
<p>Ein Kostüm gibt einem eine gewisse Sicherheit auf der Bühne, man schlüpft in den Charakter, in die Story. Bei einer CD-Produktion hilft all das nicht, da muss man sich dann hineindenken. Ein Kostüm kann aber auch hinderlich sein, vor allen Dingen, wenn ein Bühnenbildner &#8220;schlecht&#8221; gearbeitet und viel zuviel oder zu schweren Stoff verwendet hat. Du schwitzt dich zu Tode, dann verläuft das Make up; die Schminke, die Frisur oder Perücke sitzt nicht mehr. Das darfst du aber alles nicht zeigen. Da musst du durch. Ab einem gewissen Level kann man aber bei der Produktion mitentscheiden.</p>
<p>Wir sind auch Schauspieler, ich schlüpfe gern in Rollen, die ich privat nicht spielen kann oder möchte. Das Verkleiden macht viel Spaß, dieses Hineingehen in verschiedene Charaktere und in verschiedene Sprachen, vom König, zum Priester, zum Vater, zum Hanswurst oder zum Don Juan. Das sind so vielschichtige Charaktere, die ich im Leben gar nicht spielen kann oder will, weil es sonst zu anstrengend wird. Es gibt aber auch Kollegen, die verstecken sich hinter den Masken vor ihrem Leben. Das tue ich nicht.</p>
<p>Um in einer Rolle das Publikum zu überzeugen und zu begeistern, muss man mehr tun als zu sagen: &#8220;Jetzt ziehe ich mich um und dann bin jemand anderes.&#8221; Ich bin jetzt seit über zwanzig Jahren auf der Bühne, das ist ein Teil von mir geworden. Wenn ich den König Marke singe, dann ist einiges von meinem Privatleben dabei, wenn ich den Don Giovanni singe, dann ist auch etwas dabei&#8230; Ich verwechsle natürlich nicht das Leben mit der Bühne, aber wenn man so ein Bühnenmensch ist wie ich, dann verfließen die Grenzen. Da wir so exzessiv arbeiten, spielt alles ineinander.</p>
<p><img src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/cover_pape_gods_kings_demons_dg.jpg" alt="Cover “Gods, Kings, Demons”; (c) DG" />Ich hatte nie Angst, dass mir die Stimme wegbleibt; es ist auch nie passiert. Rituale oder einen Talisman habe ich nicht, wenn ich natürlich eine so große Partie wie den Gurnemanz singe, dann achte ich darauf, dass ich ausgeruht bin, mich gut ernähre, viel Obst esse, solche Dinge. Ich bin aber keiner, der sich zwei Tage einschließt oder mit niemandem mehr spricht. Und ich trage auch keinen Schal um den Hals. Und ich rauche. Und zwar sehr gern. Man kann sich nicht von seiner eigenen Stimme tyrannisieren lassen.</p>
<p>Der Tag der Premiere ist natürlich nicht wie jeder andere ganz normale Tag. Weil man nie weiß, wie die Vorstellung werden wird. Aber nach zwanzig Berufsjahren und entsprechenden Erfahrungen habe ich dieses Lampenfieber nicht mehr. Es gibt natürlich besondere Tage, an denen man etwas angespannt ist und sich körperlich schwach fühlt. Dann achtet man besonders drauf, dass alles klappt. Viele Kollegen sagen, man darf diesen Beruf nicht zur Routine werden lassen. Ich bin da eigentlich anderer Meinung. Je routinierter man ist, umso freier kann man auch spielen und singen und muss sich nicht um sich selbst kümmern. Man kann sich sozusagen dem Stück und dem Abend hingeben. Das heißt allerdings nicht, dass jeder Abend dann gleich und &#8220;routiniert&#8221; ablaufen wird.</p>
<p>Während ich die Partie des Gurnemanz im &#8220;Parsifal&#8221; für New York studierte, die wirklich höllisch anstrengend ist, dachte ich: &#8220;Wenn Du erst auf der Bühne bist, wirst Du erleichtert sein, dass die Partie endlich zu Ende ist.&#8221; Als es dann wirklich soweit war, war ich regelrecht traurig, dass ich von der Bühne weg musste. Ich wollte weiter und weiter singen. Und so ist es bis zum heutigen Tag. Ich bin wohl doch ein richtiges Bühnentier.</p>
<p><em>Aufgezeichnet von Teresa Pieschacón Raphael</em></p>
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		<title>Top Acts von Schubert bis Schygulla</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 12:05:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[crescendo 2008-05]]></category>
		<category><![CDATA[plus regional]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass das kulturelle Angebot in Luxemburg überregionale Anziehungskraft besitzt, zeigt sich besonders zwischen Anfang Oktober und Ende November 2008. Von Hannah Glaser Luxemburg ist nicht nur ein Finanzplatz und neben Brüssel und Straßburg dritter Regierungssitz der Europäischen Union, die Hauptstadt des gleichnamigen Großherzogtums entwickelt sich auch zum Zentrum eines neuen Kultur-Tourismus. Jüngste Attraktion: Das &#8220;Luxembourg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/reg_philharmonie_nordseitet_wade_zimmerman.jpg" alt="Philharmonie Luxembourg; (c) Wade Zimmerman" />Dass das kulturelle Angebot in Luxemburg überregionale Anziehungskraft besitzt, zeigt sich besonders zwischen Anfang Oktober und Ende November 2008.</strong></p>
<p><strong><em>Von Hannah Glaser</em></strong></p>
