Editorial: Der Auftakt
Auf den Tag genau vor zehn Jahren erschien die erste crescendo-Ausgabe. Zehn Jahre, in denen sich die Welt neu erfunden hat: Handy, email und Internet hatten 1998 nur einige wenige Geschäftsleute und Technikfreaks. Die meisten Menschen konnten sich noch nicht einmal vorstellen, was man mit diesen Innovationen anfangen sollte. In den vergangenen zehn Jahren hat sich so viel verändert, wie früher in einem ganzen Jahrhundert.
Auch die Klassikwelt hat sich weitergedreht: Die aktuellen Bestseller wie Anna Netrebko, Rolando Villazón und Lang Lang kannte man 1998 noch nicht. Die Klassik kehrt aus ihrem elitären Elfenbeinturm wieder in die Mitte der Gesellschaft zurück. Bestes Beispiel: die TV-Unterhaltungsshows: Immer öfter sitzt zwischen Promis und Hollywood-Stars ein Klassikkünstler. Und das ist gut so. Klassik ist en vogue. Sie steht für Tradition, Qualität und Leidenschaft. Und dafür steht auch crescendo. Darauf sind wir stolz. Und dafür möchten wir uns auch bei Ihnen bedanken, liebe Leser, dass Sie uns über die Jahre zu einem kulturellen Leitmedium gemacht haben.crescendo steht aber auch für Veränderung, das Wachsen, die Entwicklung, das Neue. Dieses Jubiläum ist also auch der Auftakt für die nächsten Jahre.
Der Auftakt, dieser besondere Moment, der das Vorher mit dem Jetzt verbindet. Ihm widmen wir dieses Heft.
Diese Ausgabe ist auch der Auftakt für die neue crescendo-Redaktion, die ich Ihnen gerne vorstellen möchte:
Teresa Pieschacón-Raphael hat eine besondere Gabe: Ihr vertraut man sich gerne an. In ihren Interviews und Porträts erzählen Menschen, was sie bewegt, was sie beschäftigt und wie sie die Welt sehen. Lesen Sie mehr über Teresa Pieschacón-Raphael: hier.
Christoph Schlüren, das wandelnde Lexikon. Unser Experte für Symphonik und zeitgenössische Musik. Er öffnet die Ohren für Komponisten, die wir nicht kannten und für Musik, die wir noch nie zuvor gehört haben. Eine Reise ins Abenteuerland. Lesen Sie mehr über Christoph Schlüren: hier.
Pascal Morché hat unzählige Anekdoten parat, sprudelt vor Wissen und bringt es auf den Punkt, z.B. mit Überschriften wie „Der Auftakt – die Defloration der Stille”. Darum schreibt er die Essays in crescendo. Lesen Sie mehr über Pascal Morché: hier.
Richard Eckstein ist der neue verantwortliche Redakteur. Er ist ein Kenner der Klassikszene und macht aus den vielfältigen Beiträgen ein stimmiges Magazin. Seit vielen Jahren begleitet er nicht nur das Münchner Kulturleben journalistisch, ist Autor von -Büchern und Booklets und begeistert in Vorträgen und Künstlergesprächen für die klassische Musik. Lesen Sie mehr über Richard Eckstein: hier.
Viel Spaß beim Lesen,
Ihr Winfried Hanuschik













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