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“Fight Club: A Chorus”

27. Oktober 2008

Aussenansicht der Staatsoper unter den Linden; (c) Max LautenschlägerEine massive Theater-Choreographie für 48 Menschen im Magazin der Staatsoper Unter den Linden

Nach “Arbeit Nahrung Wohnung” (Enno Poppe/Anna Viebrock), “Happy Hour” (Adriana Altaras) und “FAMA” (Beat Furrer) ist “Fight Club: A Chorus” die letzte Produktion in der diesjährigen Reihe für das Kulissen-Magazin der Staatsoper unter den Linden. Inspiriert ist das Projekt der Theatercompagnie post theater und des Dramaturgen Mario Stumpfe durch den Roman von Chuck Palahniuk und seine Verfilmung “Fight Club”, der von dem Aufbau einer Organisation mit klar definierten Gesetzen handelt. Premiere ist am 30. Oktober.

Für “Fight Club: A Chorus” hat post theater, die aktuell mit ihrer Show “Napoleon D.” dem Berliner Dock 11 einen Dauerrenner beschert haben, erstmalig ein Performance-Handbuch erstellt. Dieses “Manual” ist eine vollständige Anweisung, wie dieses Stück aufgeführt werden soll. Mit einem Paket von Regeln werden alle Aspekte dieser Performance – von der Probe über die eigentlichen Aufführungen bis hin zur Dokumentation des Projektes – ausführlich und detailgenau vorgeschrieben.

Dieses “Manual for Fight Club: A Chorus” wurde im letzten Jahr erstmalig in Singapur von dem dort heimischen Choreographen Daniel Kok angewandt. In Berlin im Magazin der Staatsoper Unter den Linden setzen die Urheber des Handbuches ihre Regeln erstmals selbst um. Zu den Mitwirkenden gehören sechs Künstler aus der freien Szene Berlins sowie ca. 42 Mitarbeiter aus dem nicht-künstlerischen Personal der Staatsoper, vom Dramaturgen bis zum Hausmeister und Koch. Von Andy Warhols berühmten 15 Minuten Ruhm für jeden bleiben hier genau 1 Minute Solo-Präsenz für jeden Akteur. Unter der Gesamtleitung von Max Schumacher und mit Video- und Klanginstallationen von Hiroko Tanahashi, Yoann Trellu und Sibin Vassilev zeigt “Fight Club: A Chorus” die Entstehung eines massiven, kraftvollen Chores aus 48 Performern.

“Fight Club: A Chorus” wird unterstützt vom Hauptstadtkulturfonds.
Künstlerische Leitung: post theater [new york / berlin / tokyo]
Sound-Scape: Sibin Vassilev
Medienkunst: Hiroko Tanahashi, Yoann Trellu
Regie: Max Schumacher
Projektleitung/Dramaturgie: Mario Stumpfe
Choreographie/Co-Regie/Co-Dramaturgie: Gudrun Herrboldt, Bettina Holzhausen, Siegmar Zacharias, Matthieu Burner/Nabih Amaraoui, Martin Clausen, Christoph Winkler

Premiere am Donnerstag, 30. Oktober 2008, 20 Uhr
Weitere Aufführungen: Freitag, 31. Oktober und Samstag, 1. November 2008, jeweils um 20 Uhr

Magazin der Staatsoper Unter den Linden – ungeheizt, bitte warm anziehen!

Karten unter Telefon 030 20354 555 und www.staatsoper-berlin.de

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