<p>Luxemburg ist nicht nur ein Finanzplatz und neben Brüssel und Straßburg dritter Regierungssitz der Europäischen Union, die Hauptstadt des gleichnamigen Großherzogtums entwickelt sich auch zum Zentrum eines neuen Kultur-Tourismus. Jüngste Attraktion: Das &#8220;Luxembourg Festival&#8221;, das zum zweiten Mal stattfindet und bis Ende November spartenübergreifend mit nationalen und internationalen Produktionen in den Bereichen Tanz, Oper und Konzert lockt.<span id="more-1947"></span></p>
<p>Das Festival geht auf die Initiative der Philharmonie Luxembourg und des Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg, gemeinsam mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg zurück &#8211; entsprechend erstklassig sind Programm und Besetzung. Die Ausrichtung ist international, vom jungen argentinischen Pult-Star Gustavo Dudamel über die portugiesische Fado-Sängerin Mariza und die japanische Pianistin Mitsuko Uchida bis zur experimentellen Theater-Combo The Wooster Group aus New York City.</p>
<p>Als Vertreter des Liedgesangs kommt mit Christoph Prégardien einer der ersten lyrischen Tenöre unserer Zeit in den Salle de Musique de Chambre und wird gemeinsam mit seinem kongenialen Begleiter Michael Gees am Klavier Schuberts &#8220;Schöne Müllerin&#8221; vortragen. Mit seinen ausdrucksstarken Lied-Interpretationen und seiner klaren musikalischen Deklamation gehört er in die Spitzenriege seiner Zunft. Auch die französische Weltklasse-Pianistin Hélène Grimaud ist in Luxemburg zu Gast und wird am 16. November im Grand Auditorium der Philharmonie Werke von Strawinsky, Schumann und Tschaikowsky spielen, gemeinsam mit den Londoner Philharmonikern unter Vladimir Jurowski.</p>
<p>Hélène Grimaud kommt aus Aix-en-Provence in Südfrankreich und lebte die meiste Zeit in den USA, wo sie einen Park mit Aufzuchtstation für Wölfe eröffnete. Sie zählt zu den derzeit besten und unkonventionellsten Pianistinnen. Bei Opernfans gilt Roberto Alagna als Markenname, zuletzt war der französische Tenor weltweit im Programm &#8220;Live aus der MET&#8221; im Kino zu sehen: In Gounods Oper &#8220;Romeo et Juliette&#8221; sang er in einer Übertragung aus der Metropolitan Opera in New York den Romeo mit Anna Netrebko als Partnerin. In Luxemburg wird er außer der Arie &#8220;Oh lève-toi soleil&#8221; aus &#8220;Romeo et Juliette&#8221; auch Arien und Lieder von Gluck, Tschaikowsky, Flotow und Puccini singen.</p>
<p>Mit Herbie Hancock am Piano können die Gäste am 8. Oktober die letzte große Legende des Jazz im Grand Auditorium der Philharmonie erleben. Seinen ersten Welterfolg hatte Hancock Anfang der 1960er Jahre mit &#8220;Water Melon Man&#8221; und prägt seither den Jazz wie kaum ein anderer. Ein Highlight in der Sparte Musik-Theater ist der Auftritt von Hanna Schygulla mit ihrem Programm &#8220;Par Coeur&#8221;. Die Film-Ikone galt in den 1970er Jahren durch ihre Zusammenarbeit mit dem Regisseur Rainer Werner Fassbinder als Star der Subkultur. In der New York Times wurde sie als &#8220;deutscher Weltstar&#8221; gefeiert, für das Time-Magazin- war sie 1985 &#8220;Europas aufregendste Schauspielerin&#8221;.</p>
<p>Mittlerweile hat sie eine neue künstlerische Karriere als Chansonsängerin gestartet und wird mit ihren &#8220;Spectacles Musicaux&#8221; am 7. November im Grand Theatre de Luxemburg auftreten. Die Texte ihrer One-Woman-Show schrieb ihr Ex-Geliebter Jean-Claude Carrière, und man darf gespannt sein, auf das berühmte Phlegma, das sie ausstrahlt, und auf ihren betörenden Sprachfluss, der ihre Darstellung so einzigartig macht.</p>
<p>Mehr unter <a target="_blank" href="http://www.luxembourgfestival.lu">www.luxembourgfestival.lu</a></p>
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		<title>Folge3: crescendo-Leser singen &#8211; Gabriela Montero improvisiert dazu!</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/folge3-crescendo-leser-singen-gabriela-montero-improvisiert-dazu/1927</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 08:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>portmedia</dc:creator>
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		<category><![CDATA[crescendo 2008-05]]></category>
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		<description><![CDATA[Kommt, spielt mit mir! Folge3 crescendo-Leser sangen ihre Vereinshymne, ihren Lieblingssong oder die Melodie, zu der sie sich verliebt haben auf unseren Anrufbeantworter &#8211; und Gabriela Montero improvisierte darauf. Diesmal: Billy Joel Die dritte und letzte Folge sehen Sie jetzt als Video hier: YouTube Direktvideo link Zur ersten Folge: Live aus der Berliner Pinguin Bar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img width="192" src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/gabriela-montero.jpg" alt="Gabriela Montero" height="199" />Kommt, spielt mit mir! Folge3</strong></p>
<p>crescendo-Leser sangen ihre Vereinshymne, ihren Lieblingssong oder die Melodie, zu der sie sich verliebt haben auf unseren Anrufbeantworter &#8211; und Gabriela Montero improvisierte darauf. <strong>Diesmal: Billy Joel</strong></p>
