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	<title>crescendo - das KlassikMagazin</title>
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		<title>crescendo verlost einen Bildband zur gerade eröffneten Ausstellung &#8220;Venedig &#8211; Die Unsichtbare&#8221; in München</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/crescendo-verlost-1x-das-buch-venedig-die-unsichtbare/13595</link>
		<comments>http://www.crescendo.de/blog/crescendo-verlost-1x-das-buch-venedig-die-unsichtbare/13595#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:12:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Thomas]]></category>
		<category><![CDATA[Venedig - Die unsichtbare]]></category>
		<category><![CDATA[Verlosung]]></category>

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		<description><![CDATA[Verlassene, regennasse Piazzas und ruhige, aneinander gereihte leere Gondeln: Diese Ausstellung zeigt uns Venedig, eine der belebtesten Städte der Welt, in Fotografien von betörender Schönheit. Bernheimer Fine Art Photograhy präsentiert  vom 3. Februar bis 17. März 2012 in den Galerieräumen der Brienner Strasse in München die Ausstellung &#8220;Venedig – die Unsichtbare&#8221;. Gezeigt wird eine Auswahl von über vierzig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13597" class="wp-caption alignnone" style="width: 190px"><img class="size-full wp-image-13597" title="Venedig - Die Unsichtbare. Ausstellung mit Fotos von Christopher Thomas." src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/Canal-Grande-I.jpg" alt="" width="180" height="135" /><p class="wp-caption-text">Christopher Thomas, Canal Grande I, 2010, Pigment Print on Arches Cold Pressed Rag Paper, Edition of 7 plus 2 AP´s, 103 x 135 cm.</p></div>
<p><strong>Verlassene, regennasse Piazzas und ruhige, aneinander gereihte leere Gondeln: Diese Ausstellung zeigt uns Venedig, eine der belebtesten Städte der Welt, in Fotografien von betörender Schönheit. Bernheimer Fine Art Photograhy präsentiert  vom 3. Februar bis 17. März 2012 in den Galerieräumen der Brienner Strasse in München die Ausstellung &#8220;Venedig – die Unsichtbare&#8221;.</strong></p>
<p>Gezeigt wird eine Auswahl von über vierzig Photographien des Münchner Fotografen Christopher Thomas, der vor allem für seine Städteporträts New York Sleeps (2009) und Münchner Elegien (2001–2005) gefeiert wurde. <span id="more-13595"></span></p>
<p>In seinem neuen Werkzyklus &#8220;Venedig &#8211; Die Unsichtbare&#8221; entführt uns Christopher Thomas mit berückenden Stimmungsbildern in eine Stadt der Stille – menschenleer und ganz bei sich selbst, so wie wir sie aus Fotografien des 19. Jahrhunderts kennen.</p>
<p>Für die Ausstellung hat die Kuratorin Ira Stehmann zusammen mit Christopher Thomas und in Absprache mit Blanca Bernheimer Arbeiten ausgewählt, die hier nun in größerem Umfang zum ersten Mal präsentiert werden. Christopher Thomas hat die Photographien mit einer Großformatkamera und Polaroid Schwarzweiß-Filmmaterial vom Typ 55 , das mittlerweile nicht mehr produziert wird, aufgenommen. Dem Anspruch des Fotografen entsprechend, sorgt das heute seltene Filmmaterial für großen Detailreichtum und feinste tonale Nuancen. Im Prestel Verlag ist eine Monographie zu Christopher Thomas Venedig-Photographien erschienen, die bei der Eröffnung der Ausstellung präsentiert wurde.</p>
<p>Aus dem Bestreben heraus, das wahre Gesicht Venedigs aufzuspüren, hat Christopher Thomas Anfang 2010 Domizil in der Stadt genommen, ist zu ihrem temporären Bewohner geworden. Mitgebracht hat er ein Konvolut von 100 Arbeiten, die hier in einer repräsentativen Auswahl von Bildern präsentiert wird. Darunter klassische Ansichten der Paläste entlang des Canal Grande, des Dogenpalastes, des Markusplatzes, der Rialtobrücke u.v.m. Aber auch Motive abseits der bekannten Pfade, die nicht Teil unseres kollektiven Venedig-Bilder-Gedächtnisses sind, wie etwa die abgelegenen Canali und Fondamente in Cannaregio, die mit Wäscheleinen geschmückten Gassen in Castello und die Gondelwerft San Trovaso in Dorsoduro.</p>
<p>Im Morgengrauen, wenn die Stadt noch schläft, kurz vor der Abenddämmerung oder bei Nacht im Mondenschein machte sich Christopher Thomas mit schwerem Gepäck – bestehend aus einer Linhof Technika Großformatkamera, einer Auswahl an Objektiven, einem Stativ, einem dunklen Samttuch und vielen Schachteln Polaroid 55 Filmmaterial – auf den Weg durch die Sestiere, die verschiedenen Stadtteile Venedigs.</p>
<p>Christopher Thomas&#8217; persönliche Sicht, seine Sensibilität und sein handwerkliches Können lassen Bilder entstehen, die der Stadt ihr Geheimnis zurückgeben. „Es ist ein Versuch, die Ruhe Venedigs aus den Bildern des 19. Jahrhunderts wieder zu finden und die Stadt aus dem Massentourismus herauszuschälen.“ (Christopher Thomas)</p>
<div id="attachment_13596" class="wp-caption alignnone" style="width: 190px"><img class="size-full wp-image-13596" title="&quot;Venedig. Die Unsichtbare&quot; von Christopher Thomas, Ira Stehmann (Hrsg.), mit Gedichten von Albert Ostermaier. Erschienen im Prestel Verlag." src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/venedig-buch.jpg" alt="" width="180" height="168" /><p class="wp-caption-text">&quot;Venedig. Die Unsichtbare&quot; von Christopher Thomas, mit Gedichten von Albert Ostermaier. Erschienen im Prestel Verlag.</p></div>
<p>Passend zur Ausstellung hat der Prestel Verlag den gleichnamigen Bildband herausgegeben. Die Zeit scheint stillzustehen auf den Bildern von Christopher Thomas, die sich durch die völlige Abwesenheit von Menschen auszeichnen. Egal ob man zum ersten Mal als Tourist kommt oder regelmäßig, es ist nahezu unmöglich in Venedig allein zu sein.</p>
<p>Die architektonische Pracht der Stadt, ihre gewundenen Kanäle, alte Piazzas und bezaubernde Marktplätze lohnen einen Besuch – und sind in jeder Jahreszeit von Menschen überflutet. Wie schon bei seinem Vorgängerband New York Sleeps benutzt Thomas eine Großformatkamera und Polaroid Schwarzweiß-Filmmaterial, um die Orte bar jeglicher Menschen in den frühen Stunden des Tages einzufangen. Der Leser kann beinahe die Anwesenheit von Tizian, Shakespeare, Vivaldi und Henry James spüren, die entlang der Kanäle und auf diesem Pflaster gewandelt sind. Und er kann die Stadt so erleben, wie sie einst angelegt war: als geistreich geplanter, ästhetisch reizvoller Ort der Schönheit, des Lichts, der Schatten – und der Ruhe.</p>
<p>Eben diese Stimmung, in der die Menschen verschwunden sind und Raum lassen für Bilder jenseits unserer alltäglichen Erfahrung, nehmen die Gedichte von Albert Ostermaier auf und gehen mit den Fotografien von Christopher Thomas eine gelungene Verbindung ein, in der sich Wort und Bild ergänzen, verstärken und verdichten.</p>
<p><strong>Gewinnen Sie mit crescendo ein Exemplar des Bildbandes „Venedig – Die Unsichtbare“ von Christopher Thomas, 152 Seiten mit 70 Duoton-Abbildungen, Leinen, 30 x 28 cm, 39,95€, Prestel Verlag.</strong></p>
<p><strong>Und so können Sie gewinnen: </strong>Senden Sie bis 22.Februar 2012 eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten und dem Betreff „Venedig – Die Unsichtbare“ an <a href="mailto:crescendo@portmedia.de" target="_blank">crescendo@portmedia.de</a>.<br />
