Großer Vater, große Söhne: Sebastian Knauer spielt Bach

Großer Vater, große Söhne: Sebastian Knauer spielt Bach

Der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm, und so gleicht die Einarbeitung in die Werke der großen Musikerfamilie Bach einer faszinierenden Entdeckungsreise rund um den bekannten Meisterkomponisten des Barock. Auf seinem neuen Album „Bach and Sons 2“ widmet sich der Pianist Sebastian Knauer ebenso vertrauten wie äußerst selten zu Gehör gebrachten Werken der Bach-Familie. Darunter sind neben den Konzerten BWV 1055 und BW 1056 sowie dem Tripelkonzert von J. S. Bach selbst (bei dem als Solisten neben Knauer Daniel Hope und Philipp Jundt musizieren) auch Werke seiner Söhne zu erleben, darunter ein Konzert von Carl ­Philipp Emanuel Bach und eines von Johann Christian Bach. Im lebendigen Zusammenspiel mit dem Zürcher Kammerorchester lotet Knauer diese Stücke mit filigraner Anschlagstechnik und kraftvoller Dynamik aus. Alles Verstaubte fällt ab und Vater und Söhne werden faszinierend zum Leben erweckt.

Von Dorothea Walchshäusl

Bach: „Bach & Sons 2“, ­Sebastian Knauer, Zürcher Kammerorchester
(Berlin Classics)
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