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	<title>Kommentare zu: La Bohème und das Gespür für erotismo</title>
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		<title>Von: Martina</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/la-boheme-und-das-gespur-fur-erotismo/1858/comment-page-1#comment-9591</link>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 14:42:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe den Film am Wochenende nun auch erleben dürfen und bin hingerissen. Natürlich ist das keine feinsinnige, klug durchdachte Regiearbeit à la Willy Decker, natürlich wird kein Filmtrick ausgelassen und natürlich ist es ein Frontalangriff auf die Emotionen und den Blutzuckerspiegel des Zuschauers. Aber es ist wunderbar anzuschauen und anzuhören.
Wie ich so gerne sage: den Verstand zum spielen vor die Tür schicken, eine größere Menge Tempos einpacken (und eventuell ein Knuddeltier zum sich dran-klammern, es wird nämlich herzzereißend im letzten Akt!) und einfach genießen.
@Herbert
Ja, die letzte Einstellung ist umwerfend!!!

Übrigens: auf den Flyern werben sie mit einem Zitat aus Hannah Glasers Besprechung hier bei Crescendo!
Meine Glückwünsche an Frau Glaser dazu, und vor allem an Crescendo zu einer solchen Mitarbeiterin :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe den Film am Wochenende nun auch erleben dürfen und bin hingerissen. Natürlich ist das keine feinsinnige, klug durchdachte Regiearbeit à la Willy Decker, natürlich wird kein Filmtrick ausgelassen und natürlich ist es ein Frontalangriff auf die Emotionen und den Blutzuckerspiegel des Zuschauers. Aber es ist wunderbar anzuschauen und anzuhören.<br />
Wie ich so gerne sage: den Verstand zum spielen vor die Tür schicken, eine größere Menge Tempos einpacken (und eventuell ein Knuddeltier zum sich dran-klammern, es wird nämlich herzzereißend im letzten Akt!) und einfach genießen.<br />
@Herbert<br />
Ja, die letzte Einstellung ist umwerfend!!!</p>
<p>Übrigens: auf den Flyern werben sie mit einem Zitat aus Hannah Glasers Besprechung hier bei Crescendo!<br />
Meine Glückwünsche an Frau Glaser dazu, und vor allem an Crescendo zu einer solchen Mitarbeiterin <img src='http://www.crescendo.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/la-boheme-und-das-gespur-fur-erotismo/1858/comment-page-1#comment-9569</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 20:21:28 +0000</pubDate>
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		<description>Inzwischen habe ich mir den Film noch zweimal angesehen, und je öfter umso besser gefällt er mir. Die Kitsch-Sequenzen treten mehr in den Hintergrund, und umso mehr prägen sich die wirklich gelungenen Bilder ein - vor allem der gesamte IV. Akt und der Schluss, der ein filmischer Geniestreich ist. Schade, dass die Vorstellungen nur sehr schwach besucht sind!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Inzwischen habe ich mir den Film noch zweimal angesehen, und je öfter umso besser gefällt er mir. Die Kitsch-Sequenzen treten mehr in den Hintergrund, und umso mehr prägen sich die wirklich gelungenen Bilder ein &#8211; vor allem der gesamte IV. Akt und der Schluss, der ein filmischer Geniestreich ist. Schade, dass die Vorstellungen nur sehr schwach besucht sind!</p>
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		<title>Von: Margit-Luise</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/la-boheme-und-das-gespur-fur-erotismo/1858/comment-page-1#comment-8717</link>
		<dc:creator>Margit-Luise</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 16:08:55 +0000</pubDate>
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		<description>Klasse, Hannah Glaser, danke für den tollen Bericht.
Nach dieser &quot;Lektüre&quot;,so flott mit einer Portion Ironie und Humor geschrieben, freue ich mich ganz besonders auf den Film.
Mir gefällt ausgesprochen gut, dass wir hier trotz aller Sentimentalität  ein recht modernes Liebespaar sehen, eine sexy Mimi und einen sehr verführerischen Rodolfo. Das alleine ist schon sehenswert. (Verwöhnt mit solchen Opernsängern wurden  wir wahrlich in den letzten Jahren nicht.) 
 Der gehörige Schuß Romatik den die zwei Hauptdarsteller versprühen passt auch in die heutige Zeit. 
Und die Musik Puccinis kann doch so schön frivol sein.
 Ich bin zwar  keineswegs eine verschrobene Landlady, die Groschenromane nach Kilo kauft und vor ihrem Kamin träumt, jedoch ein Opernfilm  alla &quot;Vom Winde verweht&quot; gehört auch bei mir ab und an dazu. Ist mir allemal lieber als Nachrichten über die höchst &quot;erotischen&quot; Politiker und ihre Machenschaften.
Ich bin ganz glücklich über den Mut alller Beteiligten diesen Film zu drehen, denn hier zeigen Künstler ganz große Gefühle auf einer Leinwand wo ich nicht mal nur mein Porträt sehen wollte. 