Hinweis: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Faszination Musik“ im Februar 2012 im SWR Fernsehen</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/faszination-musik-im-februar-2012-im-swr-fernsehen/13365</link>
		<comments>http://www.crescendo.de/blog/faszination-musik-im-februar-2012-im-swr-fernsehen/13365#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 07:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[TV Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Februar 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehtipps]]></category>
		<category><![CDATA[SWR]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Musik-Programm des SWR Fernsehens Sonntag, 5.2.12 8:45 Uhr: Händels Wassermusik mit Concerto Köln Aufzeichnung von den Schwetzinger Festspielen 2011 9:00 Uhr: Das Takács Quartett spielt Schubert Quintett C-Dur, D 956 Aufzeichnung von den Schwetzinger Festspielen 2011 10:00 Uhr: Ein Haus voll Klang – 20 Jahre Musikakademie Rheinsberg Ein Film von Steffen Prell und Julia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Musik-Programm des SWR Fernsehens<span id="more-13365"></span></strong></p>
<p><strong>Sonntag, 5.2.12</strong><br />
<strong>8:45 Uhr:</strong> Händels Wassermusik<br />
mit Concerto Köln<br />
Aufzeichnung von den Schwetzinger Festspielen 2011</p>
<p><strong>9:00 Uhr:</strong> Das Takács Quartett spielt Schubert<br />
Quintett C-Dur, D 956<br />
Aufzeichnung von den Schwetzinger Festspielen 2011</p>
<p><strong>10:00 Uhr:</strong> Ein Haus voll Klang – 20 Jahre Musikakademie Rheinsberg<br />
Ein Film von Steffen Prell und Julia Riedhammer</p>
<p><strong>23:35 Uhr: </strong>Vivaldi – „Der Winter“ aus den „Vier Jahreszeiten“<br />
Kammerorchester Konstanz, Leitung: Wolfgang Mettler, mit Kyoko Tanino, Violine</p>
<p><strong>23:45 Uhr: </strong>Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 1 &#8216;Winterträume&#8217;<br />
Deutsche Radio Philharmonie, Dirigent: Christoph Poppen</p>
<p><strong>00:30 Uhr:</strong> Prokofjews Peter und der Wolf<br />
Animationsfilm nach dem musikalischen Märchen von Sergej Prokofjew</p>
<p><strong>1:00 Uhr:</strong> Joseph Haydn: &#8216;Der Winter&#8217; aus den &#8216;Vier Jahreszeiten&#8217;<br />
Enoch zu Guttenberg dirigiert das Orchester KlangVerwaltung und die Chorgemeinschaft Neubeuern<br />
Aufzeichnung aus dem Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, 2005</p>
<p><strong>1:40 Uhr: </strong>Winterreise &#8211; Schubert in Sibirien<br />
Ein Film von Klaus Voswinckel</p>
<p><strong>2:40 Uhr: </strong>Marin Marais: Sonnerie de Sainte Geneviève du Mont de Paris<br />
Mit Sol Gabetta, Patricia Kopatchinskaja, Henri Sigfridsson<br />
Aufzeichnung von den Schwetzinger Festspielen 2009</p>
<p><strong>Sonntag, 12.2.2012</strong><br />
<strong>8:45 Uhr: </strong>Operngala aus der Jugendstil-Festhalle Landau<br />
Highlights aus dem Konzert zum Emmerich Smola Förderpreis 2012<br />
Aufzeichnung vom 28. Janaur 2012</p>
<p><strong>9:45 Uhr: </strong>Sechs Richtige !<br />
Der Emmerich Smola Förderpreis 2012<br />
Ein Film Ute Hoffarth</p>
<p><strong>Sonntag, 19.2.2012</strong><br />
<strong>8:45 Uhr: </strong>Salut Salon spielen Robert Schumann<br />
Andante Cantabile aus dem Klavierquartett op. 47 Es-dur</p>
<p><strong>8:50 Uhr: </strong>Schubert: Forellenquintet<br />
Takács Quartett<br />
Aufzeichnung von den Schwetzinger Festspielen 2011</p>
<p><strong>Sonntag, 26.2.2012</strong><br />
<strong>8:45 Uhr:</strong> Mariss Jansons dirigiert Beethoven<br />
Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37, mit Mitsuko Uchida, Klavier<br />
Aufzeichnung aus der Philharmonie im Gasteig, München, März 2011</p>
<p><strong>8:55 Uhr: </strong>Musik nach dem Krieg<br />
Kosovo zwischen Trauma und Neubeginn<br />
Ein Film von Walter Wehmeyer</p>
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		</item>
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		<title>ARTE im Februar 2012</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/arte-im-februar-2012/13442</link>
		<comments>http://www.crescendo.de/blog/arte-im-februar-2012/13442#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 07:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[TV Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[arte.tv]]></category>
		<category><![CDATA[Februar 2012]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.crescendo.de/blog/?p=13442</guid>
		<description><![CDATA[Klassik-Highlights auf ARTE Sonntag, 5.2.12, ab 9:40 Uhr: Russische Musik bei der Folle Journée – Nantes 2012 Sonntag, 12.2.12, 18:20 Uhr: Rolando Villazon präsentiert Stars von Morgen 16:15 Uhr: Die Schönheit der Stimme – Ein Jahr im Opernstudio Zürich Freitag, 17.2.12, 22:10 Uhr: Don Pasquale Sonntag, 26.2.12, 16:45 Uhr: Romeo und Julia in der UDSSR [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Klassik-Highlights auf ARTE </strong><span id="more-13442"></span></p>
<p><strong>Sonntag, 5.2.12, ab 9:40 Uhr:</strong><br />
Russische Musik bei der Folle Journée – Nantes 2012</p>
<p><strong>Sonntag, 12.2.12, 18:20 Uhr:</strong><br />
Rolando Villazon präsentiert Stars von Morgen</p>
<p><strong>16:15 Uhr:</strong><br />
Die Schönheit der Stimme – Ein Jahr im Opernstudio Zürich</p>
<p><strong>Freitag, 17.2.12, 22:10 Uhr:</strong><br />
Don Pasquale</p>
<p><strong>Sonntag, 26.2.12, 16:45 Uhr:</strong><br />
Romeo und Julia in der UDSSR – Geschichte eines Balletts</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Romanische Nacht Knechtsteden</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/romanische-nacht-knechtsteden/13591</link>
		<comments>http://www.crescendo.de/blog/romanische-nacht-knechtsteden/13591#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 11:44:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Festival alter Musik Knechtsteden]]></category>
		<category><![CDATA[Romanische Nacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Deutschlandfunk sendet am Donnerstag, 2. Februar 2012, von 21.05 Uhr bis 22.50 Uhr in der Reihe FESTSPIEL-PANORAMA einen Mitschnitt von der Romanischen Nacht vom 17. September 2011 beim Festival Alte Musik Knechtsteden. Zum Beginn der Aufzeichnung der Romanischen Nacht vom Festival Alte Musik Knechtsteden, die der Deutschlandfunk in seiner Sendereihe FESTSPIEL-PANORAMA am 2.2.2012 ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13592" class="wp-caption alignnone" style="width: 190px"><img class="size-full wp-image-13592" title="Romanische Nacht - Zuckerman, Järveläinen, Sahai; Foto: Festival Alte Musik Knechtsteden " src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/6167146137_6db986d2db_b.jpg" alt="" width="180" height="120" /><p class="wp-caption-text">Romanische Nacht - Zuckerman, Järveläinen, Sahai; Foto: Festival Alte Musik Knechtsteden </p></div>
<p><strong>Der Deutschlandfunk sendet am Donnerstag, 2. Februar 2012, von 21.05 Uhr bis 22.50 Uhr in der Reihe FESTSPIEL-PANORAMA einen Mitschnitt von der Romanischen Nacht vom 17. September 2011 beim Festival Alte Musik Knechtsteden.</strong></p>