<p><strong>Die dritte und letzte Folge sehen Sie jetzt als Video hier:</strong></p>
<p><span id="more-1927"></span><!--more--></p>
<p><p><a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=SUV-zwI5S5c">YouTube Direktvideo link</a></p>
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</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.crescendo.de/blog/crescendo-leser-singen-gabriela-montero-improvisiert-dazu/1806">Zur ersten Folge</a>: Live aus der Berliner Pinguin Bar</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.crescendo.de/blog/folge2-crescendo-leser-singen-gabriela-montero-improvisiert-dazu/1856">Zur zweiten Folge</a>: Improvisation auf &#8220;Brasil&#8221;</p>
<p>Sie sind crescendo-Abonnent? Für Sie hat Gabriela uns eine kleine Überraschung mitgegeben : Zwei exklusive Stücke, die noch nie auf CD erschienen sind. Aber hören Sie selbst &#8211; auf der premium-CD zu dieser Ausgabe.</p>
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		<title>Folge2: crescendo-Leser singen &#8211; Gabriela Montero improvisiert dazu!</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 07:34:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kommt, spielt mit mir! Folge2 crescendo-Leser sangen ihre Vereinshymne, ihren Lieblingssong oder die Melodie, zu der sie sich verliebt haben auf unseren Anrufbeantworter &#8211; und Gabriela Montero improvisierte darauf. Das zweite der drei ausgewählten Stücke sehen Sie jetzt als Video hier: YouTube Direktvideo link Zur ersten Folge Sie sind crescendo-Abonnent? Für Sie hat Gabriela uns eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/gabriela-montero.jpg" alt="Gabriela Montero" width="192" height="199" />Kommt, spielt mit mir! Folge2</strong></p>
<p>crescendo-Leser sangen ihre Vereinshymne, ihren Lieblingssong oder die Melodie, zu der sie sich verliebt haben auf unseren Anrufbeantworter &#8211; und Gabriela Montero improvisierte darauf.</p>
<p><strong>Das zweite der drei ausgewählten Stücke sehen Sie jetzt als Video hier:</strong></p>
<p><span id="more-1856"></span></p>
<p><p><a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=4-wAeOimML0">YouTube Direktvideo link</a></p>
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</p>
<p><a href="http://www.crescendo.de/blog/crescendo-leser-singen-gabriela-montero-improvisiert-dazu/1806" target="_blank">Zur ersten Folge</a></p>
<p>Sie sind crescendo-Abonnent? Für Sie hat Gabriela uns eine kleine Überraschung mitgegeben : Zwei exklusive Stücke, die noch nie auf CD erschienen sind. Aber hören Sie selbst &#8211; auf der premium-CD zu dieser Ausgabe.</p>
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		<title>crescendo-Leser singen &#8211; Gabriela Montero improvisiert dazu!</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 09:42:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Kommt, spielt mit mir! crescendo-Leser sangen ihre Vereinshymne, ihren Lieblingssong oder die Melodie, zu der sie sich verliebt haben auf unseren Anrufbeantworter &#8211; und Gabriela Montero improvisierte darauf. Das erste der drei ausgewählten Stücke sehen Sie jetzt als Video hier: YouTube Direktvideo link Sie sind crescendo-Abonnent? Für Sie hat Gabriela uns eine kleine Überraschung mitgegeben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img width="192" src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/09/gabriela-montero.jpg" alt="Gabriela Montero" height="199" />Kommt, spielt mit mir! </strong></p>
<p>crescendo-Leser sangen ihre Vereinshymne, ihren Lieblingssong oder die Melodie, zu der sie sich verliebt haben auf unseren Anrufbeantworter &#8211; und Gabriela Montero improvisierte darauf.</p>
<p><strong>Das erste der drei ausgewählten Stücke sehen Sie jetzt als Video hier:</strong></p>
<p><span id="more-1806"></span></p>
<p><p><a title="YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=EpIQpAg87Ng">YouTube Direktvideo link</a></p>
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</p>
<p>Sie sind crescendo-Abonnent? Für Sie hat Gabriela uns eine kleine Überraschung mitgegeben : Zwei exklusive Stücke, die noch nie auf CD erschienen sind. Aber hören Sie selbst &#8211; auf der premium-CD zu dieser Ausgabe.</p>
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		<title>plus regional NordVeranstaltungstipps Sept./Okt. 08</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/plus-regional-nordveranstaltungstipps-septokt-08/1953</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 12:26:22 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[plus regional]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/landkarte_regio_nord-cut-opt-link.pdf"><img src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/landkarte_regio_nord-cut-opt-link_doppelseite.jpg" alt="landkarte_regio_nord-cut-opt-link_doppelseite.jpg" /></a></p>
