Felix Mendelssohn Bartholdy: „Violinkonzert d-moll; Doppelkonzert d-moll u.a.“

Felix Mendelssohn Bartholdy: „Violinkonzert d-moll; Doppelkonzert d-moll u.a.“

Leidenschaftlicher Einsatz prägt auch die neueste, bereits 21. CD des jungen österreichischen Geigers Thomas Albertus Irnberger. Mit dem instinktsicheren Israel Chamber Orchestra unter Roberto Paternostro hat der 27jährige Salzburger zwei unbekannte Konzerte des komponierenden Teenagers Felix Mendelssohn eindringlich wiederbelebt: Mit 13 schrieb dieser sein d-Moll-Violinkonzert, das noch stark von diversen Vorbildern geprägt ist, während das ein Jahr später, 1823, entstandene Doppelkonzert für Violine und Klavier einem schöpferischen Vulkanausbruch gleicht. Dieser frühreife Geniestreich ermuntert Irnberger und den italienischen Fortepianospieler Edoardo Torbianelli (auf seinem perfekt restaurierten Bösendofer von 1845) zu wahrlich furiosen musikalischen Interaktionen, die auch im historisierenden Klangbild aufgeladene „romantische“ Atmosphäre und drängende Sehnsucht verbreiten, und so die unglaubliche Kreativität dieses noch immer unterschätzten Komponisten offenlegen.

R. Paternostro: Violinkonzert d-Moll/Doppelkonzert d-Moll
Gramola (CODAEX Deutschland)
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