<p>Zum Beginn der Aufzeichnung der Romanischen Nacht vom Festival Alte Musik Knechtsteden, die der Deutschlandfunk in seiner Sendereihe FESTSPIEL-PANORAMA am 2.2.2012 ab 21.05 Uhr sendet, ist das Programm Zwei Welten modaler Musik &#8211; Lieder der Liebe, Ragas der Sehnsucht zu hören, das der amerikanische Sarod- und Dhotar-Virtuose Ken Zuckerman zusammen mit der finnischen Sopranistin Hanna Järveläinen und dem indischen Tabla-Spieler Sanju Sahai am 17.9.2011 in der romanischen Basilika des Klosters Knechtsteden gab.<span id="more-13591"></span></p>
<p>Im zweiten Teil des Konzerts (ab 22.05 Uhr) erklingt eine Komplet für die heilige Hildegard von Bingen (1098-1179), beinhaltend u.a. Antiphonen, Psalmen und Responsorien, ausgeführt vom Mittelalter-Ensemble Ars Choralis Coeln unter seiner Gründerin und Leiterin Maria Jonas.</p>
<p><strong>Donnerstag, 2.2.12, ab 21:05 Uhr, Deutschlandfunk</strong></p>
<img src="http://www.crescendo.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=13591&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kulturkreis der deutschen Wirtschaft vergibt Musikpreis 2012 im Fach Violine</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/kulturkreis-der-deutschen-wirtschaft-vergibt-musikpreis-2012-im-fach-violine/13588</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 11:16:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt anmelden: Musikwettbewerb „Ton und Erklärung“ Die Beherrschung des eigenen Instruments ist nur eine entscheidende Voraussetzung für die Teilnahme am Musikwettbewerb des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Die andere ist die gekonnte Vermittlung des musikalischen Vortrags im Rahmen eines Gesprächskonzertes. In der sechsten Ausgabe des Wettbewerbs „Ton und Erklärung“ werden in München vom 10. bis 13. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jetzt anmelden: Musikwettbewerb „Ton und Erklärung“</strong></p>
<p>Die Beherrschung des eigenen Instruments ist nur eine entscheidende Voraussetzung für die Teilnahme am Musikwettbewerb des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Die andere ist die gekonnte Vermittlung des musikalischen Vortrags im Rahmen eines Gesprächskonzertes.<span id="more-13588"></span></p>
<p>In der sechsten Ausgabe des Wettbewerbs „Ton und Erklärung“ werden <strong>in München vom 10. bis 13. Mai 2012 </strong>– in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk und dem Münchner Rundfunkorchester – Geigerinnen und Geiger für ihr künstlerisches Können und ihre Wortbeiträge zu den Werken beurteilt.</p>
<p>Der Wettbewerb ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert. In der Finalrunde und beim Abschlusskonzert werden die Geigerinnen und Geiger begleitet vom Münchner Rundfunkorchester unter Radoslaw Szulc. Mit dem ersten Preis verbunden sind die Uraufführung einer Auftragskomposition für Violine solo von Violeta Dinescu, Konzertauftritte sowie die Produktion einer Solo-CD.</p>
<p>Der Jury gehören an: Prof. Ulf Hoelscher (Hochschule für Musik Karlsruhe, Vorsitz), Oswald Beaujean (Bayerischer Rundfunk, München), Dr. Harald Eggebrecht (Süddeutsche Zeitung, München), GMD Rainer Koch (Hochschule für Musik Detmold), Prof. Rainer Kussmaul (Hochschule für Musik Freiburg), Pamela Rosenberg (American Academy, Berlin), Lothar Schacke (KünstlerSekretariat am Gasteig, München) und Dr. Stephan Frucht (Kulturkreis der deutschen Wirtschaft, Berlin). Unterstützt wird der Wettbewerb durch Munich Re und die Walter und Charlotte Hamel Stiftung.</p>
<p><strong>Bewerbungen für den Wettbewerb sind ab jetzt möglich.</strong></p>
<p><em>Weitere Informationen finden Sie unter <a href="http://www.kulturkreis.eu" target="_blank">www.kulturkreis.eu</a></em></p>
<img src="http://www.crescendo.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=13588&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gesprächskonzert: Paul Hindemith und das Bauhaus</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/gesprachskonzert-paul-hindemith-und-das-bauhaus/13581</link>
		<comments>http://www.crescendo.de/blog/gesprachskonzert-paul-hindemith-und-das-bauhaus/13581#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 15:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[plus regional]]></category>
		<category><![CDATA[Bauhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Das Marienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Ensemble Musicantica]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt am Main]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Hindemith]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ensemble Musicantica (Julla von Landsberg, Soprano, Sven Rössel, Kontrabaß, Emilio Peroni Klavier) zeichnet ein musikalisches Portrait Paul Hindemiths im Zusammenwirken mit dem historischen Bauhaus. Sie interpretieren Auszüge aus einem der Hauptwerke Hindemiths Das Marienleben. Dieser Liederzyklus, in dem der 26jährige Komponist Rilkes Mariengedichte vertonte, zeigt seine Abkehr vom Expressionismus hin zur sogenannten Neuen Sachlichkeit. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13582" class="wp-caption alignnone" style="width: 190px"><img class="size-full wp-image-13582" title="Musikzimmer im Kuhhirtenturm. Hindemith Institut Frankfurt; Foto: Mara Monetti " src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Kuhhirtenturm-1.jpg" alt="" width="180" height="120" /><p class="wp-caption-text">Musikzimmer im Kuhhirtenturm. Hindemith Institut Frankfurt; Foto: Mara Monetti </p></div>
<p><strong>Das Ensemble Musicantica (Julla von Landsberg, Soprano, Sven Rössel, Kontrabaß, Emilio Peroni Klavier) zeichnet ein musikalisches Portrait Paul Hindemiths im Zusammenwirken mit dem historischen Bauhaus.</strong></p>
<p>Sie interpretieren Auszüge aus einem der Hauptwerke Hindemiths Das Marienleben.<span id="more-13581"></span></p>
<p>Dieser Liederzyklus, in dem der 26jährige Komponist Rilkes Mariengedichte vertonte, zeigt seine Abkehr vom Expressionismus hin zur sogenannten Neuen Sachlichkeit. Zeitgenossen rezipierten dieses Werk als „erste Erfüllung der neuen Musik der Zwanziger Jahre“.</p>
<p>In seinem eigenhändigen Werkverzeichnis notierte Hindemith später: „Das war nicht leicht zu machen“.<br />
1923 stellte sich das Bauhaus Weimar kurz nach seiner Gründung mit der Bauhauswoche öffentlich vor. Im ersten Konzert dieser Veranstaltung erklang Hindemiths Marienleben.</p>
<p>In Paul Hindemiths ehemaliger Wohnung befindet sich der wohl kleinste Musiksaal der Welt.<br />
25 Zuhörer haben Platz in seinem ehemaligen Wohnzimmer. Die besondere Atmosphäre im Kuhhirtenturm lockt dieses Jahr zum zweiten Mal herausragende Interpreten nach Frankfurt. Wie ein roter Faden verbindet sie Hindemiths Musik.</p>
<p><strong>Sonntag, 12. Februar 2012, 17:30 Uhr, Kuhhirtenturm, Große Rittergasse 118, 60594 Frankfurt /M.,  Wiederholung 20 Uhr</strong></p>
<p><em>Weitere Informationen finden Sie unter <a href="http://www.hindemith.org" target="_blank">www.hindemith.org</a></em></p>
<img src="http://www.crescendo.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=13581&type=feed" alt="" />]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Tradition des Wandels</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/die-tradition-des-wandels/13525</link>
		<comments>http://www.crescendo.de/blog/die-tradition-des-wandels/13525#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[crescendo 2012-01]]></category>
