Thomas Albertus Irnberger: Karl Goldmark: Violinkonzert op. 28, Violinsonate op. 25

Thomas Albertus Irnberger: Karl Goldmark: Violinkonzert op. 28, Violinsonate op. 25

Doron Salomon Karl Goldmark (1830–1915), Sohn eines jüdischen Kantors, war zu seinen Lebzeiten einer der erfolgreichsten Komponisten der Donaumonarchie, neben Brahms der letzte große Exponent der österreichischen Spätromantik. Sein Werk wurde später von den Nazis praktisch ausgelöscht. Seither ist es still um ihn geworden. Insofern ist dem jungen Salzburger Geiger Thomas Albertus Irnberger jetzt eine „Wiederentdeckung“ gelungen, und dies auf bestechendem interpretatorischem Niveau: Goldmarks Violinkonzert von 1877 ist ein Gipfelwerk der Romantik, eine betörende Synthese aus Schönheit und Virtuosität, und der 28-Jährige versprüht hier mit dem bestens harmonierenden Israel Chamber Orchestra nicht nur ein Feuerwerk virtuoser Geläufigkeit und federnder Eleganz, sondern dringt mit großem, durchlebtem Ton auch ins emotionale Zentrum dieser wunderbaren Sehnsuchtsmusik vor. Als „Zugabe“ gibt es die große Violinsonate op. 25, feinfühlig begleitet von dem tschechischen Pianisten Pavel Kaspar.

Irnberger: Violinkonzert/Violinsonate
Gramola (Naxos Deutschland Musik & Video Vertriebs-)
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