Also viel Spass, auch wenn die Schneeflocken auf Rolando-Rodolfos schwarzen Locken nur aus dem Inhalt niedlicher Wegwerfwindeln stammen sollen. M-L</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klasse, Hannah Glaser, danke für den tollen Bericht.<br />
Nach dieser &#8220;Lektüre&#8221;,so flott mit einer Portion Ironie und Humor geschrieben, freue ich mich ganz besonders auf den Film.<br />
Mir gefällt ausgesprochen gut, dass wir hier trotz aller Sentimentalität  ein recht modernes Liebespaar sehen, eine sexy Mimi und einen sehr verführerischen Rodolfo. Das alleine ist schon sehenswert. (Verwöhnt mit solchen Opernsängern wurden  wir wahrlich in den letzten Jahren nicht.)<br />
 Der gehörige Schuß Romatik den die zwei Hauptdarsteller versprühen passt auch in die heutige Zeit.<br />
Und die Musik Puccinis kann doch so schön frivol sein.<br />
 Ich bin zwar  keineswegs eine verschrobene Landlady, die Groschenromane nach Kilo kauft und vor ihrem Kamin träumt, jedoch ein Opernfilm  alla &#8220;Vom Winde verweht&#8221; gehört auch bei mir ab und an dazu. Ist mir allemal lieber als Nachrichten über die höchst &#8220;erotischen&#8221; Politiker und ihre Machenschaften.<br />
Ich bin ganz glücklich über den Mut alller Beteiligten diesen Film zu drehen, denn hier zeigen Künstler ganz große Gefühle auf einer Leinwand wo ich nicht mal nur mein Porträt sehen wollte. </p>
<p>Also viel Spass, auch wenn die Schneeflocken auf Rolando-Rodolfos schwarzen Locken nur aus dem Inhalt niedlicher Wegwerfwindeln stammen sollen. M-L</p>
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		<title>Von: Herbert</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/la-boheme-und-das-gespur-fur-erotismo/1858/comment-page-1#comment-8618</link>
		<dc:creator>Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 19:16:57 +0000</pubDate>
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		<description>Kompliment der Autorin zu diesem aufschlussreichen Bericht! Ich selbst hatte auch das Glück, eine Pressevorführung besuchen zu können, und ich finde die meisten meiner Eindrücke in dem Bericht wieder. Der Schlüssel zu dem, was mir noch fehlt, liegt in dem Satz: „ganz egal, ob man die romantisierenden Kulissen und die bläulich kühle Oberflächentextur mit permanentem Schneetreiben als Kitsch oder Kunst empfindet“. Keine Frage – der Film bietet musikalisch und emotional ein Vollbad, in dem man sich aalen kann. Aber zwischendurch musste ich heraussteigen, denn dann hat der Verstand allzu laut gefragt: Filmkunst oder Filmkitsch? An was erinnert mich diese Bildsprache? Und die Antwort war immer dieselbe: an Liebesfilme aus den 40er und 50er Jahren mit musikdurchfluteten Großaufnahmen der Gesichter, die ineinander überblendet werden; schmachtende Blicke und Ähnliches – das ist allzu sehr Zarah Leander und Willy Birgel (deren Filme ja auch z.T. in den Wiener Rosenhügel-Studios entstanden sind). Aber dann kamen wieder Szenen, die einfach großartig waren, auch was das überzeugende Zusammenspiel von Anna Netrebko und Rolando Villazón betrifft. Mein Gesamteindruck bleibt also zwiespältig, aber gerade deshalb werde ich mir den Film sicher noch einmal im Kino ansehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kompliment der Autorin zu diesem aufschlussreichen Bericht! Ich selbst hatte auch das Glück, eine Pressevorführung besuchen zu können, und ich finde die meisten meiner Eindrücke in dem Bericht wieder. Der Schlüssel zu dem, was mir noch fehlt, liegt in dem Satz: „ganz egal, ob man die romantisierenden Kulissen und die bläulich kühle Oberflächentextur mit permanentem Schneetreiben als Kitsch oder Kunst empfindet“. Keine Frage – der Film bietet musikalisch und emotional ein Vollbad, in dem man sich aalen kann. Aber zwischendurch musste ich heraussteigen, denn dann hat der Verstand allzu laut gefragt: Filmkunst oder Filmkitsch? An was erinnert mich diese Bildsprache? Und die Antwort war immer dieselbe: an Liebesfilme aus den 40er und 50er Jahren mit musikdurchfluteten Großaufnahmen der Gesichter, die ineinander überblendet werden; schmachtende Blicke und Ähnliches – das ist allzu sehr Zarah Leander und Willy Birgel (deren Filme ja auch z.T. in den Wiener Rosenhügel-Studios entstanden sind). Aber dann kamen wieder Szenen, die einfach großartig waren, auch was das überzeugende Zusammenspiel von Anna Netrebko und Rolando Villazón betrifft. Mein Gesamteindruck bleibt also zwiespältig, aber gerade deshalb werde ich mir den Film sicher noch einmal im Kino ansehen.</p>
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		<title>Von: Martina Pohl</title>
		<link>http://www.crescendo.de/blog/la-boheme-und-das-gespur-fur-erotismo/1858/comment-page-1#comment-8539</link>
		<dc:creator>Martina Pohl</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 14:21:53 +0000</pubDate>
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		<description>Eigentlich wollte ich ja nicht mehr kommentieren, weil es sonst bestimmt wieder Saures von gewisser Seite gibt, aber ich kann mich nicht beherrschen: Danke für diesen spannenden Artikel!!! Da bekommt man Lust auf den Film. Hoffen wir, daß er auch irgendwo im schönen Bergischen Land gezeigt wird.
Nachdem der Berliner &quot;Eugen Onegin &quot; szenisch ein Desaster zu werden verspricht, wäre dieser Film eine schöne Erholung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich ja nicht mehr kommentieren, weil es sonst bestimmt wieder Saures von gewisser Seite gibt, aber ich kann mich nicht beherrschen: Danke für diesen spannenden Artikel!!! Da bekommt man Lust auf den Film. Hoffen wir, daß er auch irgendwo im schönen Bergischen Land gezeigt wird.<br />
Nachdem der Berliner &#8220;Eugen Onegin &#8221; szenisch ein Desaster zu werden verspricht, wäre dieser Film eine schöne Erholung.</p>
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