		<category><![CDATA[plus regional]]></category>
		<category><![CDATA[cres 01/12]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Festspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberger Frühling]]></category>

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		<description><![CDATA[Stetige Entwicklung ist das Markenzeichen des Heidelberger Frühlings, und das nicht nur unter dem diesjährigen Motto „Metamorphosen“. Von Antoinette Schmelter de Escobar Kommen Kinder in dieses Alter, sind Eltern auf das Schlimmste gefasst. Denn 15 gilt als Synonym für Pubertät, einen Lebensabschnitt der Rebellion und des Austestens in zum Teil extreme Richtungen. 1997 gegründet, befindet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13526" class="wp-caption alignnone" style="width: 281px"><a href="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/erlBundesjugendballett_ChristianeGundlach.jpg"><img class="size-full wp-image-13526" title="Das von John Neumeier gegründete Bundesjugendballett gestaltet eine Uraufführung. Foto: Christiane Gundlach" src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/erlBundesjugendballett_ChristianeGundlach.jpg" alt="" width="271" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Das von John Neumeier gegründete Bundesjugendballett gestaltet eine Uraufführung. Foto: Christiane Gundlach</p></div>
<p><strong>Stetige Entwicklung ist das Markenzeichen des Heidelberger Frühlings</strong>, <strong>und das nicht nur unter dem diesjährigen Motto „Metamorphosen“. </strong></p>
<p><em><strong>Von Antoinette Schmelter de Escobar</strong></em></p>
<p>Kommen Kinder in dieses Alter, sind Eltern auf das Schlimmste gefasst. Denn 15 gilt als Synonym für Pubertät, einen Lebensabschnitt der Rebellion und des Austestens in zum Teil extreme Richtungen. 1997 gegründet, befindet sich der Heidelberger Frühling in Jahren gemessen exakt in dieser Phase, zumal er bei seiner nächsten Ausgabe 2012 unter dem Motto „Metamorphosen“ als Oberbegriff für „Verwandlungsprozesse“ steht. <span id="more-13525"></span></p>
<p>Dennoch ist für Intendant Thorsten Schmidt die experimentelle „Gründungsphase“ abgeschlossen, das Festival hat sich zu seiner Zufriedenheit erfolgreich etabliert. „Unsere Ausgangssituation war gut, weil Heidelberg seit der Romantik eine kulturelle Tradition sowie einen weltweiten Bekanntheitsgrad besitzt und in der Nähe verschiedener Ballungsräume verkehrsgünstig in der Metropolregion Rhein-Neckar liegt“, blickt er auf die Anfänge zurück. „Auf dieser Basis haben sich die Dinge für uns in ebenso harter wie schöner Arbeit kontinuierlich entwickelt.“ Und das in drei Phasen: Habe zunächst die Arbeit mit bekannten Kollegen wie dem philharmonischen Orchester der Stadt im Vordergrund gestanden, sei danach der Wunsch, „große Namen nach Heidelberg“ zu holen, immer wichtiger geworden, gefolgt von „einer Fortsetzung der laborartigen Formate, die gut zu unserem Standort passen“. Summa summarum ergibt das für ihn seit spätestens 2011 ein „komplettiertes Gesamtbild“, von dem fast 32.000 Besucher fünf Wochen lang in rund 100 Veranstaltungen profitiert haben, die zu fast 80 Prozent mit eigenen Einnahmen, Fundraising und Sponsoring finanziert werden.</p>
<p>Weil es Thorsten Schmidt und seinem Team von Beginn an am Herzen lag, „die Distanz zwischen Bühne und Publikum zu senken“, bedient sich das Programm der Heidelberger nicht nur konventio­neller Konzerte, die inhaltlich von einer gemeinsamen Klammer umgeben werden. Genauso wichtig waren und sind weiterhin Möglichkeiten zum „ungezwungenen Austausch“ in Vorträgen, Künstlergesprächen, Workshops und anderen Formaten. Geben ­Bariton Thomas Hampson und andere Dozenten zum Beispiel in der Lied Akademie (12.-22. April) ihr Wissen an die nächste Sänger-­Generation weiter, haben alle Stipendiaten in den durch die Bank öffentlichen Meisterkursen Anwesenheitspflicht. In der anschließenden Kammermusik Akademie (22.-28. April) erarbeiten ­Lehrer und Schüler in den ebenfalls der Allgemeinheit zugänglichen Proben­ gemeinsam Programme. Und sogar das große Fest zum ­60. Geburtstag des Komponisten Wolfgang Rihm ist nicht nur seinen Familienmitgliedern, Freunden, geladenen Gästen – von Pierre­ Boulez über Riccardo Chailly bis Botho Strauß – oder Kollegen vorbehalten, die ihm zu Ehren am 28. April konzertieren.</p>
<p>Dass ausgerechnet Rihm in diesemRahmen gefeiert wird und als langjähriger „Frühlingsfreund“ gilt, hat mit einer weiteren Spezia­lität des Festivals zu tun. Denn neben Klassikern wie Bach, Beethoven, Chopin, Debussy und Mozart, die auch in diesem Jahr wieder von Koryphäen à la David Fray, Rudolf­ Buchbinder, Sol Gabetta oder Christina Pluhar interpretiert werden, hat sich Thorsten Schmidt im Bereich Neue Musik „langsam ein Publikum herangezogen“. Auf Horizont-Erweiterung zielen ebenfalls die über das gesamte Programm verteilten Reihen „Artists in Residence“ – heuer das Quatuor Ebène – und „New Generation“ ab, die viel versprechenden Talenten ein Forum bieten wollen. „Idea­lerweise arbeiten wir wiederholt mit jungen Künstlern zusammen, damit sie sich im Laufe der Jahre­ entwickeln können“, erklärt der Intendant. Illustre Beispiele sind für ihn der Multipercussionist Martin Grubinger, der hier am Anfang seiner Karriere in einer Mehrzweckhalle gespielt hat und nun die renommiertesten Konzertsäle füllt, Sopranistin Annette Dasch, die beim Heidelberger Frühling mit ihrem ersten Liederabend vertreten war und mittlerweile als feste Größe in der Opernszene gilt, oder der in Nizhni Nowgorod geborene Pianist Igor Levit, der seit seinem Diplom Stammgast ist und sich momentan als einer der großen Virtuosen dieses Jahrhunderts herauskristallisiert.</p>
<p>Noch mehr Neuland betritt der Heidelberger Frühling 2012 mit seinen ersten Schritten in Richtung Co- und Eigenproduktionen: Zum einen tanzt das jüngst von John Neumeier gegründete Bundes­jugendballett. Zum anderen begegnen sich bei der Konzertinstalla­tion „Singing Garden“ Naturschilderungen aus Fernost und West, Moderne und Tradition­ in Form von Instrumentalwerken, die der Japaner Toshio Hosokawa neu komponiert hat, sowie Vivaldi-Concerti. Bei aller Reife ist also­ auch im 16. Heidelberger Frühling immer noch Aufbruchsstimmung spürbar, bedeutet sein Name zugleich Programm.</p>
<p>HEIDELBERGER FRÜHLING<br />
Internationales Musikfestival<br />
Heidelberger Frühling<br />
vom 23. März bis 29. April 2012<br />
Tickets: Tel.: +49-(0)6221-584 00 44<br />
Programmbuch anfordern unter:<br />
Tel.: +49-(0)6221-584 00 12<br />
www.heidelberger-fruehling.de</p>
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		<title>Der singende Hornist</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/der-singende-hornist/13510</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[crescendo 2012-01]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[cres 01/12]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Florian Vogt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tenor Klaus Florian Vogt über seine wundersame Wandlung vom Orchestermusiker zum Sänger und die Herausforderungen, die das Leben als Held – oder besser: Heldentenor – so mit sich bringt. Von Martin Morgenstern crescendo: Herr Vogt, in Bayreuth zahlten „Lohengrin“-Jünger letzten Sommer mehrere hundert Euro um Sie singen zu hören. Nach Ihrem Auftritt trampelte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13511" class="wp-caption alignnone" style="width: 139px"><img class="size-full wp-image-13511" title="Klaus Florian Vogt; Foto: Uwe Arens" src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/Vogt2012UweArens2.jpg" alt="" width="129" height="180" /><p class="wp-caption-text">Klaus Florian Vogt; Foto: Uwe Arens</p></div>
