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Tokarev als Romantiker

13. September 2009

CD-Cover: Nikolai Tokarev “Romantische Klavierkonzerte”; (c) Sony ClassicalStimmig

Von Teresa Pieschacón Raphael

Äußerlich wirkt Nikolai Tokarev wie ein Repräsentant jener jungen, ungekünstelten Musikergeneration, die immer mehr die Älteren zu verdrängen scheint: lässig mit Jeans und T-Shirt und dem fein gestutzten Philosophenbart. Auch künstlerisch lehrt der Sprössling einer Musikerfamilie aus Moskau so manchem altgedienten Kollegen das Fürchten – auch mit dieser Live-Aufnahme mit dem Luzerner Sinfonieorchester unter Olari Elts.
Frédéric Chopins 2. Klavierkonzert, gewiss tausende Male meisterhaft eingespielt, liegt auch diesmal in den Händen eines fulminanten Technikers, feinsinnigen Musikers und leidenschaftlichen Virtuosen. Dem Klavierkonzert in a-Moll von Edvard Grieg merkt man stellenweise an, dass dem Komponisten Tänze und Lieder wohl mehr lagen als die größeren Musikgattungen. Dennoch gelingt Tokarev eine stimmige Wiedergabe, selbst in den rustikalen Abschnitten des Werks.

Grieg, Chopin
“Romantische Klavierkonzerte”
Nikolai Tokarev
(Sony Classical)

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Ein Kommentar zu “Tokarev als Romantiker”

ted

25. Oktober 2009 um 15:56 Uhr

Kurzum – ich finde Tokarev genial und kann als einziger vielleicht mal horowitz das wasser reichen können!

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