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	<title>Kommentare zu: Dietrich Fischer-Dieskau: „Ich habe umsonst gelebt”</title>
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		<title>Von: D. Pelzer</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/dietrich-fischer-dieskau-ich-habe-umsonst-gelebt/90/comment-page-1#comment-43227</link>
		<dc:creator>D. Pelzer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 22:35:57 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe keinerlei musikalische Ausbildung, aber ich habe Ohren, um zu hören. Für mich ist Herr Fischer-Dieskau als Bariton das, was Gottlob Frick als Bass ist:  Einmalig und unerreicht ! Ich war noch recht jung, als sich diese Meinung formte, - heute mit 82 bin ich immer noch dieser Ansicht. Und was kann es Schöneres geben, als zu wissen, dass man  so vielen Menschen  Freude bereiten konnte, Herr Fischer-Dieskau ?   
Ich wünsche Ihnen alles Gute.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe keinerlei musikalische Ausbildung, aber ich habe Ohren, um zu hören. Für mich ist Herr Fischer-Dieskau als Bariton das, was Gottlob Frick als Bass ist:  Einmalig und unerreicht ! Ich war noch recht jung, als sich diese Meinung formte, &#8211; heute mit 82 bin ich immer noch dieser Ansicht. Und was kann es Schöneres geben, als zu wissen, dass man  so vielen Menschen  Freude bereiten konnte, Herr Fischer-Dieskau ?<br />
Ich wünsche Ihnen alles Gute.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: R. Ströbele</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/dietrich-fischer-dieskau-ich-habe-umsonst-gelebt/90/comment-page-1#comment-36079</link>
		<dc:creator>R. Ströbele</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 09:39:57 +0000</pubDate>
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		<description>SWP 10.02.11 Von Popmusik überflutet v.Burkhard Schäfer

sehr geehrter Herr Fischer-Diskau,
ich war ziemlich erschüttert über Ihre Feststellungen.Leider muß ich Ihnen in Vielem Recht geben.Liederabende sind in unserer Stadt (20 000E.) wenig besucht. ich selbst noch als Zweeitstudium Liedgesang studiert. Meine 2. Gesangsleherein hat mir Ihre Technik und Diktion immer als vorbild hingestellt. Deshalb habe ich alles, was ich von Ihnen hören und sehen  konnte, mit größtem Interesse aufgenommen. Asl Musiklehrer habe ich immer in einer Realschule das Klavierlied uns Schubert vorgestellt. Der Erlkönig ist für mich ein Paradebeispiel Ihrer unglaublichen Interpretationskunst gewesen, ebenso der Feuerreiter von Wolf, den ich aber auch von H. PRey noch in bestre Erinnerung habe. ich denke, Ihre Interpretationen Ihre Gesangskunst werden immer als Vorbild wirken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>SWP 10.02.11 Von Popmusik überflutet v.Burkhard Schäfer</p>
<p>sehr geehrter Herr Fischer-Diskau,<br />
ich war ziemlich erschüttert über Ihre Feststellungen.Leider muß ich Ihnen in Vielem Recht geben.Liederabende sind in unserer Stadt (20 000E.) wenig besucht. ich selbst noch als Zweeitstudium Liedgesang studiert. Meine 2. Gesangsleherein hat mir Ihre Technik und Diktion immer als vorbild hingestellt. Deshalb habe ich alles, was ich von Ihnen hören und sehen  konnte, mit größtem Interesse aufgenommen. Asl Musiklehrer habe ich immer in einer Realschule das Klavierlied uns Schubert vorgestellt. Der Erlkönig ist für mich ein Paradebeispiel Ihrer unglaublichen Interpretationskunst gewesen, ebenso der Feuerreiter von Wolf, den ich aber auch von H. PRey noch in bestre Erinnerung habe. ich denke, Ihre Interpretationen Ihre Gesangskunst werden immer als Vorbild wirken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans-Georg Sebel</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/dietrich-fischer-dieskau-ich-habe-umsonst-gelebt/90/comment-page-1#comment-35694</link>
		<dc:creator>Hans-Georg Sebel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 01:29:04 +0000</pubDate>
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		<description>04.03.11
Sehr geehrter Herr Fischer-Diekau!
