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crescendo-Redaktion: Christoph Schlüren

26. Juli 2008

crescendo Team-Mitglied Christoph SchlürenChristoph Schlüren – unser Experte für Symphonik und zeitgenössische Musik. Er öffnet die Ohren für Komponisten, die wir nicht kannten und für Musik, die wir noch nie zuvor gehört haben. Eine Reise ins Abenteuerland.

Christoph Schlüren, 1961 in Reutlingen geboren, genoss die dortige Natur und begann bald, sich nach lebendiger Kultur und Subkultur zu sehnen. Früh verliebte er sich in klassische Musik, Autorennsport, Märchen- und Mythenwelten und andere ferne Geliebte. Er lernte Geige spielen und wurde vom urmusikantischen Feuer seines Musiklehrers Zoltán Berthody entflammt, der mit dem Schulorchester ‚zauberte’. Auf eigene Faust begann er, zu komponieren. Nach einer Nepal-Treckingtour mit 18 Jahren lernte er Sergiu Celibidache kennen, der ihn in über einem Jahrzehnt von Grund auf die musikalische Arbeit lehrte. Nebenbei erschloss er sich die Welt der zeitgenössischen Musik, machte seinen Magister über Arvo Pärt und erkundete intensiv die Musik vor allem der nordischen, östlichen und angelsächsischen Länder.

Er arbeitet als Intensivcoach für Konzertauftritte und CD-Einspielungen, leitet Kammermusikkurse und Hörseminare, berät Orchester und Dirigenten dramaturgisch und musikalisch, gibt Studienpartituren heraus (Repertoire Explorer) und ist seit 1994 als Journalist und Autor tätig. Neben seiner umfassenden Kenntnis im symphonischen und kammermusikalischen Repertoire hat er stets die ganze Welt nach substanzieller Musik abgesucht. Er widmet sich dabei besonders solcher neuen und unbekannten Musik, die hohe Qualität mit unmittelbarem Zugang für jeden vereint, der offen dafür ist. Dabei geht es, bei allen persönlichen Vorlieben, um Objektivität. Für die Erfahrung der Wirklichkeit ist jede Form der Ideologie ein Hindernis.

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2 Kommentare zu “crescendo-Redaktion: Christoph Schlüren”

Dr. Michael Bastian Weiß

29. September 2009 um 18:41 Uhr

Hervorragender Text … in alter Verbundenheit, Michael Weiß

Editorial: Der Auftakt | crescendo

5. Oktober 2011 um 00:18 Uhr

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