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Joel Frederiksen; Foto: Harmonia Mundi
Das Konzert wirft einen Blick auf mitteleuropäische und amerikanische Weihnachtstraditionen, englische, tschechische und deutsche Lieder, die uns verbinden: Die Auswanderer nach Amerika haben vielfach die Musik ihrer Heimat mitgebracht. Heute noch werden in vielen Ortschaften in Pennsylvania Weisen aus dem heutigen Mähren gesungen – auf Deutsch!
So wird das Programm mit den aus England stammenden einstimmigen “Carols” aus dem 13. Jahrhundert eingeleitet und klingt mit den archaisch anmutenden amerikanischen Melodien des 19. Jahrhunderts aus. Oft liegt die Hauptstimme in der Tenorlage – wie es im Mittelalter üblich war. Wie ein roter Faden durchziehen z. B. Wiegenlieder (sogenannte “Lullaby”-Lieder) das Konzert und spannen einen Bogen vom 13. über das 16. bis hin zum 18. Jahrhundert.
Interpreten:
Joel Frederiksen – Bass, Laute, Gitarre und musikalische Leitung
Sarah Yorke – Sopran
Kamila Ševčíková – Alt
Axel Wolf – Laute, Gitarre
Marion Treupel-Franck – Flöte
Kantiléna Kinderchor Brünn (Tschechien)
Jakub Klecker – Chorleitung
Termin:
Konzertreihe “Zwischen Mars & Venus III”
Sonntag, 13. Dezember 2009, 12 Uhr
Bayerisches Nationalmuseum, München









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