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		<title>Editorial: Der Auftakt</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 09:37:40 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[crescendo 2008-05]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf den Tag genau vor zehn Jahren erschien die erste crescendo-Ausgabe. Zehn Jahre, in denen sich die Welt neu erfunden hat: Handy, email und Internet hatten 1998 nur einige wenige Geschäftsleute und Technikfreaks. Die meisten Menschen konnten sich noch nicht einmal vorstellen, was man mit diesen Innovationen anfangen sollte. In den vergangenen zehn Jahren hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/zehn-jahre-crescendo.jpg" alt="10 Jahre “crescendo - Das KlassikMagazin”" />Auf den Tag genau vor zehn Jahren erschien die erste crescendo-Ausgabe. Zehn Jahre, in denen sich die Welt neu erfunden hat: Handy, email und Internet hatten 1998 nur einige wenige Geschäftsleute und Technikfreaks. Die meisten Menschen konnten sich noch nicht einmal vorstellen, was man mit diesen Innovationen anfangen sollte. In den vergangenen zehn Jahren hat sich so viel verändert, wie früher in einem ganzen Jahrhundert.</strong></p>
<p>Auch die Klassikwelt hat sich weitergedreht: Die aktuellen Bestseller wie Anna Netrebko, Rolando Villazón und Lang Lang kannte man 1998 noch nicht. Die Klassik kehrt aus ihrem elitären Elfenbeinturm wieder in die Mitte der Gesellschaft zurück. Bestes Beispiel: die TV-Unterhaltungsshows: Immer öfter sitzt zwischen Promis und Hollywood-Stars ein Klassikkünstler. Und das ist gut so. Klassik ist en vogue. Sie steht für Tradition, Qualität und Leidenschaft. Und dafür steht auch crescendo. <span id="more-1677"></span>Darauf sind wir stolz. Und dafür möchten wir uns auch bei Ihnen bedanken, liebe Leser, dass Sie uns über die Jahre zu einem kulturellen Leitmedium gemacht haben.crescendo steht aber auch für Veränderung, das Wachsen, die Entwicklung, das Neue. Dieses Jubiläum ist also auch der Auftakt für die nächsten Jahre.</p>
<p>Der Auftakt, dieser besondere Moment, der das Vorher mit dem Jetzt verbindet. Ihm widmen wir dieses Heft.</p>
<p>Diese Ausgabe ist auch der Auftakt für die neue crescendo-Redaktion, die ich Ihnen gerne vorstellen möchte:</p>
<p><img src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/theresa-pieschacon-raphael.jpg" alt="Teresa Pieschacón-Raphael" /><strong>Teresa Pieschacón-Raphael</strong> hat eine besondere Gabe: Ihr vertraut man sich gerne an. In ihren Interviews und Porträts erzählen Menschen, was sie bewegt, was sie beschäftigt und wie sie die Welt sehen. <em>Lesen Sie mehr über Teresa </em><em>Pieschacón-Raphael: <a target="_blank" href="http://www.crescendo.de/blog/crescendo-redaktion-teresa-pieschacon-raphael/1682">hier</a>.</em></p>
<p><img src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/christoph-schluren.jpg" alt="Christoph Schlüren" /><strong>Christoph Schlüren</strong>, das wandelnde Lexikon. Unser Experte für Symphonik und zeitgenössische Musik. Er öffnet die Ohren für Komponisten, die wir nicht kannten und für Musik, die wir noch nie zuvor gehört haben. Eine Reise ins Abenteuerland. <em>Lesen Sie mehr über Christoph Schlüren: <a target="_blank" href="http://www.crescendo.de/blog/crescendo-redaktion-christoph-schluren/1685">hier</a>.</em></p>
<p><img src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/pascal-morche.jpg" alt="Pascal Morché" /><strong>Pascal Morché</strong> hat unzählige Anekdoten parat, sprudelt vor Wissen und bringt es auf den Punkt, z.B. mit Überschriften wie „Der Auftakt &#8211; die Defloration der Stille&#8221;. Darum schreibt er die Essays in crescendo. <em>Lesen Sie mehr über Pascal Morché: <a target="_blank" href="http://www.crescendo.de/blog/crescendo-redaktion-pascal-morche/1721">hier</a>.</em></p>
<p><img src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/richard-eckstein.jpg" alt="Richard Eckstein" /><strong>Richard Eckstein</strong> ist der neue verantwortliche Redakteur. Er ist ein Kenner der Klassikszene und macht aus den vielfältigen Beiträgen ein stimmiges Magazin. Seit vielen Jahren begleitet er nicht nur das Münchner Kulturleben journalistisch, ist Autor von -Büchern und Booklets und begeistert in Vorträgen und Künstlergesprächen für die klassische Musik. <em>Lesen Sie mehr über Richard Eckstein: <a target="_blank" href="http://www.crescendo.de/blog/richard-eckstein/1684">hier</a>.</em></p>
<p>Viel Spaß beim Lesen,</p>
<p>Ihr Winfried Hanuschik</p>
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		<title>plus regional SüdVeranstaltungstipps Sept./Okt. 08</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/plus-regional-sudveranstaltungstipps-septokt-08/1950</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 12:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[crescendo 2008-05]]></category>