<p><strong>Der Tenor Klaus Florian Vogt über seine wundersame Wandlung vom Orchestermusiker zum Sänger und die Herausforderungen, die das Leben als Held – oder besser: Heldentenor – so mit sich bringt.</strong></p>
<p><em><strong>Von Martin Morgenstern</strong></em></p>
<p><strong>crescendo:</strong> Herr Vogt, in Bayreuth zahlten „Lohengrin“-Jünger letzten Sommer mehrere hundert Euro um Sie singen zu hören. Nach Ihrem Auftritt trampelte und jubelte das Publikum wie wild. Und nun sind Sie an der Semperoper still und leise in eine laufende Repertoire-Oper eingestiegen; sogar Karten gibt es noch für die nächsten Vorstellungen. Wir sind hier immer noch im Tal der Ahnungslosen, oder?<span id="more-13510"></span></p>
<p><strong>Klaus Florian Vogt:</strong> Dresden ist ja wirklich so ein bisschen abseits auf der Landkarte. Die Erfahrung habe ich schon gemacht, als ich hier am Haus fest engagiert war. Das mag auch an der geografischen Lage liegen. Aber für mich ist es so ganz gut. Ganz pragmatisch: Wie funktioniert es, wenn ein Sänger in eine Inszenierung, die schon ein paar Jahre läuft, neu einsteigt? Wir haben eine Woche Probenzeit. Auf der Probebühne wird man in die Inszenierung eingewiesen. Es werden die Gänge geklärt, dann trifft man die Kollegen, später kommt der Dirigent dazu. Heute hatten wir eine Bühnenprobe. Trocken sozusagen, also mit<br />
Klavier. Und so allmählich wächst dann alles zusammen.</p>
<p><strong>Kommen wir noch einmal auf Bayreuth, im Grunde genommen eine ähnliche Situation. 2010 sang Jonas Kaufmann schon sehr erfolgreich den Gralsritter, nun übernahmen Sie die Rolle – und die Wagnerwelt liegt Ihnen zu Füßen &#8230;</strong></p>
<p>Dem Erfolg in Bayreuth geht ja eine Entwicklung von fast zehn Jahren voraus. Es ist nicht so, dass da ein Knoten platzt; nein, ich habe darauf lange hingearbeitet. Gerade, was „Lohengrin“ betrifft: ich hatte die tolle Möglichkeit, ihn oft zu singen und mich mit dieser Partie auf verschiedenste Weise zu beschäftigen. Die andere Sache ist, dass in Bayreuth viele Dinge zusammengekommen sind. Erstens eine gute Inszenierung. Zweitens das Glück für mich, mit Hans Neuenfels diese Partie noch mal von einer neuen Seite zu beleuchten. Ich habe da neue Farben entdeckt: sängerisch wie auch vom Ausdruck her. Neuenfels hatte mich und die anderen Sänger motiviert, ganz intensiv zu spielen, emotional zu sein. Das hat sich auf das Publikum übertragen. Ein dritter Faktor ist, dass wir als Kollegen gut zusammenpassen. Wir hatten Lust, miteinander zu spielen, passten auch stimmlich gut. Und dann entsteht eben so ein Erfolg. Niki Lauda hat mal gesagt: „Nur wenn man das kleinste Detail im Griff hat, kann man präzise arbeiten.“</p>
<p><strong>Oder, wie meine Urgroßmutter immer sagte: Aus vielen guten Zutaten kann gar nix Schlechtes werden.</strong></p>
<p>Klar! Und wie Andris Nelsons es noch dazu verstanden hat, uns Sänger zu motivieren &#8230; Toll.</p>
<p><strong>Gutes Stichwort. Sänger auf dem zweiten Bildungsweg: Georg Zeppenfeld, in Bayreuth „Heinrich der Vogler“, wollte ursprünglich Musik- und Deutschlehrer werden. In Dresden teilen Sie sich jetzt die Bühne mit einem Organisten, einem Arzt – und einem diplomierten Ozeanologen! Sie selbst haben Ihre Karriere als Hornist begonnen. Was gab bei Ihnen den Ausschlag für den Wechsel?</strong></p>
<p>Das Problem ist: Wenn man im Orchester landet, ist man schon relativ früh an einem Endpunkt angelangt. So schön das Orchesterspiel ist – ich habe das sehr genossen, und wollte das gern! – aber trotzdem, man blickt voraus und sieht: Dreißig Jahre lang macht man jetzt seinen Dienst, hat einen Dienstplan, und von kleinen Ausschlägen nach oben und unten abgesehen, bleibt alles in einem ähnlichen Duktus. Da habe ich schon gedacht: Ob mir das auf Dauer genügen wird?</p>
<p><strong>Gab es bei Ihnen eine Art Erweckungserlebnis?</strong></p>
<p>Es hört sich an wie eine ausgedachte Geschichte: Meine damalige Freundin und jetzige Frau wollte genauso zielstrebig auf die Opernbühne wie ich ins Orchester. Eines Tages fragte sie mich aus Quatsch, ob wir nicht für eine Familienfeier im Duett singen wollten. In meiner Familie war Singen eigentlich nicht üblich, jedenfalls nicht so an der Tagesordnung. Und dann &#8230;</p>
<p><strong>Das Katzenduett?</strong></p>
<p>Genau &#8211; dieses kleine Rossini-Stückchen war mein erster Kontakt mit solistischem Singen. Meine Freundin war eigentlich mehr darauf bedacht, dass ich die richtigen Töne zur richtigen Zeit treffe. Aber da waren Leute bei der Feier, die meine Stimme lobten. Und ich bin hellhörig geworden, wollte wissen, ob da was dran ist. Ich bin mit zu ihrem Gesangslehrer gegangen und hab ihm vorgesungen. Er hat mir eröffnet, dass ich ein TENOR bin! Na, jetzt hat mich das schon gereizt: Ich habe privat studiert, dann die Aufnahmeprüfung gemacht und wurde genommen. Neben meiner beruflichen Tätigkeit als Hornist habe ich also noch Gesang studiert. Es war – neben Kammermusik und so weiter – eine Möglichkeit, noch ein bisschen zur Seite zu gucken. Dass sich daraus wirklich etwas entwickelt, habe ich nicht angenommen.</p>
<p><strong>Welcher Intendant, welcher künstlerische Leiter verpflichtete denn einen Hornisten zu seiner ersten öffentlichen Gesangspartie?</strong></p>
<p>Meine ersten Möglichkeiten, öffentlich zu singen, waren im Ratzeburger Dom. Da gab es einen Kantor, der das Risiko auf sich genommen hat, einen unerfahrenen Sänger zu engagieren. Mendelssohns „Lobgesang“ war dort einer meiner ersten Gehversuche. Da hab ich schon gemerkt, dass mir das viel Spaß macht. Und in Lübeck gab es eine Sommer-Operette, da konnte ich in der „Gräfin Mariza“ mitmachen. Das war mein erstes Mal auf einer Bühne! Naja. Ich war von vornherein sehr skeptisch. Vom auf die Bühne – das war schon eine ziemliche Distanz. Sich zu verkleiden, andere Personen zu spielen, geschweige denn schminken und solche Dinge – das war mir fremd.</p>
<p><strong>Welche Unterstützung hatten Sie von Seiten der Hochschule bei Ihrer Karriereplanung?</strong></p>
<p>Ich hab mein Studium so schön vor mich hin gemacht. Mein Lehrer kam irgendwann an und sagte: Jetzt müsstest du mal vorsingen gehn! Ich fühlte mich noch nicht so weit. Aber jemand von der ZBF, der damaligen „Zentralen Bühnen, Fernseh- und Filmvermittlung“, sozusagen dem Arbeitsamt für Künstler, kam nach Lübeck und hat sich die Studenten angehört. Bei so einem Termin sang ich vor – ich sang den Max und etwas Operette – und dieser Arbeitsvermittler eröffnete mir: „In drei Tagen ist Vorsingen in Flensburg. Gehen Sie da mal hin!“ Okay, dachte ich, es kann ja nichts weiter passieren. Zum Ausprobieren mach ich das mal. Und dann wollten die mich! Sie haben mir einen Spielzeitvertrag angeboten. Und dann stand ich erst mal da und wusste nicht, was ich machen sollte. Meine Frau hat mir zugeraten. Wir tauschten die Bühne: sie selbst singt nur noch ab und zu. Sie macht beruflich eine Theater AG in unserem Ort.</p>
