Brahms „Haydn-Variationen“

Brahms „Haydn-Variationen“

Auch das unterfränkische Bamberg beherbergt mit seinen Symphonikern ein Orchester von Weltrang – und diese­ „Bayerische Staatsphilharmonie“ hat zuletzt auch durch zwei junge Briten, Chefdirigent Jonathan Nott und den erst 28-jährigen Newcomer Robin Ticciati, frische Blutzufuhr erhalten. Auf seinem ersten Mehrkanalalbum hat sich Ticciati für „leichtere“ Orchesterwerke des jüngeren Brahms auf seinem beschwerlichen Weg zur großen Symphonie entschieden, und er läßt dabei vor allem in der D-Dur-Serenade op. 11 die wunderbare Klangkultur der Bamberger zu einer Farbenpracht und einem sinnlich betörenden, kantabel strömenden Klangzauber aufblühen. Ähnlich innerlich bewegt, geschmeidig und zielgerichtet meistert der junge Londoner die strenger gearbeiteten „Haydn-Variationen“, die hier aber auch in verführerischem, dunkel-mondänem Glanz erstrahlen.

Robin Ticciati: Haydn-Variationen/Serenade
Tudor (Naxos Deutschland)
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