Vergeigt: Geigenhändler Dietmar Machold muss ins Gefängnis.

Die Geschichte erinnert an das Märchen vom Fischer und seiner Frau: Dietmar Machold, Sohn eines Bremer Geigenbauers, suchte das Glück im Handel von Streichinstrumenten. Eröffnete Filialen in Wien, Zürich, Seoul, New York und Tokio. Immer kostbarer wurden die Instrumente, die durch seine Hände gingen. Nach einem erfolgreichen Verkauf von drei Stradivaris und einer Guarneri kaufte Machold ein altes Schloss in Österreich. Einen gelben Rolls-Royce. Er heiratete. Und dann übernahm er sich. 2010 meldeten Antragsteller im Konkursverfahren seiner Firma Ansprüche auf mehr als 200 Instrumente an, die Machold in Kommission genommen, den Banken als Sicherheit für Kredite angeboten und teilweise unrechtmäßig verkauft hatte. Machold verkaufte Schloss, Rolls-Royce, seine teure Uhrensammlung, sein Bremer Elternhaus, seine Frau ließ sich scheiden. Vom Gericht wurde er nun Anfang November zu sechs Jahren Haft verurteilt. Seine Ex-Frau und deren Mutter erhielten Bewährungsstrafen. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

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Kommentare

  1. L.E.Everaars
    29. Januar 2018 at 14:40

    Ich habe 2 Jahre her eine Geige gekauft von einem Holländische Rechtsanwalt für € 300.000,-Ein Expert hat jetz festgesteld dasz der Wert nur etwa 10% ist,also € 30.000.
    Ich weisz ,dasz diese Geige herkomt aus die kollection von Dietmar Machold und bin sicher,dasz der Verkaüfer gewissen hat,dasz dieses Instrument nicht richtig ein Camilly Camilli Mantua 1743 war.Leider kann ich dasz nicht beweisen.
    Jetz versuche ich eine Liste zu finden von alle Geigen im Konkurs von Dietmar Machold und meine Frage iszt : Können Sie mich vielleicht dabei helfen
    Vielen Dank im voraus.

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