<p><strong>Theater, schön. Auf dem Cover Ihrer neuen CD posiert so ein richtiger Heldentenor: wallendes Haar, Zehn-Kilo-Schwert &#8230; Muss ein Sänger heutzutage ein bisschen dick auftragen, wenn er wahrgenommen werden will? Eine Marke aufbauen? </strong></p>
<p>Ja – aber ich glaube, man kann das im Endeffekt nur ausfüllen, wenn man es auch ist. Es ist nur dann glaubwürdig. Der Weg zum Heldentenor war bei mir ja umgekehrt: Ich werde nicht für bestimmte Rollen verpflichtet, weil ich so heldisch aussehe. Nein, die Platte ist da, weil ich so viele dieser Rollen gesungen habe! Aber wenn man so ein Fach bedient, steckt man schnell in einer Schublade.</p>
<p><strong>Es wird behauptet, dass man anderes nicht mehr singen kann. </strong></p>
<p>In Paris habe ich gerade „Titus“ gemacht; so etwas kann gern mal wiederkommen, diese lyrischen Farben will ich weiter pflegen. Im Übrigen ist ein Heldentenor ja niemand, der Töne stemmen muss und alles kurz und klein singt. Ich finde, das darf auch ruhig ein bisschen schön klingen. Laut genug ist es trotzdem.</p>
<p><strong>Was sind Ihre nächsten Partien, worauf freuen Sie sich?</strong></p>
<p>Szenisch gibt es im März eine neue „Walküre“ in München, mit mir als Siegmund. Ich hoffe, dass das eine schöne Inszenierung wird! Meine Partnerin Anja Kampe – sie singt die Sieglinde – kenne ich ganz gut, das wird bestimmt Spaß machen. Im Frühsommer geht’s weiter mit Lohengrin in Tokio – eine meiner Lieblingspartien! Dann die Bayreuth-Zeit – das ist immer etwas besonderes. Generell bin ich froh, dass ich mich in diesem jugendlich-dramatischen Fach so bewegen kann. Es ist mein Traumfach, und deswegen ein ganz großes Glück, eine Erfüllung!</p>
<p><strong>In Frankfurt haben Sie unlängst einen Liederabend gegeben: Schuberts „Schöne Müllerin“. Ist der Liedgesang auch so ein Seitenblick, den Sie sich immer mal gern genehmigen?</strong></p>
<p>Ja, und ich hoffe, dass ich das ausbauen kann.</p>
<p><strong>Wie sieht Ihre sonstige Stimmpflege aus? Sind Sie im Urlaub auch mal drei Tage still?</strong></p>
<p>Das muss ich tun! Das hat mit der mentalen Belastung zu tun. Ich muss mir diese Auszeiten nehmen. Eine Woche sing ich dann auch mal gar nicht, höchstens ein Schlaflied für meine Kinder.</p>
<p><strong>Gehen wir auch mal einen Seitenweg: Was meinen Sie – woran liegt es, dass große Stimmen, die im Ohr bleiben, heute seltener sind, auch seltener aus Deutschland kommen als früher?</strong></p>
<p>Das ist in der Tat ein herber Verlust, und der hat viele Gründe. Ein Beispiel: In Island gibt es für die Größe dieses Volkes unverhältnismäßig viele Bühnensänger. Das liegt einfach daran, dass in Island ganz viel zuhause gesungen wird! Die kleinen Kinder kommen früh mit Singen in Berührung, und das ist bei uns einfach nicht mehr der Fall. Dort ist ein Ursprung zu suchen. Singen hat etwas Verbindendes, es ist auch Therapie! Jeder rennt heutzutage zum Chiropraktiker, und was sonst noch alles so modern ist &#8230; So viel esoterisches Zeug könnte man durch Singen in einem Aufwasch erledigen. Man findet zu sich selbst, tut auch was für seine Gesundheit, man hält sich fit &#8230; Wenn man weiß, was das alles bringt – etwa sich insgesamt sicherer zu bewegen, einen freien Vortrag halten zu können und so weiter – dann sollte man darauf schon in der Schule viel mehr Wert legen. Ein zweiter Grund ist in unserer Gesellschaft zu suchen: In Bildung wird viel zu wenig investiert. Das macht sich natürlich auch auf dem Musikmarkt bemerkbar. Ich sehe das schon am Gymnasium, an meinen Kindern: Sobald ein engagierter Lehrer da ist, bildet sich ein neues Musikpublikum! Als ich in der dritten Klasse war, hat uns unser Lehrer einmal in ein Weihnachtsmärchen mitgenommen, aber so jemand muss eben kommen, einen Bus chartern und in die Oper fahren. Am Anfang muss man also mal ein bisschen an die Hand genommen werden. Daran krankt mittlerweile die gesamte Theaterlandschaft: Es gibt zuwenig Leute, die sich darum kümmern, dass ein Publikum nachwächst.</p>
<p><strong>Kümmern Sie sich da auch ein bisschen mit?</strong></p>
<p>Klar. Schon während meines Hornstudiums war ich Mitglied in einem Blechbläserquintett. Wir zogen durch die Schulen, haben Instrumente erklärt, meistens in der Turnhalle. Die Kinder hatten ein Rieseninteresse! In der Form müsste das viel mehr in die Breite gehen, bei uns ist das zu elitär. Es schlummern da noch viele Talente,deren Eltern nicht die Möglichkeit der Förderung haben, und die einfach verloren gehen.</p>
<p><strong>Nun wieder zurück auf den Hauptweg Oper. Fühlen Sie sich manchmal eingeengt von den Vorgaben eines Regisseurs? </strong></p>
<p>Ja, meistens bei denen, bei denen man nicht spielen darf. Oper ist für mich auch immer Theaterspiel, Schauspiel gehört dazu, das ist mir wichtig. Wenn ich das nicht anwenden darf, fühle ich mich eingeengt. Man soll ja schließlich eine Figur darstellen. Die „Zauberflöte“ von Joachim Herz – die war schön. Man sollte das sagen dürfen! Denn damit ist ein zweiter Punkt benannt, an dem das Regietheater krankt: Wenn man das, was auf der Bühne stattfindet,als Zuschauer nicht mehr nachvollziehen kann, muss man sich nicht wundern, wenn sich das niemand mehr angucken will. Trotz aller hehren Kunst machen wir Theater für das Publikum. Wir müssen Rücksicht nehmen: Kitzeln ist erlaubt, aber man darf es nicht verprellen. Das passiert aber ab und zu.</p>
<p><strong>Haben Ihr Agent oder Ihre Plattenfirma eigentlich Mitspracherecht bei der Karriereplanung?</strong></p>
<p>Ja oder nein, sage ich immer noch selber. Kein Mensch zwingt mich dazu, irgendetwas zu tun, was ich nicht will. Die Verlockungen sind groß. Natürlich, wenn man den Lohengrin singt, oder Meistersinger, dann bekommt man Angebote für Tristan, für Tannhäuser. Aber diese Rollen habe ich bewusst noch nicht gemacht, das kommt später. Für einen Sänger ist es heutzutage wichtig, nicht auf alles zu hören, was die Leute sagen, sondern bei sich zu bleiben, seinen eigenen Weg zu gehen. Das ist schwer genug.</p>
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		<title>Kopenhagen &#8230;aus Sicht eines Musikers</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[crescendo 2012-01]]></category>
		<category><![CDATA[cres 01/12]]></category>
		<category><![CDATA[Johan Reuter]]></category>
		<category><![CDATA[Kopenhagen]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Die moderne dänische Hauptstadt ist ebenso königlich wie entspannt – und strotzt vor Kultur! Der Opernsänger Johan Reuter führte unsere Autorin durch seine Heimatstadt und zeigte ihr seine (nicht nur musikalischen) Lieblingsplätze. &#160; Von Anna Novák „Juhuuu“, schallt es am Ufer der Kopenhagener Insel Holmen. Johan Reuter kommt winkend auf seinem Fahrrad angebraust. Der Bariton [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_13520" class="wp-caption alignnone" style="width: 142px"><a href="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/kopenhIMG_4510.gif"><img class="size-full wp-image-13520" title="Der Blick auf die Königliche Oper Kopenhagen, Foto: Bob Coat" src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/kopenhIMG_4510.gif" alt="" width="132" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Der Blick auf die Königliche Oper Kopenhagen. Foto: Bob Coat</p></div>