Mit Ihrem Artikel haben Sie mir aus der Seele gesprochen.
Ich habe im 8.Lebensjahr angefangen zu singen(Kinderchor).Ab dem 14.Lebensjahr entdeckte ich meine Liebe zum Theater = Oper, habe dann als Extrachor-Mitglied im Stadttheater mitgewirkt.Während dieser Zeit gab es noch richtige schöne Inszenierungen mit ganz toll dazu passenden Bühnenbildern und Kostümen.Ich habe während dieser Zeit durch einen Bariton privat Gesangsunterricht bekommen, wobei gerade auf sehr legate Tonführung geachtet wurde.Während dieser Zeit(1958-1967) erfolgte auch eine Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule.Leider konnte ich wegen gleichzeitiger Ableistung des Wehrdienstes und aus finanziellen Gründen kein Studium mit Ziel meines Berufswunsches,Opernsänger zu werden,verwirklichen.Ich habe dann nach achtjährigen Wehrdienst in verschiedenen Oratorien-,Kammerchören bis 1989 gesungen, was ich aber wegen privater Bindungen,dann bis zum letzten Jahr eingestellt habe. Nun,im Alter von 67 J., singe ich wieder und lasse meine bassbaritonale Stimme bei dem Leiter der &quot;Singakademie Almaviva&quot; hier in meinem Wohnort Soest weiter ausbilden,wobei auch wieder einer der Schwerpunkte das Legato-Singen ist.Als Opernliebhaber unternehme ich sehr viele Opernbesuche,teilweise auch Opernreisen ins Ausland, wobei ich mich genau,wie Sie  auch, über diese ,meiner Meinung nach nicht passenden modernen Inszenierungen einschließlich der Bühnenbilder und Kostümierung des meistens klassischen Opernstoffes,sehr oft ärgere.Ich suche dann immer die Diskussionen mit den entsprechenden Personen,die dann aber meistens nach einiger Zeit mit fast immer den gleichen Ausspruch dieser Personen enden: &quot;Das ist unsere künstlerische Freiheit!&quot;,was für mich natürlich nicht befriedigend ist.Nun habe ich aber als Ausgleich mehrere Schallplatten mit Aufnahmen von Ihnen, sowie die 20 CD enthaltene Edition der Deutschen Grammophon ,die wohl anläßlich Ihres runden Geburtstages erschienen ist.Diese Aufnahmen hinterlassen jedesmal beim Hören einen großen gewaltigen Eindruck von Ihrer künstlerischen Lebensleistung., Dafür mein besonderer Dank an Sie. Herzliche Grüße Hans-Georg Sebel , Email: h.g.sebel@soestcom.biz</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>04.03.11<br />
Sehr geehrter Herr Fischer-Diekau!<br />
Mit Ihrem Artikel haben Sie mir aus der Seele gesprochen.<br />
Ich habe im 8.Lebensjahr angefangen zu singen(Kinderchor).Ab dem 14.Lebensjahr entdeckte ich meine Liebe zum Theater = Oper, habe dann als Extrachor-Mitglied im Stadttheater mitgewirkt.Während dieser Zeit gab es noch richtige schöne Inszenierungen mit ganz toll dazu passenden Bühnenbildern und Kostümen.Ich habe während dieser Zeit durch einen Bariton privat Gesangsunterricht bekommen, wobei gerade auf sehr legate Tonführung geachtet wurde.Während dieser Zeit(1958-1967) erfolgte auch eine Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule.Leider konnte ich wegen gleichzeitiger Ableistung des