Preisträger des 7. LOUIS SPOHR Wettbewerbs stehen fest

(Foto: Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar)

Es ist entschieden: Der 7. Internationale Louis Spohr Wettbewerb für Junge Geiger an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar hat neun Preisträger. Den 1. Preis der jüngsten Kategorie I (bis 14 Jahre) erspielte sich die 1999 in Taiwan geborene Geigerin Sophie Wang. Die frohe Botschaft erhielt sie nach ihrer Finalrundepünktlich zu ihrem 14. Geburtstag. Den 2. Preis gewann die 13-jährige Koreanerin Sueye Park, der 3. Preis ging an den 14-jährigen Chinesen Ziyu He.

In der Kategorie II (15 bis 17 Jahre) setzte sich der deutsch-französische Geiger Nathan Mierdl gegen die starke Konkurrenz durch. Der 15-jährige gewann den 1. Preis vor der 17-jährigen Violinistin Anna Tanaka aus Japan (2. Preis). Den 3. Preis erspielte sich der 17-jährige Ungar Vilmos Csikos. In der Kategorie III (18 bis 20 Jahre) war David Castro-Balbi erfolgreich: Der 19-jährige Franzose gewann den 1. Preis vor der 20-jährigen Japanerin Reina Shibutani. Der 3. Preis ging an den 18-jährigen lettischen Geiger Eugene Chepovetsky.

Die parallel zur zehnköpfigen, international besetzten Hauptjury unter Vorsitz von Prof. Dr. Friedemann Eichhorn tagende Junior-Jury vergab zusätzlich ihre eigenen Preise: In der Kategorie I ging der „Preis der Junior-Jury“ an Sueye Park, in Kategorie II an Anna Tanaka und in Kategorie III an David Castro-Balbi.

Das Preisträgerkonzert mit der Staatskapelle Weimar fand am 8. November in der Weimarhalle statt. In diesem Rahmen wurden auch weitere Sonderpreise verliehen.

Insgesamt 77 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Welt waren zum 7. Internationalen Louis Spohr Wettbewerb nach Weimar gereist. Auf höchstem Niveau spielten sie vor einem stets großen und interessierten Publikum in drei öffentlichen Wertungsrunden um die Preise und Sonderpreise im Gesamtwert von mehr als 16.000 Euro, darunter auch Anschlusskonzerte und Rundfunkproduktionen. Der 8. Internationale Louis Spohr Wettbewerb für Junge Geiger findet im Jahr 2016 statt.

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