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crescendo-Redaktion: Pascal Morché

28. Juli 2008

crescendo Team-Mitglied Pascal MorchéPascal Morché hat unzählige Anekdoten parat, sprudelt vor Wissen und bringt es auf den Punkt, z.B. mit Überschriften wie “Der Auftakt oder die Defloration der Stille”. Darum schreibt er die Essays in crescendo.

Pascal Morché wurde in Braunschweig geboren. Jaja, Opernmenschen denken jetzt an Anja Silja und Brigitte Fassbaender. In den ersten Jahren seines Lebens wurde Morché klassisch-bürgerlich zum sonntäglichen Frühstück vom “Zehnplattenspieler” (damals der letzte Schrei) beschallt. Vornehmlich mit: Franz von Suppé “Leichte Kavallerie”, Smetana “Die Moldau” und Tschaikowsky “Capriccio Italien” sowie dessen “Ouvertüre 1812″ (großer frühkindlicher Eindruck wegen Kanonen!).

Den militärisch-süßlichen Kurkonzertklängen entkommt Morche. Nach dem Umzug seiner Eltern nach München wird für den damals 15-jährigen am 21. März 1971 eine Aufführung von Richard Strauss “Der Rosenkavalier” im Münchner Nationaltheater zum Schlüsselerlebnis seiner Liebe zur Oper und zur klassischen Musik. (Unter Meinhard v. Zallinger sangen an dem Abend Claire Watson, Kurt Böhme und Charlotte Berthold – den Besetzungszettel hat der Autor heute noch).

Gleichermaßen von Abba und Suzy Quatro wie von Tannhäusers Venusberg (mit Hans Hopf) erotisiert, findert Morches Pubertät auf Stehplätzen im Münchner Nationaltheater statt. Konzertbesuche von Rafael Kubelik und Rudolf Kempe, vor allem aber unzählige Opernvorstellungen bei denen Wolfgang Sawallisch, Carlos Kleiber oder Karl Böhm am Pult standen, prägten Morches Sinn für musikalische Qualität. Später wird Pascal Morche Autor, verfasst Bücher und Essays und schreibt Feuilletons (nicht nur über Musik), sondern auch über abstruse Dinge wie “Hostienbackautomaten” oder “Die Bedeutung der Dieselstrasse in deutschen Gewerbegebieten” u.a. im Magazin der Süddeutschen Zeitung, in der ZEIT, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, Der Welt, Der Weltwoche, etc… und immer gerne in crescendo.

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Ein Kommentar zu “crescendo-Redaktion: Pascal Morché”

Editorial: Der Auftakt | crescendo

5. Oktober 2011 um 00:18 Uhr

[...] Pascal Morché hat unzählige Anekdoten parat, sprudelt vor Wissen und bringt es auf den Punkt, z.B. mit Überschriften wie „Der Auftakt – die Defloration der Stille”. Darum schreibt er die Essays in crescendo. Lesen Sie mehr über Pascal Morché: hier. [...]

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