		<category><![CDATA[plus regional]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/landkarte_regio_sued-cut-opt-link.pdf"><img src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/landkarte_regio_sued-cut-opt-link_doppelseite.jpg" alt="landkarte_regio_sued-cut-opt-link_doppelseite.jpg" /></a></p>
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		<title></title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/die-%e2%80%93-hoffentlichen-%e2%80%93-hohepunkte-des-opern-tanz-und-konzertjahres-200809/1678</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 08:19:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>portmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[crescendo 2008-05]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Titelthema]]></category>

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		<description><![CDATA[Kritiken sind subjektiv. Und Hoffnungen erst recht. Nichtsdestoweniger gibt es Erwartungshaltungen, die von Theatern und Orchestern entweder eingelöst oder enttäuscht werden. Kontroversen gehören zur Kunst. Im allerschlimmsten Fall langweilt sich das Publikum nur. Damit dies nicht passiert, bieten folgende Empfehlungen eine Orientierungshilfe. Vorgestellt und kommentiert von Manuel Brug Ausgerechnet ein Hort der orchestralen Tradition, wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/rheingold_c_monika_rittershaus.jpg" alt="Rheingold; (c) Monika Rittershaus" /><strong>Kritiken sind subjektiv. Und Hoffnungen erst recht. Nichtsdestoweniger gibt es Erwartungshaltungen, die von Theatern und Orchestern entweder eingelöst oder enttäuscht werden. Kontroversen gehören zur Kunst. Im allerschlimmsten Fall langweilt sich das Publikum nur. Damit dies nicht passiert, bieten folgende Empfehlungen eine Orientierungshilfe.</strong></p>
<p><strong>Vorgestellt und kommentiert von Manuel Brug</strong></p>
<p>Ausgerechnet ein Hort der orchestralen Tradition, wo viele, anderswo längst durchgesetzte Stücke des 20. Jahrhunderts immer noch Erstaufführungen sind, setzt sich diese Saison an die Spitze der Moderne.<span id="more-1678"></span> Gleich drei gewichtige Uraufführungen kündigt das <span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span">Gewandhausorchester Leipzig</span> unter seinem eben bis 2013 verlängerten Chef <strong>Riccardo Chailly</strong> an. <strong>Wolfgang Rihm</strong>, der gern seine Werke variiert und immer neue, fortlaufend nummerierte Kreationen draus macht, hat für die Ausnahmegeigerin Caroline Widmann (Schwester des Komponisten Jörg Widmann und inzwischen in Leipzig auch Violinprofessorin) das Original-Konzert „Coll&#8217;Arco Vierte Musik für Violine und Orchester&#8221; verfertigt, das am 11. September erstmals gegeben wird. Die Solistin nennt es ein „typisch untypisches Rihm-Stück&#8221;.Kurze Zeit später, am symbolträchtigen 2. und 3. Oktober, kommt ganz staatstragend „Elogium musicum amatissimi amici nunc remoti&#8221; von Hans Werner <strong>Henze</strong>, Deutschlands berühmtestem lebenden Komponisten, erstmals zu Gehör. Dabei handelt es sich um eine Erinnerungsmusik für seinen 2007 verstorbenen Lebensgefährten Fausto Moroni. Und am 11. Mai gibt es &#8211; dem 200. Geburtstag des Gewandhausquartetts zu Ehren &#8211; eine Uraufführung für Quartett und Orchester von Österreichs angesagtestem Komponisten Johannes Maria <strong>Staud</strong>.</p>
<p>Alle Opernaugen sind die nächste Saison nach <span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span">München</span> gerichtet, wo nach zwei Interimsjahren jetzt der vom Klaus zum Nikolaus mutierte Noch-Burgtheaterdirektor Bachler dem angeblich von ihm wenig geliebten Kent Nagano am Nationaltheater als Intendant zur Seite stehen soll. Bachler, dem auch Ambitionen für die Salzburger Festspiele nachgesagt werden, hat sich erst einmal fast zur Gänze von der Direktionsetage getrennt und setzt jetzt vor allem auf ihm bekannte Schauspielregisseure. Den Einstand wagt er am 2. Oktober mit dem von Nicola <strong>Luisotti </strong>dirigierten und von Münchens künftigem Residenztheaterchef Martin <strong>Kušej</strong> inszenierten „Macbeth&#8221; von Giuseppe Verdi. Mal sehen, ob Nadja <strong>Michael</strong>, die hier im richtigen Mezzofach als Lady singt, bis dahin ihren S-Fehler besser im Griff haben wird.</p>
<p>Wagner und kein Ende &#8211; auch ohne Bayreuther Premiere im Sommer 2009. Hügel-Erbin <strong>Katharina Wagner</strong> will zwar Uropas Grand-Opéra-Jugendsünde „Rienzi&#8221; nicht unbedingt dem dortigen Repertoire hinzufügen, aber womöglich ändert sie ihre Meinung, wenn sie sich am 11. Oktober mit dem Fall des römischen Tyrannen in <strong>Bremen</strong> als Regisseurin austobt.</p>
<p>Schon vorher, am 8. Oktober, geht der eher mittelmäßige <strong>Wiener „Ring des Nibelungen&#8221;</strong> mit Franz Welser-<strong>Möst</strong> und Sven-Eric <strong>Bechtolf </strong>in die dritte „Götterdämmerung&#8221;-Runde und wird am 2. Mai 2009 ungewöhnlicherweise mit dem „Rheingold&#8221; zu Ende geschmiedet.</p>