Wehrdienstes und aus finanziellen Gründen kein Studium mit Ziel meines Berufswunsches,Opernsänger zu werden,verwirklichen.Ich habe dann nach achtjährigen Wehrdienst in verschiedenen Oratorien-,Kammerchören bis 1989 gesungen, was ich aber wegen privater Bindungen,dann bis zum letzten Jahr eingestellt habe. Nun,im Alter von 67 J., singe ich wieder und lasse meine bassbaritonale Stimme bei dem Leiter der &#8220;Singakademie Almaviva&#8221; hier in meinem Wohnort Soest weiter ausbilden,wobei auch wieder einer der Schwerpunkte das Legato-Singen ist.Als Opernliebhaber unternehme ich sehr viele Opernbesuche,teilweise auch Opernreisen ins Ausland, wobei ich mich genau,wie Sie  auch, über diese ,meiner Meinung nach nicht passenden modernen Inszenierungen einschließlich der Bühnenbilder und Kostümierung des meistens klassischen Opernstoffes,sehr oft ärgere.Ich suche dann immer die Diskussionen mit den entsprechenden Personen,die dann aber meistens nach einiger Zeit mit fast immer den gleichen Ausspruch dieser Personen enden: &#8220;Das ist unsere künstlerische Freiheit!&#8221;,was für mich natürlich nicht befriedigend ist.Nun habe ich aber als Ausgleich mehrere Schallplatten mit Aufnahmen von Ihnen, sowie die 20 CD enthaltene Edition der Deutschen Grammophon ,die wohl anläßlich Ihres runden Geburtstages erschienen ist.Diese Aufnahmen hinterlassen jedesmal beim Hören einen großen gewaltigen Eindruck von Ihrer künstlerischen Lebensleistung., Dafür mein besonderer Dank an Sie. Herzliche Grüße Hans-Georg Sebel , Email: <a href="mailto:h.g.sebel@soestcom.biz">h.g.sebel@soestcom.biz</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: gina trichter</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/dietrich-fischer-dieskau-ich-habe-umsonst-gelebt/90/comment-page-1#comment-35237</link>
		<dc:creator>gina trichter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 09:46:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.crescendo.de/blog/?p=90#comment-35237</guid>
		<description>sehr geehrter herr dieskau!
bei all ihrem pessimismus, ich finde ihre aussagen sehr arrogant, denn beileibe sind sie nicht der einzig gute sänger der mein herz und das herz anderer leute erquickt, und dazu sollte musik dasein, dass sie ans herz rührt und nicht im ausinterpretieren einzelner muskelfasern des stimmapparats endet! ich habe sie als jugendliche in der winterreise sehr sehr oft gehört und je älter sie wurden und die winterreise immer neu interpretierten umso weniger zu hören war sie, da sie leider jedes!!! wort ausgemalt haben und die grosse Phrase des Leidens in der winterreise dadurch verloren, es war immer unechter und immer weniger authentisch.
ich sehe der zukunft der sängerriege optimistisch entgegen. und es gibt sie, die neuen jungen sehr sehr guten sänger! entgegen ihrer meinung, vielleicht sollten sie ihren fokus wieder öffnen, indem sie sich von ihrem geschaffenen monolithendasein verabschieden.
sie waren ein toller sänger aber nicht der einzige!
