HAYDN-JAHR 2009: Haydntage
“Haydn: London & Paris” von 9. bis 27. September 2009
Bei den Haydn Festspielen Eisenstadt geht das HAYDN-JAHR 2009 mit den Haydntagen – traditionell im September – in die Zielgerade. Die Haydntage, die sich dieses Jahr schwerpunktmäßig dem Thema “London und Paris” widmen, bilden den krönenden Abschluss einer vielfältigen und mit zahlreichen Festivalblöcken bestückten Konzertsaison, die den Jahresregenten Joseph Haydn feiert.
Adam Fischer und seine Österreichisch-Ungarische Haydn Philharmonie eröffnen die bisher umfangreichsten Haydntage (19 Tage und 29 Konzerte). Bei der Eröffnung wird der vielfach ausgezeichnete “Experimentator” in der Quantenphysik, Univ.Prof. Dr. Anton Zeilinger, über den “Musik-Experimentator” Joseph Haydn sprechen.
Zeilinger wurde besonders durch seine medienwirksamen Experimente zur Quantenteleportation in Innsbruck und Wien bekannt. Dies trug ihm den Spitznamen “Mr. Beam” ein. Professor Zeilinger erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, unter anderem die Auszeichnung als “Österreichischer Wissenschaftler des Jahres” und die Isaac-Newton-Medaille des renommierten Institute of Physics. 2005 wurde Anton Zeilinger von der renommierten englischen Wochenzeitung New Statesman zu einem der “10 people who could change the world” gewählt. Man darf gespannt sein, wie der Vortrag des Mathematikers und Physikers die Sicht auf Joseph Haydn und dessen Musik verändert.
Die Österreichsich-Ungarische Haydn Philharmonie wird außer bei der Eröffnung noch drei Mal, einmal unter der Leitung von Jordi Savall, zu hören sein. Darunter der traditionelle Auftritt beim Abschlusskonzert unter der Leitung von Adam Fischer.
Weitere Höhepunkte des Festivals sind die zahlreichen Orchesterkonzerte, die mit Top-Ensembles, Dirigenten und Solisten zu erleben sind. So zum Beispiel das Orchestra of the Age of Enlightenment unter Laurence Cummings mit der Symphonie Nr.92 “Oxford”, das Amsterdam Baroque Orchestra mit dem “Großmeister der Alten Musik” Ton Koopman, Les Talens Lyriques unter Christophe Rousset, die bereits beim Festivalblock “Sturm & Drang” vor ausverkauftem Haydnsaal spielten, das Freiburger Barockorchester unter Gottfried von der Goltz diesmal “ganz französisch”, das L´Orfeo Barockorchester mit der ECHO-Klassik-Preisträgerin 2009 Nuria Rial, wo Einlagearien am Programm stehen, die Haydn für seine Geliebte Luigia Polzelli schrieb, die Camerata Salzburg unter Heinz Holliger u. a. mit der Symphonie Nr.102 “My dearest love…”, das Weltklasse-Ensemble Academy of Ancient Music unter Paul Goodwin, das Orchestra of the 18th Century unter Frans Brüggen mit Haydns Symphonie-Klassiker Nr.101 “The clock” u.v.m.
Neben Orchesterwerken, Solokonzerten, Messen und Kammermusik ist zudem die konzertante Aufführung von Haydns letzter Oper zu erleben: “L´anima del filosofo”, auch bekannt unter dem Namen “Orfeo ed Euridice”, die er für London komponierte. Aufgeführt wird es vom Kammerorchester Basel und dem Wiener Kammerchor unter der Leitung von Paul Goodwin.
Eingebettet in die Haydntage findet das Haydn-Symposium zum Thema “Frauen um Haydn” von 18. bis 19. September 2009 im Orgelbauerhaus in Eisenstadt statt. Im Rahmen dieser wissenschaftlichen Veranstaltung sollen jene faszinierenden Künstlerinnen gewürdigt werden, die im Leben Haydns einen nicht unbedeutenden Stellenwert einnahmen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.haydnfestival.at











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