Intergalaktisch in die 60er
Der 12. Augsburger Opernball huldigt den 60ern – und zeigt eine Ensembleleistung, die staunen lässt
Von Barbara Angerer-Winterstetter
Ja – Augsburgs Opernball ist die schönste Ballnacht im weiten Umkreis und natürlich auch ein gesellschaftliches Highlight, für das man um 2 Uhr nachts am Ticketschalter ansteht, sich in Frack, Smoking und Abendrobe hüllt. Vor allem aber ist dieser Ball die schier unglaubliche Gesamtleistung eines Theaters, das alle Kräfte des Hauses – 550 Mitarbeiter – aufs äußerste fordert und zu Hochleistungen treibt, um rund 3000 Ballbesuchern die schönste Nacht des Jahres zu ermöglichen. mehr
Harald
23. Januar 2012
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Am Samstag war Tourneeauftakt von Harald Schmidts Version von Mozarts Schauspieldirektor in der DĂĽsseldorfer Tonhalle.
Von Theo Sommer
Diese „Komödie mit Musik in einem Akt“ und dann noch konzertant – wer braucht denn sowas dachten sich die meisten DĂĽsseldorfer Kulturfreunde und glänzten durch Abwesenheit. Das war ein fataler Irrtum, denn Dirty Harry glänzte mit einem fulminanten KabinettstĂĽck ĂĽber die aktuelle Opern- und Theaterszene. mehr
Die Fledermaus: zerstĂĽckelt und verfremdet

Alkohol macht Vergessen: Champagner fĂĽr Eisenstein (Jan Friedrich Eggers); Foto: A. T. Schaefer
Der Isländer Thorleifur Örn Arnarsson macht erstmals Musiktheater am Theater Augsburg und Rune Bergmann gibt seinen Einstand als neuer 1. Kapellmeister
Von Barbara Angerer-Winterstetter
Nach einer pfiffigen Ouvertüre, nach den ersten Takten der „Fledermaus“-Neuinszenierung am Theater Augsburg, bricht die Musik ab und zwei Schauspieler betreten die Bühne. mehr
Mailand
13. Dezember 2011
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Die Mailänder Scala, ein Versprechen der schönsten Art.
Von Theo Sommer
Der Besetzungszettel des Giovanni, noch ein Versprechen.
Robert Carsen hatte vor 2 Jahren eine Ariadne ins MĂĽnchner Prinzregententheater gezaubert, ein ganz grosser Wurf mit vielen Pina Bausch-Zitaten. mehr
Blomstedt & BR
9. Dezember 2011
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Ein Donnerstag Abend in MĂĽnchen.
Von Theo Sommer
Metha dirigiert Fidelio.
Maazel 3. Bruckner. mehr
Jung und alt jauchzen und frohlocken
Die Bayerische Philharmonie feierte ihren 17. Geburtstag mit Bachs Weihnachtsoratorium in der Münchner Allerheiligen Hofkirche – und einer sozialen Weihnachtsaktion
Von Barbara Angerer-Winterstetter
Mark Mast ist Celibidache-Schüler und ein musikalisches Allround-Talent, nicht nur mit dem Taktstock in der Hand, sondern auch mit Vorträgen und pädagogischer Arbeit. Vor allem aber liegt dem Vollblutmusiker die Nachwuchsförderung so sehr am Herzen, dass er sich seit nunmehr 17 Jahren der Lebensaufgabe Bayerische Philharmonie verschrieben hat. mehr
Futuristischer Bilderzauber, Akrobatik und Poesie
Carlus Padrissa (La Fura dels Baus) inszeniert eine opulente „Turandot“ an der Bayerischen Staatsoper in München / Zubin Mehta dirigiert brillant
Von Barbara Angerer-Winterstetter
Samstagabend im Foyer der Bayerischen Staatsoper: Zum Erstaunen der Besucher werden 3D-Brillen verteilt, ein Obertitel-Symbol weist den Opernbesucher später darauf hin, wann im Stück er die Papp-Brille aufzusetzen hat. Dann raschelt es einmal kräftig durchs ehrwürdige Nationaltheater und leider auch in Puccinis Musikfluten und – ahhhh – Muster wölben sich dreidimensional aus einer großen Scheibe, die gleichzeitig Auge, Mond, Gong und Guillotine ist. Zu Turandots Arie läuft auch ein Film, der in 3D den Grund des Traumas der männermordenden Prinzessin Turandot andeutet. Doch leider bleibt das alles Effekthascherei und unnötig in einer ansonsten musikalisch so punktgenauen, bilderreichen und poetischen Inszenierung. mehr
Yuja Wang in MĂĽnchen
10. November 2011
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www.yujawang.com/?page_id=15
auf dieser Website kann man den Schedule einer 24jährigen, chinesischen Pianistin einsehen, das einem Angst und Bange wird.
Von Theo Sommer
Zwischen Brasilien und Colorado war sie am 2. Oktober eben mal in Berlin beim Echo Klassik. mehr
mphil & Gergiev
Endlich mal kein Beethoven, Brahms, Bruckner, Mahler.
Von Theo Sommer
Es gibt auch andere, grossartige Musik. mehr
Castorf in MĂĽnchen
2. November 2011
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Die erste grosse Premiere am Residenztheater unter Kusej (Das weite Land) floppte.
Von Theo Sommer
Gestern Nr. 2, Kasimir und Karoline, Regie: Frank Castorf, mit den hochgehandelten Burgtheater-Transfers Nicholas Ofczarek und Birgit Minichmayr. mehr