<p><strong>Die moderne dänische Hauptstadt ist ebenso königlich wie entspannt – und strotzt vor Kultur! Der Opernsänger Johan Reuter führte unsere Autorin durch seine Heimatstadt und zeigte ihr seine (nicht nur musikalischen) Lieblingsplätze.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Von Anna Novák</strong></em></p>
<p>„Juhuuu“, schallt es am Ufer der Kopenhagener Insel Holmen. Johan Reuter kommt winkend auf seinem Fahrrad angebraust. Der Bariton – nordischer Typ: blond, bärtig, strahlend eisblaue Augen – springt gut gelaunt vom Sattel und schließt seinen Drahtesel am Geländer an. „Hier braucht man kein Auto, ich mache alles mit dem Fahrrad – ich hab nicht mal einen Führerschein“, sagt er und lacht. Gemeinsam mit Sarah, der Fotografin, spazieren wir zu dritt zum Bühnen­eingang des neuen Opernhauses, dem Stolz der Stadt. Was für ein Gebäude! Als wir nähertreten, öffnet sich langsam, ganz langsam, die elektrische Eingangstür. Reuter sagt, es sei die langsamste Tür Kopenhagens. <span id="more-13515"></span></p>
<p>Dann sind wir drin. Und das mit einem echten Insider. Denn unser Stadtführer gehört zum Ensemble der Königlichen Oper. 2005 ist er mit seinen Kollegen vom alten ins neue Opernhaus umgezogen. Das Gebäude, an dem vier Jahre gebaut wurde, beherbergt eine der modernsten Opernbühnen der Welt. Der zuständige Architekt Henning Larsen kombinierte verschiedene geometrische Formen: Das spektakuläre, weit über den Eingang herausragende Dach bedeckt den rechteckigen Teil des Opernhauses, in dem sich die gesamte Bühnentechnik befindet: Die dänische Nationaloper wartet mit immerhin fünf bespielbaren Seitenbühnen auf! Daran angeschlossen ist der halbrunde Vorbau mit Foyers auf vier Ebenen. Über Brücken gelangen die Zuschauer in den eigentlichen Saal, der ähnlich einer russischen Matroschka-Puppe wie ein Gebäude im Gebäude angelegt ist. Von außen in gedeckten Pastelltönen gehalten, blüht das Opernhaus innen farblich auf: Das warme Rotbraun der „Bühnen-Nuss-Schale“ trifft eine kräftige blaue ­Deckengestaltung. Die großen Kugel-Leuchten aus buntem Glas sind wirkliche Hingucker.</p>
<p>Reuter liebt diese Stätte, aber vor allem liebt er seine Stadt. Er ist in Kopenhagen geboren, aufgewachsen und nun lebt er hier mit seiner Familie – zwischendurch jettet der Opernsänger regelmäßig durch die Welt, singt an der Wiener Staatsoper, gastierte bei den Bayreuther Festspielen, liebt die Covent Garden Opera in London.­ Im April debütiert er an der Met in New York. „Nach Kopenhagen komme ich aber immer wieder zurück. Ich möchte nirgendwo anders leben.“ Die dänische Hauptstadt sei kein Riese, sagt er, „aber es gibt hier alles“.<br />
Doch nicht nur die Architektur der Königlichen Oper ist etwas besonderes. Auch die Tatsache, dass das Opernhaus privat finanziert und dem dänischen Staat gestiftet wurde. Der dänische Reeder Arnold Peter Møller übernahm mit seiner Stiftung die Kosten und bescherte Kopenhagen damit eine bedeutende Kulturstätte.­ Schöne Insider-Information: Møllers Büro liegt direkt gegenüber der Oper, sodass der mittlerweile 97-Jährige jeden Tag auf „sein“ Werk herüberblicken kann. „Das mag ich so sehr an Kopenhagen“, sagt Johan, „manchmal nehmen einzelne Personen einfach was in die Hand. Das tut der Stadt gut.“</p>
<p>Über der dänischen Hauptstadt regnete es in den letzten Jahren wahrlich eine ganze Reihe neuer Konzerthäuser. Gleich drei neue Gebäude hat man der Kunst gebaut. Und gleich zwei davon auf der Halbinsel Holmen, idyllisch am Wasser gelegen: Neben dem neuen­ Opernhaus auch das Schauspielhaus („skuespilhuset“) schräg gegenüber auf der anderen Seite des Kanals. In ferner Zukunft sollen die beiden Stätten durch eine Brücke verbunden werden, sodass die Kunstinteressierten zu Fuß von der Musik zum Theater schlendern können. Bisher bringt der „Havnebussen“, ein kleines Boot mit bequemen blauen Polstersitzen, die Besucher übers Wasser.</p>
<p>„Die Brücke wäre schon gut“, findet der Sänger, „dem Stadtteil Holmen fehlt noch die ordentliche Anbindung an den Rest von Kopenhagen“. Tatsächlich ist es erstaunlich ruhig auf der „Kultur-Insel“. Wo am Abend vorher noch die Opernbesucher, dick eingepackt in schicken Mänteln, dem rauen skandinavischen Wind trotzten, sind wir an diesem Morgen die einzigen, die herumschlendern und sich die Gegend anschauen. Fast fühlt es sich an, als wäre das Opernhaus noch ein kleiner Geheimtipp. „Klar hat der Besucherstrom seit der Eröffnung etwas nachgelassen“, erklärt Johan, „am Anfang wollten alle das neue Gebäude sehen. Aber auch jetzt kommen die Leute noch. Wir haben in Kopenhagen so viele Konzerthäuser, auch so viele neue – aber es funktioniert. Die Menschen kommen, um gute Oper zu hören.“<br />
Und nicht nur die „Menschen“! Auch das dänische Staatsoberhaupt beehrt die Kopenhagener Kulturinstitutionen regelmäßig mit ihrem Besuch: „Die Königin liebt die Oper“, verrät Johan. Sie habe ein Faible für spätromantische Oper. So ist es kaum verwunderlich, dass im Repertoire der „operaen“, wie die königliche Oper auf dänisch genannt wird, auch eben dieser Schwerpunkt zu beobachten ist. „Wenn du das Orchester fragst, was sie am liebsten spielen, dann sagen sie dir: ‚Wagner und Strauss‘. Auch weil die Königin es mag.“ Die Opernliebe von Margrethe II., die gerade ihr 40. Thronjubiläum gefeiert hat, geht sogar ein erstaunliches Stück weiter: „Sie hat den ‚Ring des Nibelungen‘ schon mehrfach gesehen. Komplett!“ Und: Ihre Königliche Hoheit hat für eine Ballettinszenierung die Kostüme entworfen. Johan: „Wir nennen uns nicht nur Königliches Theater – wir sind es auch!“</p>
<p>Auf der anderen Seite des Wassers angekommen, spazieren wir zu Fuß weiter durch Kopenhagen. Vorbei am Schauspielhaus, ebenfalls neu (2008 eröffnet) und ebenfalls direkt am Wasser. Im Sommer kann man am dazugehörigen „Ofelia Beach“, einer mit Sand aufgeschütteten Strandbar, in der Sonne sitzen und den Blick auf die Oper genießen. Auch das Schauspielhaus fällt durch seine besondere Architektur auf: Die gläsernen Fronten im zweiten Stock strahlen Abends hell beleuchtet übers Wasser, während der Rest des Gebäudes in dunklen Tönen gehalten ist. Johan Reuter schwärmt von einem für Künstler nicht unwichtigen Detail: „Das Haus hat spektakuläre Garderoben!“</p>
<p>Dann geht es Richtung Innenstadt, vorbei am Königlichen Palast Amalienborg – die Fahne weht auf dem Dach, die Königin ist also zu Hause – durch die Bredgade, eine Straße mit Auktionshäusern, teuren dänischen Möbelgeschäften und Kunstgalerien – und „Mash“, einem berühmten Steak-Haus zum Sehen und Gesehenwerden. „Das ist mir aber bisschen zu maskulin“, grinst Johan. Das Stadtviertel Nyhavn lassen wir links liegen – Johan findet es zu touristisch, die Kopenhagener selbst kämen nie dorthin, erklärt er uns – und stoßen direkt auf das Königliche Theater. Bis vor wenigen Jahren teilten sich Oper und Ballett das Gebäude, nun gehört es fast gänzlich den Tänzern. Die Gänge des Theaters sind eng, an den Wänden hängen Bilder von Künstlern und früheren Inszenierungen. Hier weht noch der Wind des Ballettmeisters August Bourmonville, der mit seinen lebendig-harmonischen Choreo­grafien das Kopenhagener Ballett im 19. Jahrhundert weltberühmt machte. Johan lotst uns auf die Bühne. Da steht eine überdimensionierte Süßigkeitentüte – Kulisse für den „Nussknacker“. Von hier hat man natürlich einen sensationellen Blick in den opulenten Zuschauerraum des Theaters: Rote Polstersitze, viel Gold, die königliche Loge direkt neben der Bühne, ganz nah dran. Da wird Reuter glatt ein bisschen sentimental „Ach, es war schon auch schön hier. Aber akustisch ist die neue Oper besser. Hier fängt sich der Klang noch in zu vielen Nischen.“<br />