<p>Am 19. Oktober hebt sich in <strong>Hamburg</strong> der Vorhang über der „Walküre&#8221; von Simone <strong>Young</strong> und Claus <strong>Guth</strong>.</p>
<p>Das neureiche <strong>Valencia</strong> stemmt neben der vokal toll besetzten „Götterdämmerung&#8221; von Zubin <strong>Mehta</strong> und der einstigen katalanischen Krawalltruppe <strong>La Fura dels Baus</strong> (30. Mai 2009) auch noch am 25. Oktober einen von Lorin <strong>Maazel</strong> zelebrierten <strong>„Parsifal&#8221;</strong>, dem Werner <strong>Herzog</strong> sicherlich jede nur mögliche Bühnenweihe festspielmäßig angedeihen lässt.</p>
<p>Auch die <strong>Aalto Oper Essen</strong> startet unter der musikalischen Leitung ihres Intendanten Stefan <strong>Soltesz</strong> einen nach dem Stuttgarter Vorbild von vier Regisseuren inszenierten <strong>„Ring&#8221;</strong>. Tilmann <strong>Knabe</strong> gründelt am 8. November im „Rheingold&#8221;, Dietrich <strong>Hilsdorf</strong> widmet sich am 24. Mai der „Walküre&#8221;.</p>
<p>Gleich zwei „Ring&#8221;-Teile traut sich ebenfalls die Los Angeles Opera zu, wo unter der Stabführung von James <strong>Conlon</strong> der deutsche Regiealtbastler Achim <strong>Freyer </strong>am 21. Februar und am 4. April 2009 an den Start geht.</p>
<p>Neues von der deutschen Regietheaterfront, von den einen abgetan als Eurotrash, von den anderen als das einzig Bemerkenswerte im sich nur wiederholenden Opernmuseum geliebt: Am 20. September inszeniert an der <strong>Oper Leipzig</strong>, die in den letzten Jahren wenige inhaltliche Akzente setzte, deren neuer Chefregisseur Peter <strong>Konwitschny</strong> den Schönberg-Halbstünder <strong>„Pierrot Lunaire&#8221;</strong> &#8211; ansonsten soll es dort nur Konwitschny-Wiederaufnahmen geben.</p>
<p>Am 23. November bringt der inzwischen fast zahme, aber immer noch sehr erfrischende Altrevoluzzer Hans <strong>Neuenfels</strong> an der <strong>Komischen Oper Berlin</strong> Verdis <strong>„La Traviata&#8221;</strong> heraus. Und seine Frau Elisabeth Trissenaar spielt hoffentlich nicht die Zofe Annina.</p>
<p>Am 5. Dezember begibt sich Bayreuths „Parsifal&#8221;-Wonderboy, der 38-jährige Stefan <strong>Herheim</strong>, in <strong>Brüssel </strong>auf die Suche nach Antonín Dvořáks Wassernixe „<strong>Rusalka</strong>&#8221; und am 4. April ist an der <strong>Berliner</strong> Lindenoper Wagners „<strong>Lohengrin</strong>&#8221; sein Patient.</p>
<p>Der katalanische Regie-Rabauke Calixto <strong>Bieito</strong> knöpft sich gleich zwei so stilistisch unterschiedliche Opernheldinnen vor wie am 15. Februar in <strong>Basel</strong> Bergs „<strong>Lulu</strong>&#8221; und am 5. April an der <strong>Komischen Oper Berlin Lullys „Armida&#8221;.</strong></p>
<p>Mit Uraufführungen schmückt sich jeder Intendant gern, weil die Kritiker kommen, doch wer spielt sie nach? An Novitäten sind unter anderem angekündigt:</p>
<p><strong>„Adrianas Fall&#8221;</strong> am 6. Dezember an der qualitätsmäßig furchtbar schlingernden <strong>Kölner Oper</strong>, wo man gern auf Prominente setzt. Den Komponisten Marc-Aurel <strong>Floros</strong> kennt zwar keiner, aber die Librettistin, die ihre Protagonistin zwischen „Galeristenschikeria und Nobelpizzeria&#8221; pendeln lässt, heißt immerhin Elke <strong>Heidenreich</strong>.</p>
<p>Der einstige Überintendant Gerard <strong>Mortier </strong>wärmt am 24. Januar in <strong>Paris </strong>wieder einmal uralte Brüsseler Rezepte auf, wenn er den belgischen Komponisten Philippe <strong>Boesmans </strong>und den Regisseur Luc <strong>Bondy</strong> nun zum vierten Mal eine klanglich niemand wehtuende Literaturoper aus der Taufe heben lässt: Diesmal ist Witold Gombrowiczs <strong>„Yvonne, die Burgunderprinzessin&#8221;</strong> an der Reihe.</p>
<p>Hausherr Andreas <strong>Homoki </strong>schließlich führt an der <strong>Komischen Oper Berlin</strong> bei Christian <strong>Josts „Hamlet&#8221;</strong> Regie, den dieser seiner gern die Hosen anhabenden Frau, der Mezzosopranistin Stella <strong>Doufexis</strong>, in die geläufige Gurgel komponiert hat. Premiere ist am 21. Juni.</p>
<p><img src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/rosenkavalier_wernicke_deutschestheatermuseum_archiv_abisagtuellmann.jpg" alt="“Rosenkavalier”, Wernicke; (c) DeutschesTheatermuseum - Archiv/Abisag Tuellmann" />Das fast privat geführte Festspielhaus <strong>Baden-Baden</strong> rühmt sich gern seines einzigartigen Finanzierungsmodells. Richtig ist aber auch, dass es davon profitiert, sich an den öffentlich finanzierten Kulturbetrieb mit seinen dort generierten Stars zu klemmen. Was sich anderswo bewährt hat, wird dann in Baden-Baden als Festspiel in Permanenz verkauft. So zum Beispiel ab 25. Januar ein weitgehend in München geprobter „<strong>Rosenkavalier&#8221; mit Christian Thielemann, Renée Fleming, Sophie Koch und Diana Damrau</strong>. Die Inszenierung stammt von dem 2002 verstorbenen Herbert <strong>Wernicke</strong>, die Kulissen sind in 14 Jahren von Salzburg bis Paris weit gereist. Doch die DVD-Kameras stehen trotzdem bereit. Neu sind dann am 30. Mai ein „<strong>Freischütz&#8221;</strong> von Robert <strong>Wilson</strong> mit Thomas <strong>Hengelbrock</strong> am Pult und ein russischer Einakter-Doppelwhopper &#8211; Rachmaninows „<strong>Aleko</strong>&#8221; und Tschaikowskys- <strong>„Jolantha&#8221;</strong> &#8211; mit Anna <strong>Netrebko</strong> und Rolando <strong>Villazón</strong> unter Valéry  Stabführung.</p>
