Das Festival “en miniature” der Bremer Philharmoniker
Vom 14. bis 16. März 2010 veranstalten die Bremer Philharmoniker zum zweiten Mal ein eigenes Festival.
Unter dem Titel “phil intensiv - aufbruch!” widmet sich Generalmusikdirektor Markus Poschner drei Tage lang dem mitreißenden Wechselspiel von Komposition und Improvisation und der aufregenden Begegnung von Klassik und Jazz, Symphonieorchester und Big Band.
Kein geringerer als Jazz-Gigant Sammy Nestico - Altmeister und Godfather unter den Komponisten, Arrangeuren und Bandleadern des Jazz - komponiert für die Bremer Philharmoniker und die SWR Big Band ein Werk, das während des Festivals in seinem Beisein uraufgeführt wird. In Bremen wird Jazz-Geschichte geschrieben - und das mit einem klassischen Orchester, den Bremer Philharmonikern. mehr
Expedition Salonen-Ein Coup fürs Revier
Weltstar Esa Pekka-Salonen ab 2010/11 neuer Exklusivkünstler am Konzerthaus Dortmund
Esa-Pekka Salonen (Foto: Clive Barda), 1958 in Helsinki geboren, wird ab der Saison 2010/11 neuer Exklusivkünstler am Konzerthaus Dortmund. Als Titelsponsor fördert RWE seine dreijährige Residenz unter der Überschrift “Expedition Salonen”. Während der musikalischen Expedition wird die Vielseitigkeit des weltweit renommierten Dirigenten und Komponisten in Dortmund zu erkunden sein.
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Tölzer Knabenchor konzertiert unter Enoch zu Guttenberg
Der Tölzer Knabenchor führt mit der Chorgemeinschaft Neubeuern, dem Orchester KlangVerwaltung und weiteren Solisten unter der Leitung von Enoch zu Guttenberg die “Matthäuspassion” von Johann Sebastian Bach auf und eröffnet damit den Zyklus 2010 der “Konzerte in Gengenbacher Kirchen”.
Ein besonderes geistliches und musikalisches Ereignis steht am Samstag, 20. März 2010, in der Stadtpfarrkirche St. Marien auf dem Programm. Anlässlich der ersten Aufführung in 2010 der Reihe “Konzerte in Gengenbacher Kirchen” wird Johann Sebastian Bachs “Matthäuspassion” von hochkarätigen Ensembles, wie dem Tölzer Knabenchor (Foto: Tölzer Knabenchor), der Chorgemeinschaft Neubeuern, dem Orchester KlangVerwaltung und weiteren Solisten interpretiert. Die Leitung des Konzertes liegt bei Enoch zu Guttenberg. mehr
Künstlergespräch mit Ks. B. Fassbaender
“Ich weiß, was man durchmacht, wenn man auf der Bühne steht.”
Ein umfangreiches Repertoire an Opern, Konzerten und Liederabenden führte die vokal wie darstellerisch überzeugende Ausnahmesängerin im Verlauf ihrer langen Karriere an alle großen Opernhäuser und die bedeutendsten Konzertsäle der Welt.
Nach ihrer aktiven Laufbahn als Sängerin widmete sie sich der pädagogischen Arbeit, machte sich als Regisseurin einen Namen und leitet seit nunmehr über zehn Jahren das Tiroler Landestheater in Innsbruck. Beim Richard-Strauss-Festival Garmisch-Partenkirchen, dem Fassbaender seit 2009 vorsteht, und als Vorsitzende der Richard-Strauss-Gesellschaft München setzt sie sich für den von ihr geschätzten Komponisten ein. mehr
International Week in Graz
Auf Einladung der Kunstuniversität Graz (KUG) sind vom 15. bis 18. März 2010 junge MusikerInnen aus Montclair, NJ (USA) und Ljubljana (SLO) zu Gast in der steirischen Landeshauptstadt.
Mit vier Konzerten präsentieren sich bei der “International Week 2010 - 37. Woche der Begegnung” Studierende der John J. Cali School of Music der Montclair State Universiy und der Ljubljana Akademija za Glasbo, gemeinsam mit ihren KollegInnen der KUG.
Die “International Week” oder “Woche der Begegnung” ist ein Treffen ausländischer Musikuniversitäten, das bereits seit 1974 alljährlich im März an der KUG stattfindet. Bisher waren schon Musikakademien aus mehr als 70 Städten - einige davon mehrmals - zu Gast in Graz. mehr
Muhai Tang wird Chefdirigent in Belgrad
Der seit Jahrzehnten in Europa ansässige Chinese Muhai Tang, Chefdirigent des Shanghai Philharmonic Orchestra und noch bis 2011 des Zürcher Kammerorchesters, wurde zur Belgrader Philharmonie berufen.