Wir durchqueren das alternativere Universitätsviertel, Johan nennt es das „Hippie-Viertel“. Auch ansonsten durchweht Kopenhagen eine besondere Entspanntheit. Eine angenehme Unaufgeregtheit, die von den Menschen bis zu den Gebäuden reicht. Und wenn Johan nicht gesagt hätte: „Hier ist das Umweltministerium und hier das Kultusministerium“, dann hätte man die unauffälligen gelben Gebäude einfach übersehen. Oder die beste Cocktailbar Kopenhagens: Das „Rubys“ liegt – ohne Schild an der Tür – im gleichen Haus wie die Botschaft von Georgien. „So sind wir Dänen“, sagt Johan lachend.</p>
<p>Das Königliche Dänische Konservatorium will uns Reuter – als perfekt vorbereiteter Stadtführer mit einer großen Portion Heimatliebe – unbedingt noch zeigen. Es hat natürlich ebenfalls einen Konzertsaal, beheimatet das Copenhagen Philharmonic Orchestra und veranstaltet viele Konzerte. Nettes Detail: Intendant des Orchesters ist Uffe Savery – in Deutschland hauptsächlich als Mitglied der Schlagzeugerformation „Safri Duo“ bekannt, die sich Anfang der 2000er an die Spitze der Pop-Charts trommelte.</p>
<p>Wir machen uns auf den Weg zum Tivoli, der wahrscheinlich bekanntesten Touristenattraktion Kopenhagens. Ob hier auch die Einheimischen hingehen? „Oh ja“, sagt Johan, „Tivoli ist wunderschön“. Tivoli ist ein märchenhafter Vergnügungspark, je nach Jahreszeit liebevoll unter einem bestimmten Thema gestaltet, mit Fahrgeschäften und Fressbuden, einem Sternerestaurant und Hotels. Und: mit einem Konzertsaal mit 1800 Sitzen und einem eigenen Festival! Im Sommer bietet das Tivoli Festival bis zu 60 klassische Konzerte mit hochkarätigen Stars und Newcomern. Aus den Konzerten stolpert man dann direkt in die verwunschene Fantasiewelt des Vergnügungsparks. Perfekt für die Märchen-affinen Dänen.</p>
<p>Auch das letzte wichtige Musik-Gebäude lassen wir nicht aus: Das neue Konzerthaus des Dänischen Rundfunks. Ein Kubus mit spektakulärem Konzertsaal, von außen allerdings mehr als schlicht gestaltet: Das Foyer ist bunt beleuchtet, die Sitzbänke sehen aus wie große Instrumentenkisten, man fühlt sich ein bisschen wie in der Umkleide des Orchesters. Das Orchester des Dänischen Rundfunks hat hier auch seinen Hauptsitz, das Konzerthaus soll aber universell eingesetzt werden. „Um das zu beweisen, wurde hier sogar schon ein Boxkampf veranstaltet“, erzählt Johan fast beiläufig. Das fand er aber auch seltsam.<br />
Zurück fahren wir mit der U-Bahn, die in Kopenhagen übrigens ohne Fahrer, rein computergesteuert durch die beleuchteten Tunnel rast. Irritiert hier natürlich keinen, außer die Touristen, die in der ersten Reihe sitzen und Fotos machen. Ja, sie sind wirklich entspannt, die Dänen in dieser Stadt. Was wirklich aufregend ist? – Na, wenn die Königin ins Konzert kommt!</p>
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		<title>Rätsel des Alltags</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:00:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Da, wo ich bin, ist die Liebe. Und die Gier. Und der Neid. Und der Betrug. Und die Missgunst. Da, wo ich bin, ist das Gold. Und der Schatz. Und der Ring. Ja, der Ring! Der Eine, der Wunderbare. Der, der endlose Macht verleiht. Aber nur demjenigen, der der Liebe entsagt: „Nur wer der Minne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-13517" src="http://www.crescendo.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/derdenker_rodin_kreis.jpg" alt="" width="127" height="180" /><strong>Da, wo ich bin, ist die Liebe. Und die Gier. Und der Neid. Und der Betrug. Und die Missgunst.</strong></p>
<p>Da, wo ich bin, ist das Gold. Und der Schatz. Und der Ring. Ja, der Ring! Der Eine, der Wunderbare. Der, der endlose Macht verleiht. Aber nur demjenigen, der der Liebe entsagt: „Nur wer der Minne Macht entsagt, nur wer der Liebe Lust verjagt, nur der erzielt sich den Zauber, zum Reif zu zwingen das Gold.“ Und wo ich bin, geht es natürlich – wie so oft – auch um Mord und Totschlag.<span id="more-13514"></span></p>
<p>All dem, gebe ich den richtigen, den einmaligen Klang. Denn nur dafür wurde ich von dem Mann, dem Komponisten erdacht und erschaffen. Eigens für diese Geschichte. Ich bin der Gott. Der Zwerg. Der Riese.</p>
<p>Dabei ist mein Name weitaus imposanter als meine Gestalt. Zudem ist er etwas irreführend. Denn er hält nicht ganz, was er verspricht. Mein Name besteht aus zwei Teilen – und bei beiden denkt der Hörer unwillkürlich an etwas Großes, Imposantes und Gewaltiges.</p>
<p>Dabei bin ich vom Aussehen doch recht gewöhnlich, man könnte sagen: Verglichen mit meinem Namen bin ich fast ein bisschen unscheinbar. Man könnte mich sogar leicht verwechseln, mit zwei nahen Verwandten. Vom einen habe ich das Aussehen, vom anderen das Mundstück. Ich bin nicht dies, ich bin nicht das, ich bin irgendetwas dazwischen. Aber, aufgepasst: Ich gelte als eigenständig! Und dennoch fühle ich mich allein selten so recht wohl, ich mag die Gesellschaft. Mich gibt es also immer nur im Satz. Und wenn`s ihnen hilft, hier noch ein Stichwort: linksgriffig!</p>
<p>Mein Schöpfer war damals, wir schreiben das Jahr 1851/52, auf der Suche nach einem besonderen Klang: heroisch sollte er sein, feierlich und würdevoll. Er komponierte gerade ein neues Stück. Vier Teile, zig Stunden. Doch für den Klang, der ihm vorschwebte, gab es kein Instrument.</p>
<p>Ein gewisser Vaclav Frantisek Czerveny und Adolphe Sax machten es am Ende möglich. Denn der eine hatte ein Instrument erfunden mit Namen „Cornon“; und der andere war nichts weniger als der Erfinder der Saxophone – und der Saxhörner. Mein Erfinder wiederum nahm einfach von beiden etwas: vom einen das Mundstück, vom anderen die Mensur. Et voilà, ich war geboren! Mit der Zeit sind auch andere Komponisten auf meinen Geschmack gekommen.</p>
<p>So zum Beispiel der liebe Richard Strauss oder Igor Strawinsky für sein „Le Sacre du Printemps“. Oder Bruckner, Puccini, Holst, Mussorgsky …</p>
<p><strong>Rätsel lösen – und „Antonin Dvořák: Masterworks“ gewinnen</strong><br />
<strong>Wenn Sie die Antwort kennen, dann schreiben Sie Ihre Lösung bis zum 20. Februar 2012 unter dem Stichwort „Alltags-Rätsel“ an die crescendo-Redaktion, Senefelderstraße 14, 80336 München oder per E-Mail an <a href="mailto:redaktion@crescendo.de" target="_blank">redaktion@crescendo.de</a>.</strong></p>
<p>Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir dreimal je eine DVD-Box „Antonin Dvořák: Masterworks“ – u.a. mit Mischa Maisky, Jiři Bělohlávek und dem Prager Symphonieorchester (Arthaus).</p>
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