<p>2009 feiert die Musikwelt mehr oder weniger kommerziell den 250. Todestag des in den letzten Jahren eine erstaunliche Opernrenaissance erlebenden Georg Friedrich <strong>Händel</strong>.</p>
<p>Unter den vielen Premieren hervorzuheben sind dabei ein Doppelschlag mit dem immer noch verkannten komischen Meisterwerk „<strong>Partenope</strong>&#8220;. Am 7. Oktober kommt sie &#8211; in der Landessprache &#8211; an der <strong>English National Opera</strong> mit Rosemary <strong>Joshua</strong> und John Mark <strong>Ainsley</strong> heraus, David <strong>Alden</strong> inszeniert sicher gewohnt comic-schrill.</p>
<p>Eher geschmackvoll fad wird es dann in der Regie von Pierre <strong>Audi</strong> im <strong>Theater an der Wien</strong> zugehen, der unter der bewährten Leitung von Christophe <strong>Rousset </strong>seine Lieblinge Christine <strong>Schäfer</strong> und David <strong>Daniels</strong> aufbietet.</p>
<p>Oper mit Stars scheint in Deutschland verpönt, oder sie lässt sich kaum mehr besetzen. Wie sonst lässt es sich erklären, dass deutsche Intendanten den überall aufgehenden Tenorstern von Jonas <strong>Kaufmann</strong> ignorierten? Jetzt singt er aber verstärkt in seiner Heimatstadt <strong>München</strong> und gibt dort am 5. Juli sein <strong>„Lohengrin&#8221;-</strong>Debüt. Kent <strong>Nagano</strong> dirigiert, Richard <strong>Jones</strong> inszeniert.</p>
<p>Und vorher, am 23. Februar singt die dort heiß geliebte Edita <strong>Gruberova </strong>szenisch erstmals ihre wohl letzte neue Rolle: Donizettis mordende Mutter Lucrezia Borgia, wiederum in der Regie von Christof <strong>Loy</strong>.</p>
<p>Verzweifelte Kritiker schreien nach internationaler Absprache: Denn gleich zweimal kommt es am 15. Juni 2009 in Europa zu sehenswerten „<strong>Carmen</strong>&#8220;-Premieren. In <strong>Amsterdam </strong>gibt Mariss <strong>Jansons</strong> eines seiner ganz seltenen Grabengastspiele an der Nederlandse Opera, wobei Robert Carsen die bulgarische Mezzosopranistin Nadia Krasteva regielich betreut.</p>
<p>Und am <strong>Pariser</strong> Uraufführungsort, der Opéra comique&#8221;, sollte die Choreografin Sasha <strong>Waltz</strong> die wundervolle Anna Caterina Antonacci in Szene setzen. Doch der notorisch schwierige Dirigent John Eliot <strong>Gardiner</strong> kam mit deren Ideen nicht klar. Jetzt führt der Routinier Adrien <strong>Noble</strong> Regie.</p>
<p>Ein lohnendes Wochenende für reiselustige Ballettomanen: Am 27. Juni 2009 kommt an der <strong>Royal Opera Covent Garden</strong> ein Doppelprogramm mit Händels „<strong>Acis and Galatea</strong>&#8221; und Purcells „<strong>Dido and Aenas</strong>&#8221; heraus, das der nicht nur in England hipp gehandelte Wayne <strong>McGregor</strong> choreografisch und inszenatorisch betreut.</p>
<p>Am 28. Juni zeigt John <strong>Neumeier </strong>zur Eröffnung der <strong>Hamburger </strong>Ballett-Tage, die ganz im Zeichen der hundertjährigen Wiederkehr des ersten Pariser Auftritts von Serge Diaghilevs Balletts Russes stehen, die Nijinsky-Rekonstruktion von „<strong>Le Sacre du Printemps</strong>&#8221; sowie die eigene Neuschöpfung von Fokines <strong>„Pavillon d&#8217;Armide</strong>&#8220;, in dem Nijinsky einst Furore machte.</p>
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		<title>Sol Gabetta: Wenn man oft umzieht, lernt man, die Dinge zu relativieren.</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 08:17:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>portmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[crescendo 2008-05]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie ist 27 Jahre jung, hat Preise bei internationalen Wettbewerben in Hülle und Fülle abgeräumt und spielt weit über 200 Konzerte pro Jahr. Für uns lüftet die Cellistin Sol Gabetta ihr Erfolgsgeheimnis: die richtige Einstellung &#8211; darauf kommt es an. crescendo: Was bedeutet für Sie ein Auftakt? Gabetta: Der Beginn, der erste Schritt und damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/gabetta_c_marcoborggreve.jpg" alt="Gabetta; (c) Marco Borggreve" />Sie ist 27 Jahre jung, hat Preise bei internationalen Wettbewerben in Hülle und Fülle abgeräumt und spielt weit über 200 Konzerte pro Jahr. Für uns lüftet die Cellistin Sol Gabetta ihr Erfolgsgeheimnis: die richtige Einstellung &#8211; darauf kommt es an.</strong></p>
<p><em>crescendo: Was bedeutet für Sie ein Auftakt?</em></p>
