Das glänzt und funkelt: Yo-Yo Ma, Chris Thile und Edgar Meyer

Das glänzt und funkelt: Yo-Yo Ma, Chris Thile und Edgar Meyer

Kaum hat man auf Play gedrückt, wird man schon mitgerissen: Yo-Yo Ma, Chris Thile und Edgar Meyer starten mit ähnlich viel Schwung in ihr neues Album mit Bach-Trios wie in ihr gemeinsames Album „The Goat Rodeo Sessions“ von 2011. Ursprünglich für Tasteninstrumente konzipierte Werke und eine Sonate für Viola da gamba von J. S. Bach haben sich die drei diesmal vorgenommen – und tatsächlich erschließen sich die Kompositionen in dieser ungewohnten Besetzung von Cello, Mandoline und Kontrabass völlig neu. Schon die Triosonate Nr. 6 in G-Dur BWV 530, die man als Orgelwerk im Ohr hat, funkelt wie frisch poliert. Das mag zum einen an der Klangfarbe der Mandoline liegen, die leichtfüßig durch das kontrapunktische Geflecht zu tanzen scheint; zum anderen verstehen sich Ma, Thile und Meyer aber auch hervorragend auf eine differenzierte Ausgestaltung ihrer Stimmen und ein überaus transparentes Zusammenspiel.

Von Julia Hartel

„Bach Trios“, Yo-Yo Ma, Chris Thile, Edgar Meyer
(Warner)
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