und bekanntlich will der mensch ja immer der erste und der letzte und der einzige sein, das tut mir leid für sie!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>sehr geehrter herr dieskau!<br />
bei all ihrem pessimismus, ich finde ihre aussagen sehr arrogant, denn beileibe sind sie nicht der einzig gute sänger der mein herz und das herz anderer leute erquickt, und dazu sollte musik dasein, dass sie ans herz rührt und nicht im ausinterpretieren einzelner muskelfasern des stimmapparats endet! ich habe sie als jugendliche in der winterreise sehr sehr oft gehört und je älter sie wurden und die winterreise immer neu interpretierten umso weniger zu hören war sie, da sie leider jedes!!! wort ausgemalt haben und die grosse Phrase des Leidens in der winterreise dadurch verloren, es war immer unechter und immer weniger authentisch.<br />
ich sehe der zukunft der sängerriege optimistisch entgegen. und es gibt sie, die neuen jungen sehr sehr guten sänger! entgegen ihrer meinung, vielleicht sollten sie ihren fokus wieder öffnen, indem sie sich von ihrem geschaffenen monolithendasein verabschieden.<br />
sie waren ein toller sänger aber nicht der einzige!<br />
und bekanntlich will der mensch ja immer der erste und der letzte und der einzige sein, das tut mir leid für sie!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tilman Hausherr</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/dietrich-fischer-dieskau-ich-habe-umsonst-gelebt/90/comment-page-1#comment-32250</link>
		<dc:creator>Tilman Hausherr</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 20:14:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.crescendo.de/blog/?p=90#comment-32250</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Fischer-Dieskau,
Ich habe Ihre Aufnahmen in youtube &quot;entdeckt&quot;, besonders die Aufnahmen von 1978 haben mir sehr gefallen. Es war also nicht umsonst - diese Aufnahmen sind entstanden lange bevor das Internet für die Massen verfügbar war, und finden nun ein ganz neues Publikum.
Die Kritik an der Unsitte, den Zeitrahmen der Handlung zu verschieben, ist leider absolut berechtigt. Das ist eine Folge der vielen Subventionen, besonders in Berlin, wo auch der grösste Unfug bezahlt wird, egal ob es gefällt oder nicht. Das spielt ohnehin keine Rolle, da ja niemand aufspringt und schreit &quot;Aber der Kaiser ist ja nackt!&quot;.
Herzliche Grüsse
Tilman Hausherr</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Fischer-Dieskau,<br />
Ich habe Ihre Aufnahmen in youtube &#8220;entdeckt&#8221;, besonders die Aufnahmen von 1978 haben mir sehr gefallen. Es war also nicht umsonst &#8211; diese Aufnahmen sind entstanden lange bevor das Internet für die Massen verfügbar war, und finden nun ein ganz neues Publikum.<br />
Die Kritik an der Unsitte, den Zeitrahmen der Handlung zu verschieben, ist leider absolut berechtigt. Das ist eine Folge der vielen Subventionen, besonders in Berlin, wo auch der grösste Unfug bezahlt wird, egal ob es gefällt oder nicht. Das spielt ohnehin keine Rolle, da ja niemand aufspringt und schreit &#8220;Aber der Kaiser ist ja nackt!&#8221;.<br />
Herzliche Grüsse<br />
Tilman Hausherr</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: zaire</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/dietrich-fischer-dieskau-ich-habe-umsonst-gelebt/90/comment-page-1#comment-29701</link>
		<dc:creator>zaire</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 11:14:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.crescendo.de/blog/?p=90#comment-29701</guid>
		<description>Sehr geehrter Herr Dietrich Fischer-Dieskau,
über Maarten &#039;t Hart&#039;s Hörspiel 
&quot;Das Wüten der ganzen Welt&quot; bin ich auf
die elektrifizierende und betroffen machende Sequenz aus 
Mozart&#039;s &quot;le nozze di Figaro&quot; &quot;Contessa, perdono...&quot; geworfen worden. Jetzt habe ich auf you tube alle zur Verfügung 
stehenden Versionen dieses Finales angeschaut und bin 
hin und weg von Ihrer Stimme und Ihrer Darstellung, genauso 
wie von der Ihrer Partnerin Dame Kiri Te Kanawa. 
So etwas Schönes, so etwas Schönes......
Es kommt mir die Freude am menschlichen Können und Ausdruck seit Langem wieder zu Bewusstsein.
