Amaryllis Quartett: Rot nach Weiß

Amaryllis Quartett: Rot nach Weiß

Für „White“, eine CD, die ein Werk der Wiener Klassik mit einem der Zweiten Wiener Schule konfrontierte, errang das Amaryllis Quartett 2012 den ECHO für die beste Kammermusikeinspielung des Jahres. Nun melden sich die vier Musiker – Gustav Frielinghaus, Yves Sandoz, Lena Wirt und Lena Eckels – mit dem Album „Red“ und einer neuen Kombination nach dem bewährten Rezept zurück. Der Alte Sendesaal in Bremen ist der Ort des Geschehens; Beethovens rätselhaftes cis-Moll-Quartett (1826) wird dort rein tonlich fast schmerzlich schön ausgereizt. Ein 83 Jahre später von Alban Berg komponiertes zweisätziges Streichquartett wirkt als eine Art Beethoven-Katalysator. Geniale Idee, den Meister so aufzuschließen! Ob das Quartett eine Trilogie à la Krzysztof Kieślowski anstrebt – dann fehlte noch „Blue“ – oder alle möglichen Färbungen der Amaryllis durchexerziert? Egal, „Red“ ist in dieser Saison ein Must-have

Amaryllis Quartett: Red - Streichquartette von Beethoven und Berg
Genuin (Note 1 Musikvertrieb)
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