ECHO Klassik 2008: Johannes Moser
crescendo ist Medienpartner des Echo Klassik 2008. Bis zur Verleihung am 19. Oktober stellen wir Ihnen täglich einen der Preisträger vor. Heute: Johannes Moser.
Johannes Moser: kein Schönling
Der große Cellist Heinrich Schiff, oft zum Scherz aufgelegt, unterteilte im Interview seine Kollegen in zwei Typen: “den melodie-säuselnden Schönling” und “den Metzgerstyp mit den Wurstfingern”. Letzteres will zu Johannes Moser nicht passen und ein säuselnder Schönling ist er auch nicht. Er wirkt eher wie ein smarter Schlacks mit markantem Profil, der ziemlich genau weiß, was er will. Seit seiner Kindheit gehöre das Cello “zu mir wie mein Arm”, sagt der Sohn eines Cellisten beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Derzeit gilt seine Konzentration “Johannes Brahms und seinen Zeitgenossen”. Mit Klavierpartner Paul Rivinius sucht er “einen eher von barocken Formen her inspirierten Ansatz”. Aufregend vielversprechend.
INSTRUMENTALIST DES JAHRES – Violoncello
Johannes Moser
Brahms und seine Zeitgenossen Vol.1
(Brahms, Fuchs, Zemlinsky)
(hänssler CLASSIC 93.206)
Weitere Preisträger des diesjährigen ECHO Klassik finden Sie hier.
Die Preisverleihungs-Gala findet am Sonntag, den 19. Oktober, in der Philharmonie im Münchner Gasteig statt.
Sie möchten gerne live dabei sein? Hier bekommen Sie noch Karten.
Das ZDF überträgt die Veranstaltung unter dem Titel “Echo der Stars” ebenfalls am 19. Oktober ab 22.00 Uhr.









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