Dank für diese Erfahrung 
(Ich habe sonst keine Ahnung von klassischer Musik)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dietrich Fischer-Dieskau,<br />
über Maarten &#8216;t Hart&#8217;s Hörspiel<br />
&#8220;Das Wüten der ganzen Welt&#8221; bin ich auf<br />
die elektrifizierende und betroffen machende Sequenz aus<br />
Mozart&#8217;s &#8220;le nozze di Figaro&#8221; &#8220;Contessa, perdono&#8230;&#8221; geworfen worden. Jetzt habe ich auf you tube alle zur Verfügung<br />
stehenden Versionen dieses Finales angeschaut und bin<br />
hin und weg von Ihrer Stimme und Ihrer Darstellung, genauso<br />
wie von der Ihrer Partnerin Dame Kiri Te Kanawa.<br />
So etwas Schönes, so etwas Schönes&#8230;&#8230;<br />
Es kommt mir die Freude am menschlichen Können und Ausdruck seit Langem wieder zu Bewusstsein.<br />
Dank für diese Erfahrung<br />
(Ich habe sonst keine Ahnung von klassischer Musik)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ingeborg Horn</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/dietrich-fischer-dieskau-ich-habe-umsonst-gelebt/90/comment-page-1#comment-29365</link>
		<dc:creator>Ingeborg Horn</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 20:53:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.crescendo.de/blog/?p=90#comment-29365</guid>
		<description>Lieber Dietrich Fischer-Dieskau! Ich habe einmal gelesen: Sie hatten als Kind einen Bruder. Sie haben mit ihm ein Zimmer geteilt. Ihr Bruder konnte nicht sprechen, hatte epileptische Anfälle, ist nicht alt geworden. Hat er umsonst gelebt? Irre ich mich, wenn ich glaube zu hören, daß, wann immer Sie sprechen, singen, dieser Bruder mitspricht, mitsingt? Wie wollen Sie wissen, in wieviel Menschen, in wessen Stimme, in wessen Sprache Sie ein Leben lang mitsingen werden? Herzlichen Gruß</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Dietrich Fischer-Dieskau! Ich habe einmal gelesen: Sie hatten als Kind einen Bruder. Sie haben mit ihm ein Zimmer geteilt. Ihr Bruder konnte nicht sprechen, hatte epileptische Anfälle, ist nicht alt geworden. Hat er umsonst gelebt? Irre ich mich, wenn ich glaube zu hören, daß, wann immer Sie sprechen, singen, dieser Bruder mitspricht, mitsingt? Wie wollen Sie wissen, in wieviel Menschen, in wessen Stimme, in wessen Sprache Sie ein Leben lang mitsingen werden? Herzlichen Gruß</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Fritz Marti</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/dietrich-fischer-dieskau-ich-habe-umsonst-gelebt/90/comment-page-1#comment-28189</link>
		<dc:creator>Fritz Marti</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:08:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.crescendo.de/blog/?p=90#comment-28189</guid>
		<description>Lieber Dietrich Fischer - Dieskau!
Endlich bietet sich mir die Gelegenheit Ihnen zu danken für
so viel musikalisches Herzblut!!! Zu meinem 16. Geburtstag schenkte mir meine Mutter die Winterreise mit ihrem göttlichen Begleiter Gerald Moore. 60 Jahre später ist mir Ihre
wundervolle Stimme immer wieder gegenwärtig...ich danke zum Himmel dass ich immer wieder in diese Wunderwerke hineinhören darf!! In Zürich habe ich fast alle Ihre Konzerte erlebt...Danke!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Dietrich Fischer &#8211; Dieskau!<br />
Endlich bietet sich mir die Gelegenheit Ihnen zu danken für<br />
so viel musikalisches Herzblut!!! Zu meinem 16. Geburtstag schenkte mir meine Mutter die Winterreise mit ihrem göttlichen Begleiter Gerald Moore. 60 Jahre später ist mir Ihre<br />
wundervolle Stimme immer wieder gegenwärtig&#8230;ich danke zum Himmel dass ich immer wieder in diese Wunderwerke hineinhören darf!! In Zürich habe ich fast alle Ihre Konzerte erlebt&#8230;Danke!!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gedugat</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/dietrich-fischer-dieskau-ich-habe-umsonst-gelebt/90/comment-page-1#comment-28035</link>
		<dc:creator>Gedugat</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 20:40:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.crescendo.de/blog/?p=90#comment-28035</guid>
		<description>Alles endet, was entstehet.