Mit einem auf vorerst drei Jahre befristeten Vertag tritt er das Amt des Chefdirigenten im kommenden Herbst an, wobei er in der ersten Saison sechs und nachher mindestens acht Konzerte leiten wird. “Ich bin vom Potenzial und Arbeitswillen dieses mehrheitlich aus jungen Mitgliedern bestehenden Orchesters ausserordentlich angetan”, sagt Tang aufgrund von zwei Gastdirigaten. mehr
Vom Barock zur Moderne
Die neue Veranstaltungsreihe in der Pinneberger Drostei, “Vom Barock zur Moderne”, schlägt eine Brücke von Alter Musik zu zeitgenössischen Kompositionen.
Den Auftakt gestaltet das Hamburger Ensemble Obligat (Foto: Andreas Hübner) am 20. März mit Kammermusik für Flöte, Viola und Harfe. Barocke Werke von Jean-Marie Leclerc und Johann Sebastian Bach werden Kompositionen von Jaques Ibert, Claude Debussy und Sofia Gubaidulina gegenüber-gestellt.
Das Programm voller Klangvielfalt und Farbenreichtum ist nach dem Trio “Garten von Freuden und Traurigkeiten” der 1931 geborenen russischen Komponistin Sofia Gubaidulina benannt. Es ist die modernste Komposition des Abends. mehr
Fritz Langs “Die Nibelungen” mit dem hr-Sinfonieorchester
Das Original des epochalen Film-Epos‘ “Die Nibelungen” von Fritz Lang ist zwar verschollen. Doch nun ist erstmals eine Neufassung dieses Meilensteins der Filmkunst im Sendesaal des Hessischen Rundfunks in Frankfurt zu sehen und zu hören.
“Die Nibelungen” (DE1924/2010) wird gegenwärtig von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung restauriert, dies geschieht in Kooperation mit ZDF und ARTE. Die Europäische FilmPhilharmonie editiert die Filmmusik im Auftrag von ZDF/ARTE. Weltweit war nach allen verfügbaren Filmmaterialien recherchiert worden. Nun liegt eine neue Filmfassung vor. Im hr-Sendesaal wird in den kommenden Wochen die rekonstruierte Filmmusik vom hr-Sinfonieorchester eingespielt. Für Ende des Jahres ist die Ausstrahlung der neuen Film- und Musikfassung auf ARTE geplant. Zur festlichen Welturaufführung der restaurierten Filmfassung mit dem hr-Sinfonieorchester lädt die Deutsche Oper Berlin in Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, ZDF/ARTE und der Europäischen FilmPhilharmonie am 27. April in Berlin ein. mehr
Pavol Breslik: Ein neuer Stern am Tenorhimmel
In der Bayerischen Staatsoper in München hat er längst eine begeisterte Fangemeinde, in Frankfurt gilt der slowakische Tenor Pavol Breslik noch als Geheimtipp. Am 2. März gab der 31jährige in der Frankfurter Oper einen Liederabend mit Werken von Schumann, Richard Strauss und Dvorak.
Von Hannah Glaser
Der große Saal der Frankfurter Oper füllte sich nur langsam, war zu Konzertbeginn dann aber bis auf die oberen Ränge vollbesetzt. Wer da war, wird den Abend nicht vergessen, denn man konnte einen bescheidenen, fast schüchternen jungen Sänger erleben, den seine fulminante Karriere selbst am meisten zu überraschen scheint. Dabei hat er seit seinem ersten Engagement in Berlin, wo er von 2003 bis 2006 Ensemblemitglied war, schon einige umjubelte Debuts erlebt, in Mozarts “Idomeneo” beispielsweise, anläßlich der Wiedereröffnung des Cuvillies-Theaters im Juni 2008, vor allem aber in Donizettis “Lucrezia Borgia” 2009 an der Seite der Belcanto-Königin Edita Gruberova, wo er in der spektakulären, szenisch unterkühlten Inszenierung von Christoph Loy in München als Gennaro sängerisch und darstellerisch begeisterte. Seither gilt der 1979 in Bratislava geborene Sänger als der beste Nachwuchs, den sich die Opernwelt wünschen kann. mehr
Frauenpower in der Laeiszhalle
Tabea Zimmermann, Baiba Skride, Katrin Zagrosek, das Barbirolli Streicher Quartett, Viviane Hagner und Janine Jansen geben in diesem Frühjahr/-sommer in Hamburgs Elbphilharmonie Konzerten den Ton an.
Termine:
Dienstag, 23. März 2010, 20.00 Uhr, Laeiszhalle, Hamburg
Das City of Birmingham Symphony Orchestra, unter Leitung von Andris Nelsons, spielt gemeinsam mit Baiba Skride.
(Foto: Marco Borggreve)
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