Klassik-Superhits und ihre Geschichte

Klassik-Superhits und ihre Geschichte

Ganz schön selbstbewusst kommt schon der Titel des Buches daher: „111 Werke der klassischen Musik, die man kennen muss“. Der Fokus liegt auf Musik, die aus Film, Fernsehen oder anderen Gründen wohlbekannt ist, deren Entstehungsgeschichte jedoch kaum jemandem geläufig ist – wie etwa die der „Eurovisionshymne“ von Marc-Antoine Charpentier, dem aus der Fernsehwerbung bekannten O Fortuna aus Carl Orffs Carmina Burana, dem Hochzeitsmarsch von Felix Mendelssohn Bartholdy oder dem Adagio for Strings von Samuel Barber, das sich zum Begräbnisklassiker verselbstständigte. In bekömmlichen, jeweils einseitigen Lesehäppchen serviert Oliver Buslau Hintergründe und Anekdoten zu den Werken. Man erfährt, warum Händels Feuerwerksmusik den ersten dokumentierten Verkehrsstau der Geschichte erzeugte, was Ravels Boléro mit Sex zu tun hat oder warum der Flohwalzer kein Walzer ist. Für den Laien wie für den gestandenen Experten gut verständlich, aber dennoch nicht oberflächlich führt die Reise durch die europäische Kunstmusik vom gregorianischen Choral bis zu Arvo Pärt. Gut zum Schmökern!

Oliver Buslau: „111 Werke der klassischen Musik, die man kennen muss“
(Emons)
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