Alles, alles rings vergehet,
denn die Zeit flieht, und die Sonne sieht,
das alles rings vergehet,
Denken, reden, Schmerz und Wonne;
und die wir zu Enkeln hatten
schwanden wie bei Tag die Schatten,
wie ein Dunst im Windeshauch.
Menschen waren wir ja auch,
froh und traurig, so wie ihr,
und nun sind wir leblos hier,
sind nur Erde, wie ihr sehet.
Alles endet, was entstehet.
Alles, alles rings vergehet.



Hugo Wolf - Michelangelo Lieder
Zumindest als Wolf-Interpret ist FiDi bis heute unerreicht
und wird uns noch lange Zeit in Erinnerung bleiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Alles endet, was entstehet.<br />
Alles, alles rings vergehet,<br />
denn die Zeit flieht, und die Sonne sieht,<br />
das alles rings vergehet,<br />
Denken, reden, Schmerz und Wonne;<br />
und die wir zu Enkeln hatten<br />
schwanden wie bei Tag die Schatten,<br />
wie ein Dunst im Windeshauch.<br />
Menschen waren wir ja auch,<br />
froh und traurig, so wie ihr,<br />
und nun sind wir leblos hier,<br />
sind nur Erde, wie ihr sehet.<br />
Alles endet, was entstehet.<br />
Alles, alles rings vergehet.</p>
<p>Hugo Wolf &#8211; Michelangelo Lieder<br />
Zumindest als Wolf-Interpret ist FiDi bis heute unerreicht<br />
und wird uns noch lange Zeit in Erinnerung bleiben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans Reimert</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/dietrich-fischer-dieskau-ich-habe-umsonst-gelebt/90/comment-page-1#comment-27978</link>
		<dc:creator>Hans Reimert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:54:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.crescendo.de/blog/?p=90#comment-27978</guid>
		<description>Lieber Herr Fischer-Dieskau, lieber Herr Kammersänger,
vorab noch nachträglich herzliche Glückwünsche zu Ihrem 
85.Geburtstag. Ihr Ausspruch &quot; Ich habe umsonst gelebt&quot;
ist absolut falsch. Sie begleiten meine Frau und mich seit fast
fünfzig Jahre und Ihre Kunst ist immer noch hochaktuell. Obwohl
wir auch gerne junge Sänger anhören oder deren Konzerte besuchen, die zum Teil auch bei Ihnen studiert haben. 
Ihre Konzerte die wir erleben durften, werden uns bis an unser Lebensende nahe bleiben. Auch unserem heute 33-jährigen
Sohn konnten wir Ihre Kunst nahe bringen.
Von wegen &quot;Ich habe umsonst gelebt&quot; auch ein Sänger von
Ihrem Rang kann Unsinn reden.
Meine Frau und Ich wünschen Ihnen noch viele gute Jahre.
Hans und Annliese Reimert</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Fischer-Dieskau, lieber Herr Kammersänger,<br />
vorab noch nachträglich herzliche Glückwünsche zu Ihrem<br />
85.Geburtstag. Ihr Ausspruch &#8221; Ich habe umsonst gelebt&#8221;<br />
ist absolut falsch. Sie begleiten meine Frau und mich seit fast<br />
fünfzig Jahre und Ihre Kunst ist immer noch hochaktuell. Obwohl<br />
wir auch gerne junge Sänger anhören oder deren Konzerte besuchen, die zum Teil auch bei Ihnen studiert haben.<br />
Ihre Konzerte die wir erleben durften, werden uns bis an unser Lebensende nahe bleiben. Auch unserem heute 33-jährigen<br />
Sohn konnten wir Ihre Kunst nahe bringen.<br />
Von wegen &#8220;Ich habe umsonst gelebt&#8221; auch ein Sänger von<br />
Ihrem Rang kann Unsinn reden.<br />
Meine Frau und Ich wünschen Ihnen noch viele gute Jahre.<br />
Hans und Annliese Reimert</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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