<p><strong>Gabetta:</strong> Der Beginn, der erste Schritt und damit auch ein Risiko, weil man nicht weiß, was passiert. Wie es weitergeht.</p>
<p><em>crescendo: Auftakt zum Leben: Sol (Spanisch für Sonne) nannte man Sie.</em></p>
<p><span id="more-1679"></span><strong>Gabetta:</strong> (Lachen) Ach, wissen Sie, meine Eltern nannten mich so, weil sie vor meiner Geburt eine schwere Zeit hatten. Und auch ich hatte bei der Geburt die Nabelschnur um den Hals. Doch als ich nach Hause kam, ging die Sonne auf&#8230;</p>
<p><em>crescendo: &#8230; im argentinischen Córdoba, wo Sie 1981 geboren wurden.</em></p>
<p><strong>Gabetta:</strong> Ich habe einen argentinischen und einen französischen Pass. Eigentlich wurde ich auch sehr von den russischen Großeltern mütterlicherseits geprägt. Die Eltern meiner Mutter emigrierten in der Zeit der Weltkriege nach Frankreich; ich kann sogar Russisch sprechen. Mein Vater aber ist Argentinier und Katholik. Meine Mutter ist Musikerin, Pianistin, und hat die Laufbahn von mir und meinem Bruder, der Geiger ist, immer vorangetrieben.</p>
<p><em>crescendo: Auftakt in ein neues Leben mit zehn Jahren: Sie verließen Argentinien und gingen mit ihrer Familie nach Europa.</em></p>
<p><strong>Gabetta:</strong> Ja, zunächst nach Madrid, wo ich ein Stipendium an der Musikhochschule erhielt, danach nach Basel, da mein Lehrer Ivan Monighetti, ein Schüler von Mstislaw Rostropowitsch, nur noch dort lehrte. Mein Vater, von Beruf Volkswirtschaftler, gab alles auf und war immer bereit, jede Entscheidung mitzutragen. Das hat er alles für uns gemacht und ich bin ihm sehr dankbar, für diese Liebe und dieses Vertrauen und den Glauben an unser Talent. Es gibt nicht viele Eltern, die dies für ihr Kind machen. Heute lebt die Familie im elsässischen St. Louis. Man kann also sagen: Ich schlafe in Frankreich, aber mein Leben findet in der Schweiz statt.</p>
<p><em>crescendo: Hatten Sie je Angst vor einem Neubeginn?</em></p>
<p><strong>Gabetta:</strong> Nein, aber Respekt. Wenn man oft umzieht, lernt man, die Dinge zu relativieren. Man kann nicht allem das gleiche Gewicht einräumen, auch wenn man wollte. Irgendwann nimmt man Gewohnheiten an, hat wichtige Bezugspersonen, und es wäre schwierig, dies alles noch einmal aufzugeben, weil man wieder umziehen muss. Dennoch muss man in sich flexibel bleiben, braucht zugleich aber auch eine Heimat. Das ist komplex.</p>
<p><em>crescendo: Auftakt zur Arbeit: das Partiturstudium.</em></p>
<p><strong>Gabetta:</strong> Ich habe mir mittlerweile angewöhnt Partituren im Zug zu studieren. Früher konnte ich das nicht, ich habe ja mit der Zuzuki-Methode angefangen: Man kopiert erst einmal alles, was die Lehrerin vorspielt. Erst dann habe ich meine Persönlichkeit mit dem Stück entwickelt. Heute bin ich keine Studentin mehr, kann mich selbstständig mit der Partitur auseinandersetzen.</p>
<p><em>crescendo: Auftakt zu einem Konzert: Lampenfieber?</em></p>
<p><strong>Gabetta:</strong> Ich bin jetzt in einer neuen Phase, habe etwa 235 Konzerte pro Jahr. Das Lampenfieber hat sich verändert. Früher, als ich vielleicht 20 Konzerte pro Jahr hatte, war jedes Konzert wie eine einzelne Perle. Heutzutage kann ich viel mehr planen, die Stücke auswählen, die ich spielen will, es gibt eine Breite im Repertoire, viel Sicherheit.</p>
<p><em>crescendo: Auftakt zu einer Karriere: Gibt es ein System?</em></p>
<p><strong>Gabetta:</strong> Ich weiß es nicht. Ich habe an vielen Wettbewerben teilgenommen. Unter anderen an dem (Anmerkung der Redaktion: mit 75 000 Franken dotierten) Credit Suisse Group Young Artist Award, den ich 2004 gewann und der viele Türen geöffnet hat. So durfte ich beim Lucerne Festival mit den Wiener Philharmonikern auftreten unter Valéry Gergiev. Es gibt keine Regel, kein System, es ist vielmehr der Umstand, dass man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Aber wer kann das schon vorherbestimmen?<em> </em></p>
<p><em>crescendo: Schostakowitschs „1. Cellokonzert&#8221;, das Sie jetzt auf einer neuen CD präsentieren, spielte dabei eine sehr große Rolle.</em></p>
<p><strong>Gabetta:</strong> Durch den Credit Suisse-Preis durfte ich mit den Wiener Philharmonikern ein Werk aufführen und ich wählte dieses Stück. Ich war erst 22 Jahre alt. Gibt es einen schöneren Auftakt?</p>
<p><em>Das Gespräch führte Teresa Pieschacón Raphael.</em></p>
<p><img src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/cover_solgabetta_cantabile_rcaredseal.jpg" alt="Cover “Cantabile”; (c) RCA Red Seal" /><img src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2008/08/cover_schostakowitschgabetta_rca-redseal.jpg" alt="Cover “Schostakowitsch”; (c) RCA Red Seal" /><strong>Neue CDs von Sol Gabetta:</strong><strong>Cello-Werke</strong> von Dmitri Schostakowitsch, Marc Albrecht, Münchner Philharmoniker und <strong>cantabile</strong>, Charles Olivieri-Munroe, Prager Philharmoniker (beide RCA).</p>
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