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Harald

23. Januar 2012

Am Samstag war Tourneeauftakt von Harald Schmidts Version von Mozarts Schauspieldirektor in der DĂŒsseldorfer Tonhalle.

Von Theo Sommer

Diese „Komödie mit Musik in einem Akt“ und dann noch konzertant – wer braucht denn sowas dachten sich die meisten DĂŒsseldorfer Kulturfreunde und glĂ€nzten durch Abwesenheit. Das war ein fataler Irrtum, denn Dirty Harry glĂ€nzte mit einem fulminanten KabinettstĂŒck ĂŒber die aktuelle Opern- und Theaterszene.

Er kennt sich halt aus in diesem Metier. Herrlich eingebettet von den wunderbaren Musikern des Concerto Köln sowie den Sopranistinnen Julia Bauer und Yeree Suh, die sich einen fröhlichen Schlagabtausch um die 1. SÀngerin lieferten, der klar nach Punkten an die absolut höhensichere Madame Herz von Julia Bauer ging.

Vor der Pause bewies Concerto Köln eindrucksvoll, warum sie zu den fĂŒhrenden Ensembles der historischen AuffĂŒhrrungspraxis gezĂ€hlt werden. Der engagiert-vibrierende Klang springt den Zuhörer förmlich an, sowohl bei einem selten gespielten Komponisten wie Henri-Joseph Riegel (Sinfonie Nr. 4) als auch bei Beethovens Erster.

Die weiteren Tourneetermine sind in NĂŒrnberg, MĂŒnchen, Stuttgart, Bremen, Bielefeld, Dortmund, Aachen und Berlin.

Weitere Informationen finden Sie unter www.first-classics.com

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2 Kommentare zu “Harald”

richard

23. Januar 2012 um 12:56 Uhr

Wer ist eigentlich dieser Herr Sommer den Sie hier immer wieder unfĂ€hige Kritiken schreiben lassen. Er scheint immer auf anderen Veranstaltungen gewesen zu sein oder gar nicht dagewesen. Der abgehalfterte Schmidt, der gerade einmal eine halbe Stunde da war, nach der Pause erst begann und mit mĂŒden Witzchen das Ganze zu retten suchte. Desaströs das ganze Schmidttheater das die SĂ€ngerleistungen und die des Orchesters nur störte. Wie jeder der hören, sehen und beurteilen kann weiß. Herr Sommer jedenfalls nicht.

OperngÀnger

23. Januar 2012 um 21:43 Uhr

Harald Schmidt kennt sich aus in dem Metier?
Er hat gerade mal 2 Jahre lang ein C-Seminar an einer Kirchenmusikschule absolviert und kann ein bißchen Orgel spielen.
Wenn ihn das qualifiziert…
richard hat absolut recht – weder Mozart noch DĂŒsseldorf brauchen Schmidt bei dieser AuffĂŒhrung! Mozart schafft das ganz alleine!
Und ja: Es waren wirklich elend “mĂŒde Witzchen”!

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